Waffengewalt

Das Sturmgewehr im Kleiderschrank ist ein untragbares Sicherheitsrisiko. Jedes Jahr sterben rund 300 Menschen durch Morde und Selbstmorde alleine durch Armeewaffen. Die GSoA setzt sich dafür ein, dass der Zugang zu Schusswaffen erschwert wird, alle Schusswaffen registriert werden müssen und Armeewaffen konsequent im Zeughaus gelagert werden.

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  • Bundesrat blind gegenüber Waffenmissbrauch

    Für die GSoA ist klar: Nur mit der Waffenschutz-Initiative werden Risiken eingedämmt Der Bundesrat hat heute in seiner Botschaft die Initiative “Für den Schutz vor Waffengewalt” ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Der Bundesrat weigert sich mit der Ablehnung der Initiative standhaft, die Missbräuche von Armeewaffen zu bekämpfen. Dies obwohl die 2,4 Millionen Schusswaffen, welche in der Schweiz…

  • Fehlende Taschenmunition

    Nachdem der Bundesrat im Juni 2007 beschlossen hatte, dass die Taschenmunition nicht mehr zu Hause gelagert werden darf, befindet sich einige Wochen vor der Ende der Abgabefrist Ende diesen Jahres noch knapp 60’000 Munitions-Dosen nicht in den Zeughäusern. Damit ist knapp ein Viertel der ausgegebenen Munition – oder rund 3 Millionen Patronen – immer noch…

  • Zentrales Waffenregister einführen!

    Nachdem der Nationalrat sich endlich für ein zentrales Waffenregister ausgesprochen hatte, hat der Ständerat nun mit einem deutlichen Gegenentscheid die Bemühungen in diese Richtung zunichte gemacht. So bleibt die Kontrolle des Waffenbesitzes weiterhin unsicher. Wenn auch in letzter Zeit kleine Verschärfungen durch die Übernahme von Schengen- Recht eingeführt wurden, bleibt die Regelung des Waffenbesitzes in…

  • WALO – Waffenlos

    Der Film von Michael Werder ist zwar schon einige Zeit online, wurde aber noch nicht hier gepostet: Das passiert, wenn man ein Gesuch um waffenlosen Dienst stellt… P.S. Wer seine Waffe loswerden will, macht am einfachsten gleich Zivildienst – das ist seit dem ersten April 2009 ohne Anhörung möglich.

  • Freiwillige und unfreiwillige Waffenabgaben

    Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Waffen und Munition bei der Polizei abzugeben. Und doch finden die erstmalig öffentlich angekündigten Waffenabgabeaktionen in verschiedenen Kantonen eine grosse Resonanz. Durchgeführt wurden die Aktionen wegen des im Zusammenhang mit dem Schengen-Abkommen revidierten Waffenrechts vom Dezember 2008. Abgabeaktionen wurden noch nicht in allen Kantonen durchgeführt. Das schweizweit zusammengekommene Arsenal lässt…

  • Armeewaffen endlich ins Zeughaus. Basta!

    Rund 107’000 gültige Unterschriften hat ein Bündnis von rund 70 Organisationen Ende Februar für die Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» eingereicht. Zum Gelingen der Unterschriftensammlung hat die GSoA mit mehr als 32’000 Unterschriften einen grossen Beitrag geleistet. Zwei Tage nach der Einreichung der Initiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» hat der Bundesrat beschlossen, dass…

  • Klumpenrisiko?

    Für ein untragbares “Klumpenrisiko” hält Jakob Büchler, CVP-Nationarat und Präsident des St. Galler Schützenvereins, die Einlagerung der Armeewaffen im Zeughaus. “Die Gefahr, dass Waffen gestohlen würden, wäre zu gross”, so Büchler gegenüber dem St. Galler Tagblatt. Büchlers Argumentation lässt sich auf andere Bereiche übertragen: Auch Panzer und Handgranaten an die Soldaten verteilen! Banktresoren aufheben und…

  • Bundesrat hält an gefährlicher Tradtition fest

    Ueli Maurer auf den Spuren von Samuel Schmid: GSoA kritisiert die Hinhalte-Taktik des Bundesrats. Der Bundesrat hat heute entschieden, dass er weiterhin an der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe festhalten will. Das ist verantwortungslos. Jährlich sterben in der Schweiz rund 300 Menschen durch Armeewaffen, welche in fast jedem Haushalt aufbewahrt werden müssen. Weiterhin versucht der Bundesrat mit…

  • Ordonnanzwaffen: GSoA verurteilt Entscheid der SiK

    Unsicherheits-Kommission: Tradition vor Menschenleben Die GSoA verurteilt den heutigen Entscheid der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates, an der Heimabgabe der Ordonnanzwaffe festzuhalten. Dem SiK-Entscheid ging die Veröffentlichung des Schlussberichts der Arbeitsgruppe Ordonnanzwaffe vom 20.11. 2008 voran. Schon in diesem Schlussbericht wurden falsche Prioritäten gesetzt: Obwohl sämtliche wissenschaftliche Expertisen aus der Soziologie oder der Gesundheits- und Suizidprävention…

  • Ordonnanzwaffen: Politische Allianzen wichtiger als Menschenleben?

    Die GSoA, die mit einem Drittel der bisher gesammelten Unterschriften eine der Hauptträgerinnen der Volksinitiative für den Schutz vor Waffengewalt ist, zeigt sich enttäuscht über den Schlussbericht der Arbeitsgruppe Ordonnanzwaffen. Wir anerkennen zwar, dass den wissenschaftlichen Stellen wie der Soziologie oder der Gesundheits- und Suizidprävention ermöglicht wurde, ihre Forschungsergebnisse und Erfahrungen, die klar gegen eine…

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