Waffengewalt

Das Sturmgewehr im Kleiderschrank ist ein untragbares Sicherheitsrisiko. Jedes Jahr sterben rund 300 Menschen durch Morde und Selbstmorde alleine durch Armeewaffen. Die GSoA setzt sich dafür ein, dass der Zugang zu Schusswaffen erschwert wird, alle Schusswaffen registriert werden müssen und Armeewaffen konsequent im Zeughaus gelagert werden.

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  • Waffenlobby gefährdet Beziehungen mit Europa

    Heute haben die Schweizer Schützenverbände ihr Referendum gegen das neue Waffengesetz offiziell angekündigt. Sie gefährden mit diesem Schritt Menschenleben in der Schweiz und funktionierende Beziehungen mit Europa. Aufgrund der Pariser Terroranschläge vom 13. November 2015 hat die Europäische Kommission eine Anpassung der geltenden EU-Waffenrichtlinien vorgenommen. Bereits bei der Beratung im Rat wurde die Vorlage spezifisch…

  • SiK-N weist rechte Waffennarren in die Schranken

    Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SiK-N) ist auf die Vorlage zur Genehmigung und Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie eingetreten. Obwohl die SiK-N heute in erster Linie die Waffenlobby angehört hat, vermochte diese die Kommission nicht zu überzeugen und alle Anträge auf Sistierung oder Rückweisung der Vorlage wurden abgelehnt. Noch immer ist es schleierhaft, weshalb die Schiessverbände sich…

  • Der Tod im Schrank

    Immer weniger Ordonnanzwaffen landen nach Absolvierung der Dienstpflicht in den Privathaushalten. Das ist erfreulich. Dass die Zahl der Schusswaffen zu Hause erst jetzt zurückgeht, zeigt aber einmal mehr die Realitätsferne der Armee. Mit den Traditionen ist es so eine Sache. Technisch gesehen dient der Begriff dazu, Bräuche, Sitten und vor allem deren Wandel zu beschreiben.…

  • Sicherheitspolitische Kommission ignoriert Anliegen der Jugend

    Heute hat die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates (SIK-N) gleich zwei Anliegen der Jugendsession im Bereich der Kriegsmaterialausfuhr abgelehnt. Das Anliegen der Jugend, bei Kriegsmaterialexporten genauer hinzuschauen, wird so ignoriert. Zudem bedauert die GSoA die abgelehnten Verschärfungen im Bereich des Waffenrechts.  Ein aus der Jugendsession eingebrachtes Anliegen forderte, dass Kriegsmaterialexporte nur noch an Länder erlaubt werden,…

  • EU-Waffenrecht und die Schweiz

    Ein Aufschrei ging durch die Waffenlobby als bekannt wurde, dass das verschärfte EU-Waffenrecht auch für die Schweiz gelten soll. Was ist da dran?  Kürzlich hat die EU entschieden, seine BürgerInnen besser zu schützen und hat deshalb eine leichte Verschärfung des Waffengesetzes beschlossen. Die Schweiz muss diese Anpassungen übernehmen, wenn sie Mitglied des Schengenraums bleiben will.…

  • Schützenverbände und Waffennarren gefährden Sicherheit

    Seit der Entscheidung des EU-Parlaments, das Waffenrecht im Schengen-Raum zu reglementieren, laufen die Schweizer Waffennarren Sturm. Die GSoA fordert die Schützenverbände auf, Stellung zu beziehen und sich zwischen einer ideologisierten Ablehnung der EU-Vorgaben und weniger Toten im häuslichen Bereich zu entscheiden.  Für die GSoA ist es unklar, weshalb die Schützenverbände die neuen EU-Vorgaben im Waffenrecht…

  • GSoA begrüsst Verschärfung des Waffenrechts durch EU-Parlament

    Heute Mittag hat das EU-Parlament einer Verschärfung des Waffenrechts zugestimmt. Die GSoA begrüsst diesen Entscheid ausdrücklich und zeigt den Waffennarren in der Schweiz die rote Karte.  Im häuslichen Bereich hat die Schweiz eine viel höhere Mordrate als andere Länder. Dies liegt an der hohen Verfügbarkeit von Schusswaffen in der Schweiz. Gerade bei Gewalt in der…

  • Verbesserung in der Waffenregistrierung

    Heute befindet sich noch immer mehr als eine Million unregistrierter Feuerwaffen in Schweizer Haushalten. Jetzt hat der Bundesrat eine Gesetzesänderung in die Vernehmlassung geschickt, die Abhilfe verspricht. Das «Bundesgesetz über die Verbesserung beim Informationsaustausch im Umgang mit Waffen». Die GSoA präsentiert ihre Vernehmlassungsantwort. In der Vorlage geht es im Wesentlichen darum, dass ein Teil der…

  • Kaum Fortschritte

    Vor etwas mehr als zwei Jahren stimmten die SchweizerInnen über die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» ab. Was ist seither in diesem Bereich geschehen? Bundesrat und Parlament gaben sich damals überzeugt, dass die Gesetzgebung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Missbrauch von Waffen hinreichend sei. Also empfahlen sie der Bevölkerung ein Nein zur Initiative…

  • Selbstjustiz als Zukunftsmodell?

    Im Dezember vergangenen Jahres hat ein Zwanzigjähriger in den USA 27 Menschen, darunter 20 Kinder, umgebracht. Kurze Zeit später erschoss ein Mann im Wallis drei Frauen und verletzte zwei Männer. Die Debatte, die anschliessend über diese beiden Ereignisse geführt wurde, zeigte vor allem Eines: Die BefürworterInnen des liberalen Waffenrechts argumentieren immer gefährlicher. Nachdem der Schock…

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