Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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An die Soldaten, die für den G8 Gipfel aufgeboten wurden
Was soll das alles? Für den G8 Gipfel, das Treffen der 7 reichsten Industrienationen und Russland, wurden über 6600 Soldaten aufgeboten – so viele wie nie mehr seit dem Zweiten Weltkrieg. Viele Soldaten sind aber nicht damit einverstanden, Hilfssheriffs zu spielen für Kriegsverbrecher wie George W. Bush und Toni Blair oder korrupte Wirtschaftskriminelle wie Berlusconi.…
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Links auf Nachrichten zum Irak-Krieg
Diese Zusammenstellung wird nicht mehr aktualisiert. Sie deckt Berichte im Zeitraum von Kriegsbeginn (20. März 2003) bis Anfang Mai 2003 ab. Kriegsberichte 5.Mai Jüdischer Siedler in den besetzten Gebieten erschossen 5.Mai Israelische Soldaten zerstören Häuser in Hebron 4.Mai Mitarbeiter eines Hilfswerks in Afghanistan erschossen 2.Mai Israel zerstört erneut Häuser in Palästina 1.Mai Verletzte US-Soldaten nach…
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Editorial
Wir werden weiter genau hinschauen Der Krieg gegen Irak ist vorbei. So sehen das zumindest die USA – und die Schweizer Regierung, die den Krieg nicht schnell genug für beendet erklären konnte, um die Rüstungsgeschäfte mit den USA nicht zu gefährden (siehe “>Der Krieg ist nicht vorbei). Unbestritten ist, dass die USA in den letzten…
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Der Krieg ist nicht vorbei
(lj/nl) Am 2. Mai – sechs Wochen nach Beginn des Irak-Kriegs – erklärte Präsident Bush: «Die Hauptkampfhandlungen im Irak sind beendet». Der US-Präsident vermied es, vom endgültigen Kriegsende zu sprechen. Sonst hätte die Suche nach Saddam Hussein eingestellt, die Kriegsgefangenen freigelassen und die US-Truppen aus der Region abgezogen werden müssen. Etwa 6000 Gefangene wurden in…
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Der Protest geht weiter!
Der Krieg gegen den Irak ist nur eine Episode im «Krieg gegen Terrorismus» der USA und ihren Alliierten. Der Widerstand gegen diese Kriegspolitik und ihre verheerenden Folgen muss weitergehen – genau auch wie der Protest gegen die Kriegspolitik von anderen Staaten. Die Redaktion der Zeitung «KeinKrieg» veröffentlicht darum hier einige Hinweise auf Aktionen und Aktivitäten…
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Nachkrieg im Nahen Osten
Die USA haben den Krieg gegen Saddam Hussein gewonnen, die Uno und das Völkerrecht vor den Kopf gestossen und den Irak besetzt. Doch die wirklichen Herausforderungen stehen erst an. Arnold Hottinger. Er gilt als Kenner der arabischen Welt. Er hat für die NZZ und Radio DRS jahrelang über die Konflikte im Nahen Osten berichtet. Jeder…
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Die “Road Map”
Die neue Initiative der Amerikaner, mit Hilfe der «Road Map» im Palästinakonflikt Frieden zu schaffen, sollte keine übertriebenen Hoffnungen wecken. Sie bleibt solange unglaubwürdig als Sharon ihr nur in Worten aber nicht in Taten Unterstützung gewährt. Er ist jederzeit in der Lage, wie es nun schon seit dem 18. September 2000 beständig geschieht (dem Tag…
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Wo sind die Frauen?
Nun ist also auch der Irak «befreit». Nicht so explizit wie in Afghanistan, aber auch diesmal wurde der Feldzug nicht zuletzt im Namen der Frauen geführt, wie auch Paula J. Dobriansky vom US-Aussenministerium sagte. Angesichts der Tatsache, dass jeder 7. US-amerikanische Soldat im Irak eine Frau war, also fast schon ein Akt von Frauensolidarität? Oder…
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Saubere Sprache – Saubere Bomben
1990 reflektierte Carol Cohn in einem Sammelband zum Thema «Frauen und Militarismus» ihre Erfahrungen als Teilnehmerin des Sommerkurses «Nukleare Waffen und Abrüstung» in Harvard und MIT/Boston. Sie beschreibt, wie sie damit gerechnet hatte, herum zu schleichen wie eine Spionin, um eine unbedachte sexualisierte Militärsprache zu protokollieren. Sie war nicht auf das vorbereitet, was sie dann…
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Draussen in der Kälte
Nach den Bombardierungen des Landes gilt das Interesse der USA in Afghanistan der Jagd auf Überreste der al-Kaida – nicht dem Land. Judith Huber, Auslandredaktorin bei der WoZ und verbrachte im Herbst 2002 zwei Monate in Afghanistan. Der grösste Teil des Landes sei nun sicher, sagte US-Kriegsminister Donald Rumsfeld bei seinem Besuch in Kabul Anfang…
