Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
Frieden im Krieg: Gestern. Heute. Morgen.
100 Jahre Kleiner Friede im Grossen Krieg – 25 Jahre Initiative für eine Schweiz ohne Armee. Am 23. November fand im 5ème Etage in der Berner Matte eine Veranstaltung statt, an der die GSoA auf diese zwei friedenspolitisch bedeutenden Ereignisse zurückblickte, aber auch Ideen für heute und die Zukunft diskutierte. Am Anlass der GSoA nahmen…
-
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Dieses Jahr wird uns friedenspolitisch viel abverlangen: Herausforderungen und Themen gibt es genug. 2015 wird als «Gedenkjahr» alte Fragen wieder neu aufwerfen. Allen voran die Frage der Definition der schweizerischen Neutralität im Spannungsfeld von Marignano (1515) und dem Wiener Kongress (1815). Auch die Bemühungen zur Beendigung der grossen Kriege des letzten…
-
OSZE reformieren, Nato abschaffen!
Am 4. und 5. Dezember 2014 wird der Minister_innenrat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Basel zusammenkommen.* Wir rufen die OSZE auf, ihrer ursprünglichen Rolle gerecht zu werden und unsere Kritik ernst zu nehmen. Die OSZE darf nicht zu einer Organisation werden, die sich auf das Planen und Durchführen von Gipfeltreffen…
-
Überreste der menschlichen Zivilisation
Am 24. Dezember 1914 legten rund hundert tausend deutsche, britische und französische Soldaten spontan für mehrere Tage die Waffen nieder. Der «kleine Friede im grossen Krieg» ist ein Lehrstück der Humanität. In der Psychologie ist umstritten, ob der Mensch eine angeborene Hemmung hat, seinesgleichen zu töten. Tatsache ist jedoch, dass wir uns unter normalen Umständen…
-
Die Nato und ihre diaboli ex machina
Der sunnitische Extremismus wie der gross russische Nationalismus sind die Früchte des Sieges der Nato über die UNO in den 90er Jahren. Nach dem Kalten Krieg gab es eine UNO, die stärker war denn je, und eine Nato, deren raison d’être in Frage gestellt war. Die UNO und ihre OSZE genossen dank der friedlichen Auflösung…
-
Frieden im Krieg – Gestern. Heute. Morgen.
Winter 2014: Es jähren sich zum 100. Mal der «Kleine Frieden im Grossen Krieg» sowie zum 25. Mal die Volksinitiative «für eine Schweiz ohne Armee». Die GSoA würdigt diese beiden friedenspolitisch bedeutsamen Ereignisse am 23. November mit einer spannenden Veranstaltung in Bern. Der «Kleine Frieden im Grossen Krieg» kann wohl als eine der eindrücklichsten Friedensdemos…
-
Editorial
Liebe Leserin, lieber Leser Vor 25 Jahren, am 26. November 1989 gingen die Wogen in der Schweiz hoch. Es stand fest, dass 35.6% der Stimmenden und mit Jura und Genf sogar zwei Grenzkantone für die Abschaffung der Schweizer Armee gestimmt hatten. Die GSoA feiert dieses wegweisende Ereignis mit einer Veranstaltung und Ausstellung am 23. November…
-
Fahnenflüchtige und Kriegsdienstverweigerer – Ganz normale Soldaten?
Wie in der letzten Ausgabe («Deserteure sind Helden» GSoA-Zitig Nr. 159) angekündigt, soll der vorliegende Artikel den Fällen der Kriegsdienstverweigerung von 1914-1918 nachgehen. Die Schweizer Militärjustiz urteilte während des Ersten Weltkriegs in etwa 21‘000 Fällen. Eine kurze Recherche im Bundesarchiv ergab, dass dabei etwa 2‘600 Soldaten wegen Ausreisen, Dienstverweigerung oder Nichteinrücken angeklagt wurden. Das Militärstrafgesetz,…
-
Desaströse Rüstungsprojekte
In Deutschland wurde kürzlich ein externes Gutachten veröffentlicht, welches die Abwicklung von Rüstungsprojekten untersuchte.Das Urteil fiel vernichtend aus. Auffallend dabei sind die Parallelen zur Schweiz. 1200 Seiten lang ist das Expertengutachten, welches der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen ausgehändigt wurde. Auf gelistet werden nicht weniger als 140 Risiken und Probleme im Zusammenhang mit den…
-
Schutztruppe statt Waffenlieferungen
Um den Vormarsch der IS-Milizen zu stoppen, muss nach Ansicht des Sicherheitsexperten Andreas Zumach eine internationale Schutztruppe in die Konfliktregion entsandt werden. Frankreich, Grossbritannien, Deutschland und andere Staaten liefern Waffen an die kurdischen Peschmerga im Nordirak, damit diese die Zivilbevölkerung gegen weitere Vertreibung und Ermordung durch die Terrormilizen des «Islamischen Staat» (IS) schützen. Doch ist…
