Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
Ziviler Ungehorsam setzt sich durch
Wegen einer friedlichen Aktion drohten vier KriegsgegnerInnen in Valencia Haft und horrende Bussen. Dank internationalem und lokalem Druck von AktivistInnen sowie mangelnder Beweislage wurden sie im November 2016 trotz repressivem Strafgesetz freigesprochen. In der vorletzten GSoA-Zeitung (Nr. 166) berichteten wir ausführlich über die Aktion der spanischen antimilitaristischen Organisation Alternativa Antimilitarista MOC, bei welcher AktivistInnen in…
-
Das Militär, dein Hoffnungsträger und Unterdrücker
Vor sechs Jahren schaute die ganze Welt nach Ägypten, wo sich die Jugend gegen das Regime von Hosni Mubarak erhob. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert – einzig die Machtposition des Militärs blieb gleich. Am 25. Januar 2011 waren zum ersten Mal Bilder dieser riesigen Menschenmenge auf dem Tahrirplatz zu sehen. Inspiriert von den…
-
Kein Ende des Konflikts in Sicht
Seit bald sechs Jahren wütet in Syrien der Bürgerkrieg. Knapp eine halbe Million Menschen sind ums Leben gekommen und über zehn Millionen sind auf der Flucht. Wie geht’s nach der Eroberung von Aleppo durch die Regierungstruppen weiter? Viel ist passiert seit 2011 die ersten, damals noch mehrheitlich friedlichen Demonstrationen begannen. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad…
-
Initiativ-Entscheid wird gefällt
Die nächste Vollversammlung der GSoA steht an! Diese findet am Sonntag, 2. April um 11.15 Uhr traditionell im Restaurant Kreuz in Solothurn statt. Auf dem Programm steht der Entscheid zur Lancierung der neuen GSoA-Volksinitiative «Für ein Verbot von Kriegsgeschäften». An der letztjährigen Vollversammlung der GSoA haben die Mitglieder beschlossen, eine neue Volksinitiative zum Thema «Finanzierung…
-
Mein Geld führt Krieg
Seit den 60ern finden am Ostermontag in Deutschland und der Schweiz Märsche für den Frieden statt. Während früher der Fokus eher auf der nuklearen Aufrüstung lag, sind heute die Schwerpunkte diverser. In Bern wird dieses Jahr gegen Investitionen in die Rüstungsindustrie demonstriert, am Bodensee-Friedensweg die Kriegslogik und Friedenskultur thematisiert. Zum sechzehnten Mal in Folge findet…
-
GSoA-Vollversammlung 2017
Die nächste Vollversammlung der GSoA steht an! Diese findet am Sonntag, 2. April um 11.15 Uhr traditionell im Restaurant Kreuz in Solothurn statt. Auf dem Programm steht der Entscheid zur Lancierung der neuen Kriegsgeschäfte-Initiative. An der letztjährigen Vollversammlung der GSoA haben die Mitglieder beschlossen, eine neue Volksinitiative zum Thema «Finanzierung von Kriegsmaterial» auszuarbeiten. Im letzten…
-
Kampfjets gegen Naturgefahren – wo bleibt da die Realität?
Die sicherheitspolitische Kommission des Ständerats führte heute die Diskussion zum sicherheitspolitischen Bericht fort. Auch mit den zusätzlich eingeholten Informationen entspricht der Bericht nicht der Realität, sondern passt die Gefahren den bestehenden Sicherheitskonzepten an. Zudem entschied sich die Kommission für die Verlängerung des Swisscoy-Einsatzes. Die GSoA lehnt diesen Einsatz ab. Der Bundesrat stellt im Bericht korrekterweise…
-
Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Der Krieg gegen den Irak hat eine Kaskade von Katastrophen zur Folge. Der britische Chilcot-Report zum Irakkrieg vom vergangenen Juli rief – von offizieller Seite – in Erinnerung, was uns GegnerInnen dieser Invasion bekannt war: 150’000 Todesopfer, grossmehrheitlich irakische ZivilistInnen, die Entwurzelung von einer Million Menschen im Irak, Verwerfungen im ganzen Nahen Osten. Der Krieg,…
-
Chiasso: Militarisierung der Grenze
Angstmacherei und Hetze gegen Geflüchtete ebnen den Weg für die Militarisierung des Grenzraums. Seit diesem Frühling fordern rechte PolitikerInnen die Armeepräsenz an der Südgrenze und nutzen so die hausgemachte Angst für ihre Abschottungspolitik. Seit diesem Juli stranden im italienischen Grenzort Como täglich hunderte Geflüchtete. Sie wollen Italien verlassen, doch die offizielle Schweiz verwehrt ihnen die…
-
Der Schnüffelstaat wird Realität
Am Abstimmungssonntag vom 25. September war klar: Eine deutliche Mehrheit der Stimmenden will dem Geheimdienst mehr Rechte einräumen und damit die eigenen begrenzen. Rund 65 Prozent sagten Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG). Die irrationale Angst vor Terroranschlägen und die falsche Annahme, dass Überwachung mehr Sicherheit bringen würde, waren allgegenwärtig. Irrational deshalb, weil erstens die Zahl…
