Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
“Krieg gegen Terror” – Bilanz einer Katastrophe
Im Herbst 2012 fand an der Uni Basel zum 100. Jahrestag des Basler Friedenskongresses eine wissenschaftliche Tagung statt. In seinem Referat zog Jo Lang eine Bilanz des „War on Terror”. Nun sind sein Beitrag, aber auch die anderen Referate aktualisiert als Online-Publikation erschienen. Hier eine kurze Zusammenfassung von Jo Langs Beitrag und darunter die Links…
-
Erfolgreicher Ostermarsch 2015
Unter dem Motto „Frieden schafft Raum – dem Frieden Raum schaffen“ fand heute in Bern der traditionsreiche Ostermarsch statt. Bereits zum 13. Mal luden gestern Ostermontag die Kirchen sowie eine grosse Anzahl von Friedensorganisationen zum Ostermarsch in Bern ein. Gut 500 Personen spazierten friedlich vom Eichholz an der Aare auf den Münsterplatz. Sie riefen dabei…
-
Jährliche GSoA-Vollversammlung
Am 19. April um 10.15 findet im Restaurant Kreuz in Solothurn die nächste Vollversammlung der GSoA statt. Gemeinsam werden wir auf das intensive Jahr 2014 zurückschauen, welches mit dem ersten Nein der Stimmbevölkerung zu einer Armee-Vorlage in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Gemeinsam konnten wir den Gripen zum Absturz bringen, gemeinsam werden wir auch in Zukunft…
-
Sicherheit und Friedenspolitik- Wie gehören sie zusammen und welche Rolle spielt dabei Gender?
Drei junge Friedenspolitikerinnen im Gespräch mit Annemarie Sancar von KOFF / Swisspeace: Nora Komposch (Sekretärin GSoA), Rahel Ruch (Kampagnenleiterin Recht ohne Grenzen) und Aline Trede (Nationalrätin für die Grüne Partei Schweiz, Mitglied SiK) Den Text von Annemarie Sancar finden Sie hier.
-
GSoA bei Atomwaffenfabrik-Blockade dabei!
Am 2. März fand in Brughfield (UK) eine grosse Blockadeaktion der Atomwaffenfabrik AWE (Atomic Weapons Establishment) statt. Über 150 Aktivist_innen aus ganz Europa halfen bei der Aktion mit. Auch die GSoA war mit dabei. Ein Reisebericht eines Aktivisten: Wir lagen noch in unseren Schlafsäcken, als es um fünf Uhr morgens plötzlich hiess: „In fünf Minuten…
-
Pazifismus in Zeiten von Kobanê
Wie verteidigt man Demokratie und emanzipatorische Werte gegen einen Gegner, der zu jeder Brutalität bereit ist? Die alte Frage erhält durch den syrischen Bürgerkrieg neue Aktualität. Der Versuch einer Antwort. Im Schatten des Krieges gegen Baschar al-Assad rief Anfangs 2014 die kurdische Partei PYD in der Region Rojava drei autonome Kantone aus. Ihr Ziel: Eine…
-
Besuch an der syrisch-türkischen Grenze
Ende November reiste ich mit drei Freunden in die Türkei, um mir selber ein Bild von der Situation in den kurdischen Flüchtlingslagern zu machen und mit betroffenen Menschen direkt zu sprechen. Bereits kurz nach unserer Ankunft konnten wir ein jesidisches Flüchtlingslager in Diyarbakir (etwa 200 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt) besuchen. Die JesidInnen bilden…
-
Frauen in der Friedensbewegung
Annemarie Sancar und Jacqueline Fehr berichten im Interview über ihre Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Frauenbewegung, Friedensbewegung und Sicherheitspolitik. Annemarie, was sind deiner Meinung nach Errungenschaften der Frauen in der Friedensbewegung? Annemarie Sancar: Da ist für mich einerseits die Thematisierung der Zusammenhänge von Geschlecht und Krieg, Geschlechterhierarchien und Armee, Geschlecht und Gewalt in der Öffentlichkeit. Andererseits…
-
“Ich kann nicht einrücken, nachdem ich dieses Völkermorden miterlebt habe!”
Während dem Ersten Weltkrieg stiegen die Zahlen jener, die den Dienst in der Armee verweigerten, markant an. Gab es vor dem Krieg nur vereinzelte Menschen, die sich gegen den Marschbefehl stellten, waren es alleine im Jahre 1917 über 50 Anklagen gegen Kriegsdienstverweigerer aus politischen und religiösen Motiven. «Ein kleiner Saal. Etwas erhöht das Gericht, ein…
-
Schweizer Ehrlichkeit – eine Frage der Interpretation
Anhänger der gewalttätigen Konfliktlösung schmeissen 2015 eine Party: Das 500-Jahr-Jubiläum der Schlacht bei Marignano – eines Blutbads, das in der ohnehin nicht unblutigen Geschichte der alten Eidgenossenschaft seinesgleichen sucht. Die eidgenössischen Truppen, allenthalben wegen ihrer Bestialität gefürchtet und mit nichts bewaffnet als ehrlichen Hellebarden, wurden vom französischen Militär feige und unwürdig mit Feuerwaffen niedergemetzelt. Nun…
