Die GSoA fordert ein Verbot von Kriegsmaterialexporten, denn Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten und zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.
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Erlebnisse eines Maschinen-Schlossers in der Schweizerischen Industrie, als diese für Hitler rüstete
“Du Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen – sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!” (aus dem Gedicht “Sag Nein!” von Wolfgang Borchert, 1947) Gerade für die Zeit des Zweiten Weltkrieges ist es dringend…
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Ich bin gegen Waffenexporte. Was kann ich tun?
Diese Frage wird uns erfreulicherweise immer häufiger gestellt. So kannst du mithelfen, das Geschäft mit dem Krieg zu stoppen: Auf Facebook unterstützen Hier geht’s zu unserer Facebook-Gruppe. Unbedingt auch FreundInnen einladen! Material bestellen Postkarten, Flyer, Kleber und Plakate – kostenlos hier bestellen! GSoA-Shirts gibt es hier. LeserInnenbriefe schreiben Eines der einfachsten Mittel, mit wenig Aufwand…
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Videodreh mit Evelinn Trouble
“Ein Waffendeal ist immer eine Hochzeit des Geldes mit dem Tod.” So begründet Evelinn Trouble gegenüber dem Tagesanzeiger ihr musikalisches Engagement gegen Kriegsmaterial-Exporte. Am vergangenen Dienstag wurde in den Ruinen des Zürcher Hardturm-Stadions der Videoclip zum Song “Warface” gedreht. Hier einige fotografische Eindrücke – der Videoclip wird zur Zeit geschnitten und wird in Kürze an…
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Kriegsmaterial-Exporte verbieten: Neues Argumentarium
Welche Rüstungsfirmen gibt es in der Schweiz, und was genau exportieren sie wohin? Welche Auswirkungen haben die Schweizer Waffenausfuhren auf Entwicklungsländer? Und was ist mit den Arbeitsplätzen? Diese und viele weitere Fragen beantwortet das überarbeitete Argumentarium zur Initiative gegen Kriegsmaterial-Exporte. Zum Argumentarium
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Erneut viele Waffenausfuhren – Saudi-Arabien drittgrösster Abnehmer
Im ersten Halbjahr 2009 exportierte die Schweiz Kriegsmaterial im Gesamtwert von 331,4 Millionen Franken. Das ist nur unwesentlich weniger als im Rekordjahr 2008. Erneut wurden Exporte bewilligt, die aus menschenrechtlicher und friedenspolitischer Sicht völlig unverständlich sind: War im letzten Jahr das instabile Pakistan grösster Abnehmer von Schweizer Waffen, so steht in diesem Jahr Saudi-Arabien auf…
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GSoA verurteilt Skandal-Exporte
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee GSoA kritisiert die Lieferungen von Kriegsmaterial im ersten halben Jahr 2009 scharf. In den letzten sechs Monaten wurden Waffen in Länder geliefert, welche Menschenrechte verletzen oder in einen Konflikt verwickelt sind. Weiterhin stellt der Bundesrat die Profite der Kriegsmaterial-Produzenten über das Engagement für Frieden und Menschenrechte. Bundesrat verletzt…
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Menschenrechtslage in Saudi Arabien – GSoA fordert konsequente Haltung
Amnesty International kritisiert erneut die Menschenrechtslage in Saudi Arabien. Die GSoA fordert einen langfristigen Stopp der Kriegsmaterial-Ausfuhren nach Saudi Arabien. „Menschenrechtsverletzungen im Namen des Kampfes gegen den Terror“ so betitelt Amnesty International den ihren neuesten Bericht über Saudi Arabien. Die darin beschriebenen Zustände sprechen eine deutliche Sprache. Seit Beginn der Antiterror-Massnahmen 2001 werden in Saudi…
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Abstimmung über Kriegsmaterial-Exporte am 29. November
Was ist gefährlicher: Ein Minarett oder eine Bombe? Diese Frage werden die Stimmberechtigten am 29. November beantworten müssen. Denn wie der Bundesrat heute beschlossen hat, wird dann nicht nur die GSoA-Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten, sondern auch die Anti-Minarett-Initiative der SVP zur Abstimmung kommen. Derweil die SVP bei den Gebetstürmen eine islamistische Gefahr wittert,…
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100 Missbräuche von Schweizer Waffen
Immer wieder heisst es von Seiten der Waffenlobby, dass die Kriegsmaterialexporte aus der Schweiz problemlos seien, da die Schweiz ja sehr restriktive Gesetze habe. Besonders streng werden die Gesetze in der Realität jedoch nicht ausgelegt. Manchmal werden sie sogar schlicht ignoriert – wie beispielsweise die neue Kriegsmaterialverordnung durch den Bundesrat. So kann das Kriegsmaterial trotzdem…
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Ethisch unbedenklich?
Wenn wir es nicht tun, tun es die anderen – so argumentierte Werner Luginbühl im Ständerat gegen die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Ob Herr Luginbühl wohl der Meinung ist, dass auch ein Mafia-Killer freizusprechen wäre, wenn er nur glaubhaft machen könnte, dass an seiner Stelle ein anderer den Mord verübt hätte? Auch Bruno…
