Atomwaffen

Atomwaffen sind eigentlich nur schon auf Basis der grundlegendsten Menschenrechte verboten und trotzdem übernehmen auch demokratische Staaten die Rhetorik von Autokraten wie Putin und setzen weiterhin auf nukleare Aufrüstung. Die GSoA fordert, dass sich die Schweiz ernsthaft für schrittweise nukleare Abrüstung und das Fernziel einer atomwaffenfreien Welt einsetzt.

  • Die Schweiz stimmt über den Beitritt zum TPNW ab! 

    Die Atomwaffenverbotsinitiative, die am 23. Dezember 2025 eingereicht wurde, ist mit 105’674 gültigen Unterschriften zustandegekommen. Das hat die Bundeskanzlei heute mitgeteilt. Die Bevölkerung wird also über den Schweizer Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag, dem wichtigsten Abrüstungsvertrag unserer Zeit, abstimmen. Die Schweiz, die direkt an der Ausarbeitung des Vertrags beteiligt war, weigert sich bis heute, dem Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW)…

  • Doomsday Clock so gefährlich nah an Mitternacht wie noch nie – Schweiz muss endlich dem TPNW beitreten 

    Mit der heutigen Neustellung der Doomsday Clock auf 85 Sekunden vor Mitternacht rücken die Zeiger so nahe an Mitternacht wie nie zuvor. Die Welt befindet sich in einer Phase akuter nuklearer Risiken: atomare Aufrüstung, nukleare Drohungen und die Erosion internationaler Rüstungskontrolle haben das Risiko einer Eskalation auf ein historisch hohes Niveau getrieben. Die Botschaft ist…

  • Atomwaffenverbots-Initiative eingereicht: Schweiz soll völkerrechtliches Verbot endlich mittragen

    Heute hat die Schweizer Allianz für das Atomwaffenverbot bei der Bundeskanzlei in Bern die Unterschriften für die Volksinitiative zum Beitritt der Schweiz zum UNO-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (TPNW) eingereicht. Damit kommt eine aussen- und sicherheitspolitische Grundsatzfrage vors Volk: Soll die Schweiz dem völkerrechtlichen Verbot von Atomwaffen beitreten oder weiterhin abseits stehen? Der TPNW…

  • Mehr als 70 % der Schweizer Stimmbevölkerung unterstützen den Beitritt zum UNO-Atomwaffenverbotsvertrag

    Eine heute veröffentlichte Umfrage zeigt, dass 72 % der Schweizer Stimmberechtigten den Beitritt der Schweiz zum UNO-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (TPNW) unterstützen. Die Umfrage folgt auf die Ankündigung der Schweizer Allianz für das Atomwaffenverbot, dass sie in der vergangenen Woche die erforderliche Anzahl Unterschriften für die Einreichung einer Volksinitiative gesammelt hat, und die…

  • Atomwaffenverbots-Initiative wird eingereicht 

    Die Allianz für ein Atomwaffenverbot hat die notwendigen Unterschriften für das Zustandekommen ihrer Volksinitiative zum Beitritt der Schweiz zum Atomwaffenverbotsvertrag gesammelt. Die Allianz – ein Zusammenschluss von zivilgesellschaftlichen Organisationen und politischen Parteien – hat weit mehr als die erforderlichen 100.000 Unterschriften gesammelt und damit den Weg für eine nationale Abstimmung geebnet. Dies geschieht nach mehreren…

  • Lasst das Uran im Boden

    Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki durch zwei Atombomben der USA vor 80 Jahren machte die zerstörerische Kraft von Atomwaffen deutlich. Heute verschärfen die aktuellen geopolitischen Spannungen und Drohgebärden von Machthabern wie Trump und Putin die atomare Gefahr wieder massiv. Voices (ehemals Gesellschaft für bedrohte Völker) will deshalb als Teil der Träger-Allianz hinter der Atomwaffenverbotsinitiative…

  • Die Welt ächtet Atomwaffen – die Schweiz schaut (noch) weg

    Die Schweiz steht beim Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) im Abseits. Obwohl National- und Ständerat den Bundesrat bereits mehrfach zum Beitritt aufgefordert haben, weigert sich dieser nach wie vor, den Vertrag zu unterzeichnen. Ein Gastartikel von Florian Eblenkamp, Advocacy Officer von ICAN Offiziell verweist der Bundesrat auf sicherheitspolitische Bedenken seit Beginn des Kriegs in der Ukraine. Doch diese…

  • VPOD: Avantgarde der Antiatomwaffen-Bewegung

    In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren waren die Gewerkschaften in der Frage der atomaren Bewaffnung der Schweiz tief gespalten. Während der SMUV zu den nuklearen Hardlinern gehörte, stand der VPOD an der Spitze der Antiatombewegung. Kurz nach der Gründung der Schweizerischen Bewegung gegen atomare Aufrüstung (SBgaA) am 18. Mai 1958 erschien am 9.…

  • Neun Länder, ein Geist

    Obwohl sich alle einig sind, dass ein Atomkrieg nicht zu gewinnen ist und nicht einmal geführt werden sollte, wird weiterhin ins Atomarsenal investiert. Ein neuer Geist des Militarismus treibt die globalen Militärausgaben auf ein historisches Hoch. Diese „Euphorie“ hat auch die weltweiten Ausgaben für Atomwaffen erfasst, die laut dem neuen ICAN-Bericht (Hidden Costs: Nuclear Weapons…

  • Zwischen Abschreckung und Abgrund 

    Neun Staaten verfügen über Nuklearwaffen oder nukleare Ambitionen. Jeder dieser Fälle offenbart spezifische friedenspolitische Risiken. USA und Russland Sowohl Washington wie auch Moskau besitzen jeweils Tausende Sprengköpfe. Ihre Sicherheitsdoktrin beruht auf nuklearer Abschreckung – dem Prinzip, dass ein Angriff zur gegenseitigen Vernichtung führt. Doch dieses «Gleichgewicht des Schreckens» ist kein Garant für Stabilität. Technisches Versagen…

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