Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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GSoA warnt vor Nachrichtendienstgesetz (NDG)
Am 25. September wird über das Referendum zum neuen NDG abgestimmt. Die GSoA wird sich im Abstimmungskampf für ein klares Nein engagieren und warnt insbesondere vor der Gefahr eines Neutralitäts- und Sicherheitsverlustes durch die Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten. Die im neuen Gesetz vorgesehene und ausgebaute Zusammenarbeit des Schweizerischen Nachrichtendienstes mit ausländischen Diensten wie zum Beispiel…
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Katastrophenmetaphern als Waffe gegen Flüchtende
Wie mit der Wahl von Wörtern die Einstellung der Bevölkerung manipuliert wird. Stellen wir uns vor, wir würden folgende Begriffe unabhängig vom Kontext hören: Überschwemmung, Wellen, Bedrohungslage, Verteidigungslinie, Operationsgebiet, Notfallszenario. Es ist anzunehmen, dass wir dabei reflexartig an Naturkatastrophen oder an Krieg denken. Tatsache ist aber, dass diese Begriffe längst in der Alltagssprache von rechten…
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Antimilitarismus in Spanien
Spaniens Regierung versucht mit einem immer repressiveren Strafgesetz Proteste und zivilen Ungehorsam im Keim zu ersticken. Letzten Herbst verzögerten vier KriegsgegnerInnen in Valencia die Entsendung einer Panzerbrigade an die internationale Nato-Übung «Trident Juncture 2015». Doch die gewaltfreie Blockade könnte sie teuer zu stehen kommen. 12’000 Euro Busse und mehrere Jahre Haft drohen den AktivistInnen. Eine…
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Sie, deren Name nicht genannt werden darf
Vom 16. bis 17. Februar fand in Zürich eine Nato-Konferenz im Bereich militärischer Kooperation statt – vom VBS elegant als «Konferenz des Nordatlantischen Bündnisses und seinen Partnern» betitelt. Am zweiten Konferenztag informierte das VBS dann auch über die Genehmigung des Übungsprogramms 2016 für die militärische Zusammenarbeit mit der Nato. Deren Name wird jedoch nie genannt.…
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Den Trachtenverein unter Schutz stellen
Armeefans in der Schweiz zeichnen sich durch einen ausgeprägten Hang zum Aufbewahren aus. Das zeigt sich zum Beispiel an den mehreren Dutzend im ganzen Land verstreuten Militärmuseen. Die ausgemusterten Bloodhound-Raketen kann man beispielsweise in Menzingen besichtigen (Voranmeldung erforderlich, gutes Schuhwerk empfohlen). Im Schweizer Schützenmuseum in Bern kann man sein Wissen bei einem Quiz mit Pocket-PCs…
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Mehrere Initiativen beschlossen!
«Kein Schweizer Geld für die Kriege dieser Welt!» – mit diesem Leitsatz hat die GSoA das bevorstehende initiativreiche Vereinsjahr eingeläutet. Im Mittelpunkt der 34. Vollversammlung stand der Beschluss, kommunale Volksinitiativen in verschiedenen Schweizer Städten sowie eine eidgenössischen Initiative im Jahr 2017 zu lancieren. Rund 60 GSoA-AktivistInnen aus der ganzen Schweiz versammelten sich am 9. April…
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Entrüstung für den Frieden
Unter dem Motto «Entrüstung für den Frieden – Geflüchtete willkommen heissen» fand am 28. März in Bern der traditionsreiche Ostermarsch statt. Knapp tausend Personen zogen mit Transparenten und Fahnen durch die Strassen und forderten ein Ende der Schweizer Beteiligung an Kriegen und Konflikten. An der Demonstration riefen wir dazu auf, Geflüchtete in der Schweiz unbürokratisch…
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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Wer an der diesjährigen Vollversammlung der GSoA teilnahm, konnte es förmlich spüren: Die GSoA-AktivistInnen sind voller Energie und Ideen, mit denen sie den Investitionen der hiesigen Finanzinstitute in die weltgrössten Rüstungskonzerne Einhalt gebieten möchten. Diese Hingabe und Entschlossenheit wird uns bei der vielen Arbeit, die nun nach dem Beschluss der Initiativen…
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Freie Stellen im GSoA-Sekretariat
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Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Kurz nach den Anschlägen in Paris entschlossen sich Frankreich und England dazu, mit militärischen Mitteln gegen die Terrormiliz IS vorzugehen. Auch andere Staaten verstärkten ihre Einsätze in Syrien und im Irak. Dieses Vorgehen ignoriert unzählige konstruktive Vorschläge von ExpertInnen, die sich intensiv mit der Funktionsweise des IS auseinandergesetzt haben. Es ignoriert…
