Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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Einsätze und Lernangebote zur Friedensarbeit Bosnien
Friedensfachkraft in Jajce gesuchtDer deutsche Friedenskreis Halle leistet in der bosnischen Stadt Jajce Hilfe beim Wiederaufbau zivilgesellschaftlicher Strukturen. Nach dem Krieg ist diese Stadt geprägt von starken interethnischen Spannungen zwischen den bosnisch-muslimischen und den bosnisch-kroatischen EinwohnerInnen. Durch die Schaffung <neutraler Räume> wird den Menschen die Möglichkeit geboten, unabhängig von Religion oder Gruppenzugehörigkeit miteinander in Kontakt…
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Treffpunkt der Zukunftswilligen
Militärisches Desaster und politische Unzulänglichkeiten hin oder her, der Aufbau der Dörfer und der Gesellschaft im Kosov@ muss vorangehen. Die GSoA beteiligt sich an einem internationalen Freiwilligenprojekt des Service Civil International SCI in Vushtrri/Vucitrn Vushtrri (oder serbisch Vucitrn) liegt zwischen der Hauptstadt des Kosov@ Pristhina und der ethnisch zwischen SerbInnen und AlbanerInnen geteilten Stadt Mitrovica…
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Intervention und Grenzen
Das Buch <Der Geruch des Grauens> des Südosteuropa-Korrespondenten Werner van Gent (Radio und Fernsehen DRS, Wochenzeitung WoZ) ist eine Analyse der <neuen Weltordnung>. Die internationale Gemeinschaft – ein Produkt des 20. Jahrhunderts – hat sich zum Ziel gesetzt, humanitäre Werte zu verteidigen. Ein durchaus hehres Ziel, doch die Bilanz nach zehn Jahren fällt zutiefst ernüchternd…
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Montenegro im Visier
Ein Jahr ist es her, seit der letzte Krieg im ehemaligen Jugoslawien zu Ende ging. Noch herrscht längst kein Frieden und schon droht der nächste Feldzug Milosevics Regime hält Serbien mit eiserner Faust im Griff. Der Alltag der BürgerInnen ist geprägt von der desolaten wirtschaftlichen Lage und einem Klima der Gewalt. Wer öffentlich Kritik übt,…
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Ziviles Europa-Forum Luzern
Am 27./28. März trafen sich in Luzern <Spitzenvertreter aus Politik, Wirschaft und Militär>, um über eine <Sichere Schweiz im sicheren Europa> zu diskutieren. Mit dabei waren unter anderen Bundespräsident Adolf Ogi, der deutsche Innenminister Otto Schily, die österreichische Aussenministerin Benita Ferrero-Waldner sowie der ehemalige Vorsitzende des Nato-Militärausschusses Klaus Naumann. Sicherheit wurde an dieser Tagung praktisch…
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Atlantische Tiefausläufer
Unter den argwöhnischen Blicken der USA sucht die Europäische Union EU nach ihrer <Verteidigungsidentität>. Wird bald ein <Eurokorps> die Nato beerben? >Transatlantische Differenzen> rumoren zwischen der EU und den USA, seit die Staatsoberhäupter und Militärs Europas entschlossen sind, ihre eigene militärische Interventionsstreitmacht zu entwickeln. Im Dezember hatte der EU-Gipfel von Helsinki entschieden, ein Eurokorps zur…
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Demokratie ausbauen
<Mehr Rechte für das Volk>: Das bringt die Initiative für ein konstruktives Referendum, die am 24. September 2000 zur Abstimmung kommtvon Susanne Leutenegger Oberholzer, Nationalrätin, SP Baselland Bisher können 50‘000 Schweizerinnen und Schweizer das Referendum gegen ein Gesetz ergreifen. An der Urne entscheidet das Volk dann, ob das jeweilige Gesetz gesamthaft angenommen oder abgelehnt wird.…
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Frieden an allen Fronten
Armee, Regierung und NGO stehen auf dem Weltmarkt des Krisenmanagements in einem Verdrängungswettbewerb. Das wird nun auch in der Schweiz spürbar. Ein Jahr nach dem Einmarsch der KFOR-Truppen in den Kosovo haben <Humanität> und <Frieden> Konjunktur. Als Top-Managerin gebärdet sich die Nato. Und die Schweiz strebt nach Beteiligungen: Sie unterstützt nach Auskunft des stellvertretenden Leiters…
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Tropfen auf den heissen Stein
Um über den Krieg in Tschetschenien zu informieren und um ein kleines Zeichen dagegen zu setzen, hat die GSoA im März den Kaukasus-Kenner Vicken Cheterian eingeladen. Die Veranstaltungen in Bern, Zug und Zürich waren gut besucht. Der im Libanon geborene Armenier ging in seinem Referat zwei Hauptfragen nach: Wie ist es drei Jahre nach dem…
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Allianzen für den Frieden
In einem 170-seitigen Positionspapier nimmt Caritas Schweiz umfassend zu Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und Friedensförderung in der internationalen Zusammenarbeit Stellung. Unter anderem verlangt Caritas Schweiz eine strikte Trennung zwischen ziviler und militärischer Hilfe sowie klare Rahmenbedingungen für bewaffnete Auslandeinsätze. Zitate aus dem Text: – Caritas Schweiz wendet sich entschieden gegen die Militarisierung von Friedensförderung und humanitärer Hilfe…
