Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Trotz Niederlage ein grosser Erfolg

    Nach der Abstimmung über die Kriegsgeschäfte-Initiative lohnt sich ein Rückblick genauso wie ein Blick voraus. 42,5 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung sagte am 29. November Ja zur Kriegsgeschäfte-Initiative und damit Ja zu einer Schweiz, die ihre internationale Verantwortung ernst nimmt und die mit ihrem Geld nicht länger die Produktion von Panzern, Bomben und Atomwaffen finanziert. Dem…

  • Soldatenberatung

    Die Schweizer Armee will sich selbst vermehrt an Schulen bewerben – höchste Zeit wieder einmal aufzuzeigen, was die GSoA mit ihrer Soldatenberatung zur Informierung beiträgt. Aus Gewissenskonflikten möchte ich keinen Militärdienst leisten, wie muss ich vorgehen? Ich sehe denn Sinn des Militärdienstes nicht mehr, wie komme ich da wieder raus? Ich möchte in den Zivildienst…

  • Aktion gegen die blutigen Geschäfte der Schweiz

    Am 17. Dezember haben wir den Eingang von Socar Trading SA, einer Filiale von Socar in Genf, blockier t. Diese Firma erzielt den grössten Teil ihres Umsatzes in der Schweiz. Ziel der Aktion war es, die aktive und negative Rolle von Socar im Konflikt in Berg-Karabach, wo sich Aserbaidschan und Armenien bekämpften, an den Pranger…

  • Yes, we care!

    2020 wurde die lange Tradition des Ostermarsches in Bern durch die Pandemie unterbrochen. Noch ist unklar, ob es im Jahr 2021 möglich sein wird, an der Aare entlang bis auf den Münsterplatz zu spazieren und ein Zeichen für den Frieden zu setzen. Das Thema für den Ostermarsch 2021 lag auf der Hand. «Yes, we care»:…

  • AUF WIEDERSEHEN LEWIN, WILLKOMMEN JONAS

    Nach ganzen fünf Jahren lässt Lewin Lempert seine Anstellung als politischer Sekretär hinter sich. Das GSoA-Sekretariat verliert somit einen engagierten Pazifisten und vertrauten Arbeitskollegen. Zum Glück haben wir mit Jonas Kampus einen neuen wertvollen Mitarbeitenden gefunden. Lewin Lempert war eine der prägenden Figuren der GSoA in den letzten Jahren und hat unter anderem einen wichtigen…

  • DIE SCHWEIZ LIEGT NICHT IM KAUKASUS

    An den Rändern Europas flackern alte Konflikte wieder auf. Für unser Land ist das keine militärische Bedrohung, aber wir müssen unsere Verantwor tung wahrnehmen. Kaukasus, Ägäis, Belarus, Ukraine: Die Ränder Europas scheinen in den letzten Jahren und Monaten in Flammen aufzugehen. Bewaffnete Konflikte drohen oder sind bereits ausgebrochen. Viele Menschen sind verunsichert und machen sich…

  • TEURE TURBULENZEN

    Das neue Buch von Sepp Moser zeigt, wie pannen- und korruptionsanfällig die Beschaffung von Kampfjets seit den 1960er Jahren ist. Eigentlich hat Sepp Moser, der bekannteste Aviatikjournalist der Schweiz, sein Buch für den Abstimmungskampf geschrieben. Um in diesem eine Rolle zu spielen, kam es aber zu spät raus. Dank dem Zufallsresultat hat es aber neue…

  • GUTE CHANCEN FÜR EINEN GRIFFIGEN GEGENVORSCHLAG

    Ende Juni 2020 ist die Frist für die Vernehmlassung zum Gegenvorschlag der Korrektur-Initiative abgelaufen. Von den Grünen bis zur CVP wird dabei die bessere Variante 2 des Gegenvorschlags favorisiert – ein gutes Zeichen. Der Bundesrat hat im März 2020 zwei Varianten eines indirekten Gegenvorschlags zur Korrektur-Initiative in die Vernehmlassung geschickt. Während Variante 2 fast alle…

  • UNLOGISCH UND VERLOGEN

    Mit einem Zufallsresultat wurde der Beschaffung neuer Kampfflugzeuge zugestimmt. Die Befürworter argumentierten, dass wir die Jets benötigen, um die Sicherheit für die Bevölkerung und unsere Freiheit zu gewährleisten. Dumm nur, dass diejenigen, die so argumentieren, mit ihrer Politik genau das Gegenteil tun. Waffen sind, soweit dürfte Einigkeit bestehen, eine Grundvoraussetzung, dass Kriege überhaupt so blutig…

  • LANGE SCHATTEN DRECKIGER GESCHÄFTE

    Im letzten halben Jahr wurde so viel Kriegsmaterial wie schon lange nicht mehr exportiert. Und die Kunstsammlung Bührle in Zürich zeigt, wie lange Geld aus Kriegsgeschäften für Diskussionen sorgt. Für 500 Millionen Franken hat die Schweiz im ersten Halbjahr 2020 Kriegsmaterial exportiert. 184 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode im Jahr davor und einige grössere…

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