Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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21,1 MILLIARDEN – DIE TEUERSTE ARMEEBOTSCHAFT ALLER ZEITEN
Trotz Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise und fehlendem Rückhalt in der Bevölkerung – die Armee hat einen immensen Einkaufszettel für den unwahrscheinlichsten Fall durch das Parlament gebracht. Die Armeebotschaft 2020 ist die teuerste aller Zeiten. Mehr als 21 Milliarden will das VBS in den nächsten vier Jahren zum Fenster rauswerfen. Neben den beantragten Krediten in der Höhe von…
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Digitale GSoA-Vollversammlung im Zeichen der Kriegsgeschäfte-Initiative
An der heutigen Vollversammlung konnte die GSoA auf zwei höchst erfolgreiche Jahre zurückschauen. Beispielsweise konnte der Angriff auf den Zivildienst abgewehrt werden. Auch die Kampfjets wurden nur per Zufallsmehr durchgewinkt. Im Zentrum stand aber der Schlussspurt zur Kriegsgeschäfte-Initiative, die am 29. November zur Abstimmung kommt. Die Vollversammlung der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA)…
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Behauptungen der Militärköpfe und unsere Antworten dazu
Hier findet ihr die gängigsten Behauptungen der Kampfjet-Befürworter*innen und unsere Vorschläge, was ihr darauf erwidern könnt. Im Falle eines NEINs kann die Schweiz ihre luftpolizeilichen Aufgaben nicht mehr wahrnehmen.» Falsch! Die Schweiz kann ihre F/A-18 bis 2035 weiterhin benutzen.Diese wurden 2008 und 2020 komplett nachgerüstet. Die Jets können zusätzlich geschont werden, indem man Flugstunden spart.…
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Nüchtern betrachtet
Es ist Zeit, eine Auslegeordnung über mögliche Bedrohungsszenarien zu machen, in welchen die Schweizer Luftwaffe bestehen muss. Das Ergebnis: Schwere Multifunktions-Kampfjets bringen der Schweiz keinen Sicherheitsgewinn Die Stimmbevölkerung wird am 27. September über die Kampfjetvorlage entscheiden müssen, ohne die Anzahl, die Fähigkeiten, den Typ oder die langfristigen Kosten der zu beschaffenden Flugzeuge zu kennen. Ebenfalls…
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Die bürgerliche Seite
Grossmehrheitlich wollen Bürgerliche Kampfjets einfach abnicken. Einige kritische Stimmen gibt es aber glücklicherweise dennoch. Es gibt viele Punkte in der Kampfjetstrategie des Bundesrates, an denen bürgerliche Parteien und deren Exponentinnen und Exponenten intrinsisch motiviert sein müssten, laute Kritik an den Tag zu legen. Dass bei geschätzten Kosten von bis zu 30 Milliarden nicht etwas mehr über den verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern geklagt wird…
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Zuerst die Wirtschaft, dann die Menschenleben
Die Rechts- und Vertragssicherheit sind wichtige Institutionen. Sie zu verwenden, um fragwürdigste Exporte und Dienstleistungen zu erlauben, ist zynisch. Die Firma Pilatus tut genau das. «Wir können doch nicht einfach verschwinden», antwortete der Verwaltungsratspräsident des Flugzeugherstellers Pilatus Oscar Schwenk letzten Sommer auf die Frage der Neuen Zürcher Zeitung, ob das Unternehmen die Zusammenarbeit mit den…
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Das grosse Versagen
Die Covid-19-Krise kam nicht aus dem Nichts. Sie war vorhersagbar. Und trotzdem waren wir beschämend schlecht vorbereitet. Wegen der ideologischen Fixierung der Sicherheitspolitik auf unrealistische Bedrohungsszenarien sind wir um ein Haar an einer noch grösseren Katastrophe vorbeigeschlittert. Zahlreiche ExpertInnen warnen bereits seit Jahren, dass früher oder später eine Pandemie die Welt erfassen wird. In den…
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«War in Yemen – Made in Europe»
Während grosse Teile der Welt die Ankunft des Coronavirus mit voller Wucht erlebten, jährte sich am 25. März der Beginn des Jemenkrieges zum fünften Mal. Die GSoA beteiligte sich darum an einem europaweiten Aktionstag. Seit 2015 herrscht im Land ein blutiger Krieg, der direkt beinahe 100’000 Tote gefordert hat, darunter mindestens 12’000 ZivilistInnen das Leben…
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Menschenleben vor Profit!
Für die Rüstungsindustrie war 2019 ein Rekordjahr – die Exporte stiegen im Ver – gleich zum Vorjahr um 43 Prozent. An der Medienkonferenz des Seco protestieren GSoA-AktivistInnen gegen das Geschäft mit dem Tod. Am 3. März 2020 präsentierte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) in Bern die Zahlen der letztjährigen Kriegsmaterialexporte: Entgegen dem Lamento der Rüstungslobby,…
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Gegen die Rüstungsindustrie
Das Jahrestreffen der europäischen RüstungsgegnerInnen vom european network against arms trade (Enaat) fand dieses Jahr in Amsterdam statt. Noch vor den Corona-bedingten Reisebeschränkungen fuhr die GSoA-Delegation Ende Februar per Zug nach Amsterdam. Die Enaat-Jahrestreffen finden abwechselnd in europäischen Städten statt und bieten gute Gelegenheit, verschiedenste in der Friedensarbeit tätige Menschen und Organisationen kennen zu lernen.…
