GSoA-Zeitung Nr. 196

  • Für eine Welt ohne Atomwaffen 

    Am 6. August 2023 trafen wir uns in den Bains des Pâquis in Genf, um der Bombardierung von Hiroshima zu gedenken, sowie um vom Bundesrat die Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) zu fordern. Am 6. August 1945 begann nämlich das nukleare Zeitalter. Denn damals wurde die Stadt Hiroshima bombardiert, was zu einer noch nie dagewesenen Zerstörung…

  • Propaganda-Anlass für (fast) alle

    Drohnenshow, camoufliert geschminkte Kindergesichter und gemeinsames Biwakieren. Familienfreundlich, spassig, humorvoll, das ist die Armee am Anlass “Connected 23”. Doch auch mit dem aufgesetzten Humor ist es schnell vorbei, sobald die Armee ein wenig Kritik einstecken muss. Armee-Volksfest Der Eintritt zu Connected 23 war gratis, das Event öffentlich. Armeechef Thomas Süssli nutzte diesen Moment, um seine…

  • 100 Milliarden, um die Schweiz gut verteidigen zu können?

    Am 17. August stellte Armeechef Thomas Süssli den Bericht “Die Verteidigungsfähigkeit stärken – Zielbild und Strategie für den Aufwuchs” vor. Gesamthaft werden 40 Milliarden Franken an Investitionen in 3 Schritten vorgestellt. Zu dieser Summe kämen laut Bericht noch 60 Milliarden Betriebskosten hinzu. Bei den 13 Milliarden, die heftig in den Medien diskutiert wurden, handelt es…

  • Turbulenzen rund um den F-35

    Mitte September verschwand in den USA ein F-35 Kampfjet vom Radar. Auch in der Schweiz gibt es Verärgerung und auch die Kosten gehen durch die Decke. Es scheint, als befinde sich der Tarnkappenbomber in einer stürmischen Phase, aus der er nicht mehr herauskommt. Menschen bemerken ein Flugzeug, das sehr nahe am Boden fliegt, die amerikanische…

  • Mehr Öl aus Aserbaidschan ist keine Lösung

    Die meisten europäischen Länder gerieten in den 2000er Jahren in eine immer stärkere Abhängigkeit von Energieimporten ausserhalb Europas. 2020 wurden fast 90 Prozent des Ölbedarfs und 70 Prozent des Gases der EU durch Importe gedeckt. Mit dem Export von Kohle, Öl und Gas finanzierte Putin einen erheblichen Anteil des russischen Staatshaushaltes und somit auch den…

  • Nein zur Aushebelung der Korrektur-Initiative!

    Unter klaren Bedingungen wurde vor zwei Jahren die Korrektur-Initiative zurückgezogen. Der Ständerat will nun genau diese Bedingungen wieder aushebeln und hiess eine Motion gut, mit welcher ein parlamentarischer Entscheid aus der aktuellen Legislatur wieder zunichte gemacht wird. Die GSoA verurteilt dieses undemokratische Vorgehen aufs Schärfste. Weil der Bundesrat auf Druck der Rüstungsindustrie mehrmals die Exportbedingungen…

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