Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • «Sicherheit 19»: Grosse Mehrheit gegen höhere Rüstungsausgaben

    Das wichtigste Ergebnis der «Sicherheit 2019»-Umfrage lautet: Nur 13% sind für höhere Militärausgaben. Aber die Beschaffung neuer Kampfjets erheischt höhere Ausgaben Der von der Militärakademie (MILAK) und vom Center for Security Studies (CSS) veröffentlichte Bericht „Sicherheit 2019“ enthält drei Resultate, die uns besonders interessant scheinen. Der Anteil der BefürworterInnen eines Nato-Beitritts ist mit 18% weiter…

  • Schweizer NGOs lancieren Aufruf zur Rettung des INF

    Heute haben 20 friedenspolitisch und für die Wahrung der Menschenrechte engagierte Akteure der Schweizer Zivilgesellschaft einen Aufruf an Bundesrat Ignazio Cassis gerichtet, damit sich dieser dezidiert für den Erhalt des INF-Vertrags ausspricht und einen Prozess zur Stärkung der regelbasierten, multilateralen nuklearen Abrüstung lanciert. Der INF-Vertrag steht kurz vor seiner Auflösung. Am 2. August 2019 läuft…

  • Die syrische Tragödie

    Zuerst gab es einen friedlichen Aufstand. Dann militarisierte und konfessionalisierte Assad diesen. Das syrische Regime gehört seit Jahrzehnten zu den repressivsten Polizeistaaten auf dieser Welt. So hat der Vater des heutigen Diktators 1982 bei der Niederschlagung des Aufstandes in Hama 30’000 Menschen umbringen lassen. Darum war es keine Überraschung, dass die Arabische Revolution, die im…

  • Wird die Schweiz unterzeichnen?

    2017 hatten 122 Staaten, darunter die Schweiz, den Atomwaffenverbotsvertrag genehmigt. Bis heute haben ihn jedoch nur 69 Staaten unterzeichnet. Der Bundesrat liess letzten August verlauten, er würde ihn nicht unterzeichnen. Annette Willi von ICAN Switzerland hat uns dazu ein paar Fragen beantwortet. Der Bundesrat hat die Seite gewechselt. Was ist Ihre Reaktion dazu? Ich muss…

  • Solidarität statt Soldaten

    An der VV vom 15. April in Solothurn hat die GSoA einstimmig die Resolution «Stellen wir der Welt unser Friedens- statt das Kriegshandwerk zur Verfügung» gegen militärische Auslandeinsätze verabschiedet. Nachfolgend die Resolution im Wortlaut. Die Vollversammlung der GSoA bekräftigt die Ablehnung militärischer Auslandeinsätze. Der Interventionismus, insbesondere der «Krieg gegen den Terror», hat den Terrorismus gefördert,…

  • Dokfilm im Schweizer Fernsehen will P-26 rehabilitieren

    Mit einer einseitigen Teilrekonstruktion der Geschehnisse, die den Bericht der parlamentarischen Untersuchungskommission über die Ereignisse im Eidgenössischen Militärdepartement frontal angreifen, beteiligt sich die SRG an der Rehabilitationskampagne für eine der gravierendsten antidemokratischen Tendenzen, die die Schweiz je gesehen hat. Wie bereits Radio Télévision Suisse (RTS) strahlte auch SRF am 21. März die Dokumentation von Temps…

  • Verweigerer statt Veteranen rehabilitieren!

    Die Schweiz leistete sich eine Geheimarmee und steckte gleichzeitig über 10’000 Dienstverweigerer ins Gefängnis. Die Geheimarmee P-26 entstand 1981 als Nach folgerin des «Spezialdienstes» in der «Untergruppe Nachrichtendienst und Abwehr» (UNA). Dessen Chef war Oberst Albert Bachmann gewesen, ein ehemaliger Stalinist. Dieser hatte das Zivilverteidigungsbuch (ZVB) verfasst, das der Bundesrat 1969 in einer Auflage von…

  • Gerechtes Wirtschaften für den Frieden

    Am 2. April haben rund 1’100 Personen am traditionellen Ostermarsch in Bern teilgenommen. Menschen aus allen Altersgruppen marschierten für ein gerechtes Wirtschaften und damit für die Inhalte der Konzernverantwortungsinitiative. Diese verlangt, dass Konzerne ihre Produktionsketten auf die Verletzung von Menschenrechten und Umweltstandards prüfen und wenn nötig Anpassungen vornehmen. In diesem Jahr konnten wir bei der…

  • Workshop-Tag: Abgesagt

  • Nato-Gipfel: GSoA gegen Aufrüstung und Expeditionskorps

    Die Nato will auf Druck von US-Präsident Donald Trump mehr Geld für Rüstung ausgeben. Zusätzlich plant sie die Schaffung eines Expeditionskorps für neokoloniale Expeditionen. Die GSoA wehrt sich vehement gegen diese Vorhaben! 2017 wurden weltweit 1740 Milliarden Dollar für Rüstung und Krieg ausgegeben. Allein auf die USA fallen 610 Milliarden, auf die Nato fast die…

Newsletter

* Pflichtfelder

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.