Medienmitteilungen

Alle Medienmitteilungen der GSoA in chronologischer Reihenfolge.

  • Geschäft mit dem Tod wird immer lukrativer

    Die heute veröffentlichten Zahlen des Forschungsinstituts SIPRI (Stockholm International Peace Research Institute) sind erschreckend: Zum ersten Mal in 5 Jahren steigt der Umsatz des weltweiten Waffenhandels: Verglichen mit 2015 wurden 2016 1.9% mehr Waffen verkauft. Es ist nicht von der Hand zu weisen: Je mehr bewaffnete Konflikte rund um den Globus ausgetragen werden, desto besser…

  • Ständerat anerkennt den Wert des Zivildienstes

    Anders als der Nationalrat scheint der Ständerat den Wert des Zivildienstes anzuerkennen. Die kleine Kammer lehnte heute die zwei Motionen zur Schwächung des Zivildienstes ab. Die GSoA ist sehr erfreut über diese Entscheide. Gleich zwei Vorlagen zu Ungunsten des Zivildienstes standen heute im Ständerat auf dem Programm: Zum einen ging es um den Uniformierungszwang von…

  • GSoA bereit für Referendum gegen Kampfjet-Blankocheck

    Heute hat der Bundesrat die neu anlaufende Kampfjetbeschaffung vorgestellt. Mit 8 Milliarden Franken sollen neue Kampfjets gekauft und dafür das Armeebudget erhöht werden. Die GSoA fordert zwingend eine referendumsfähige Vorlage und ist zusammen mit Verbündeten wie den Grünen bereit für ein Referendum gegen einen solchen milliardenteuren Blanko-Check.  Ohne vorgängige Evaluation, wie viele und welche Kampfjets…

  • Berner Gemeinderat zieht sich aus der Verantwortung

    Der Berner Gemeinderat beantragt die Ablehnung der Motion „Keine Rentengelder für die Kriegsmaterialproduktion!” mit der Begründung, dass der Gemeinde- und der Stadtrat aufgrund von bundesrechtlichen Vorgaben keinen Einfluss auf die Anlagepolitik der PVK nehmen können. Zwei juristische Gutachten aus Luzern zeigen, dass diese Auffassung umstritten ist. Die interfraktionelle Motion „Keine Rentengelder für die Kriegsmaterialproduktion!” fordert,…

  • Waffenindustrie zeigt ihr wahres Gesicht

    Wie der Tages-Anzeiger heute berichtet, haben sich 13 schweizerische Rüstungsfirmen in einem gemeinsamen Brief an die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerates gewandt. Ihr Ziel: Die Exportrestriktionen so anpassen, dass Waffen auch in Bürgerkriegsländer geliefert werden können. Für die GSoA ist klar: Die Forderung der Waffenindustrie ist tödlich.  Waffenlieferungen bringen einen Krieg nicht zu einem Ende, sondern…

  • Sicherheitspolitische Kommission ignoriert Anliegen der Jugend

    Heute hat die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK-N) gleich zwei Anliegen der Jugendsession im Bereich der Kriegsmaterialausfuhr abgelehnt. Das Anliegen der Jugend, bei Kriegsmaterialexporten genauer hinzuschauen, wird so ignoriert. Zudem bedauert die GSoA die abgelehnten Verschärfungen im Bereich des Waffenrechts.  Ein aus der Jugendsession eingebrachtes Anliegen forderte, dass Kriegsmaterialexporte nur noch an Länder erlaubt werden,…

  • Schweizer Waffenexporte bei über 250 Millionen Franken

    Heute Morgen hat das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) die neusten Zahlen zu den Schweizer Kriegsmaterialexporten veröffentlicht. Insgesamt wurden von Januar bis September 2017 für über 250 Millionen Franken Waffen ins Ausland exportiert, davon ungefähr 8,5 Millionen in den Nahen und Mittleren Osten. Die GSoA verlangt einen sofortigen Exportstopp in destabilisierte Länder. Auch wenn die Kriegsmaterialexportzahlen…

  • Parmelin: der teure Pseudo-Demokrat

    Gemäss dem „Tages-Anzeiger“ will SVP-Bundesrat Parmelin am Mittwoch dem Gesamtbundesrat einen Kostenrahmen von 6 bis 8 Milliarden Franken für 30 bis 40 neue Kampfjets vorschlagen. Zudem soll ein Referendum zu einem Planungsbeschluss ermöglicht werden.  Im Mai 2014 hat die Bevölkerung einen 3,1 Milliarden teuren Kampfjetkauf abgelehnt. Für die GSoA ist klar, dass die Ausgangslage für…

  • Nationalbank im Krieg

    Wie die „NZZ am Sonntag“ heute berichtet, hat die Schweizische Nationalbank (SNB) ihre Investitionen in US-Atomwaffenproduzenten weiter ausgebaut. Innerhalb eines Jahr stiegen die SNB-Anlagen von 757 Millionen auf über 1,2 Milliarden US-Dollar. Dies macht die Kriegsgeschäfte-Initiative der GSoA und den Jungen Grünen immer wie dringlicher.  Die Menschen auf der Strasse verstehen nicht, weshalb die Schweizerischen…

  • Kriegsmaterialexporte in destabilisierte Regionen

    Im ersten halben Jahr 2017 hat die Schweiz Kriegsmaterial im Wert von 166 607 120 Franken exportiert, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) heute Morgen veröffentlichte. In den Nahen und Mittleren Osten verkaufte die Schweiz Kriegsmaterial im Wert von rund 7 Millionen Franken. Und auch Länder wie Estland und Brasilien haben im Vergleich zu Vorjahresperiode…

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