Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
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Schuld und Sühne
Wer will schon „out” sein, aber: Bei all den originalen Neuerscheinungen, die den deutschsprachigen Büchermarkt überschwemmen, tut es zuweilen gut, auf literarische Klassiker zurückzugreifen. Denn ihre Welt wirkt oftmals vertrauter als die dekonstruktivistischen und postmodernen Formexperimente, wie sie heute so viele AutorInnen betreiben, notabene als verständliche Reaktion auf das wirtschaftliche, soziale, kulturelle und diskursive Chaos,…
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Zivile Solidarität
„Wir müssen solidarisch sein“ fordert Verteidigungsminister Ogi regelmässig. Einverstanden! Wir müssen aber nicht gleich so beschränkt sein, dass wir uns Solidarität nur mit dem Sturmgewehr vorstellen könne. Eine Auswahl von solidarischen Friedenseinsätzen Corsam: Menschenrechtsarbeit in Chiappas Die Präsenz von Freiwilligen soll der Bevölkerung Schutz vor Repression und Menschenrechtsverletzungen bieten. Organisiert von kirchlichen Hilfswerken und Gruppen…
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Helvetische Kriegspolitik
Neue Bedrohungen, neue Koalitionen, neue Strategien – altes Denken? Die Schweizer Sicherheitspolitik bewegt sich Die Schweiz sei heute „von Freunden umzingelt“, schreibt in einem Aufsatz in der Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift der stellvertretende Chef Sicherheits- und Militärpolitik im VBS, Theodor Winkler. Ohne Feind sucht die Armee nach neuen Aufgaben, macht neue Bedrohungen aus – und schafft…
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Resolution der VV zur Verhaftung Augusto Pinochets
Die GSoA schliesst sich der internationalen Solidaritätsbewegung für Gerechtigkeit und Wahrheit und gegen die Straflosigkeit des Diktators Augusto Pinochet an. Er und seine Armee haben eine demokratisch gewählte Regierung gestürzt und damit 15 Jahre blutigen Terrors ausgelöst. Wir unterstützen die Forderungen nach der Auslieferung des ehemaligen Diktators und hoffen, dass damit die Menschenrechte in Chile…
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Leserbrief, Lesehinweise und Impressum
Leserbrief In Kosovo herumlaufen mit der Armeepistole? Wie Deppen seien sie sich vorgekommen, sagten Schweizer Offiziere in der Fernseh-Arena (17.10.98). Als sie in Ex-Jugoslawien Abstimmungsmaterial transportieren mussten, seien zu ihrem Schutz französischen Panzer mit ihnen gefahren. Anstatt eigene Schweizer Waffen mitführen zu dürfen, seien sie sich als Unbewaffnete wie Deppen vorgekommen. Gerade so schlecht hätten…
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Biegen und Brechen
Pressemitteilung der GSoA zum Einsatz der Armee zur Betreuung von Flüchtlingen Die GSoA verurteilt den Entscheid des Bundesrates, Truppen mit Betreuungsaufgaben im Asylwesen zu beschäftigen, um den – durch den Abbau der zivilen Betreuungsinfrastrukturen in den letzten Jahren verursachten – Notstand zu beheben. Der bundesrätliche Entscheid kommt der Armee in ihrer Sinnkrise gelegen: Da der…
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«Was tun?»
conTAKT nennt sich eine Gruppe an der Uni Basel, die sich seit 1995 für Beziehungen zu Studierenden in und aus Südosteuropa einsetzt. Unter dem Titel «Kosova – was tun?» fanden im Oktober Veranstaltungen über den Krieg statt Ein Diavortrag über den Alltag in Kosova, Gedichte eines albanischen Schriftstellers, eine Disco mit albanischem Hip Hop und…
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Schwarzer Oktober
Milosevic sitzt auf dem Trockenen. Den Preis für die Nato-Drohungen bezahlen die DissidentInnen. Die Drohungen der Nato, Serbien zu bombardieren, führte vor allem zu einer Verschärfung der Hetze und der Repression gegen oppositionelle Kräfte in Serbien. Stationen der Repression im Oktober 1998: Eingeladene TeilnehmerInnen einer internationalen Konferenz «Broadcasting for a Democratic Europe», geplant in Belgrad…
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Politikersatz
Mit militärischen Schlägen hoffte «der Westen», Milosevic «zur Vernunft zu bringen». Die Nato weiss wie, aber niemand weiss wozu. Der Kosov@-Krieg ist eigentlich eine Nato-Krise «Humanitäre Verpflichtung» – «politische Notwendigkeit» – «sicherheitspolitisch unumgänglich»: Mit solchen Begriffen hantierte die Nato, als sie im September mit militärischen Massnahmen der Krise und dem Krieg im Kosov@ Herr werden…
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Geehrt
Der «Right Livelihood Award» – besser bekannt als «Alternativer Nobelpreis» – geht 1998 unter anderem an eine «alte Bekannte» der GSoA: Vesna Terselic von der Antikriegskampagne Zagreb (ARK) Ende Mai 1995 besuchte ich Vesna Terselic in Zagreb. Ich war auf Durchreise nach Westslawonien, das kurz zuvor von der kroatischen Armee «zurückerobert» worden war. Als Vesna…
