GSoA-Zitig Nummer 126

  • Das Trauerspiel im Kongo ist auch ein europäisches

    Offiziell geht es beim geplanten EU-Militäreinsatz im Kongo um die militärische Absicherung von Wahlen. Doch der deutsche Verteidigungsminister Franz-Josef Jung sagt offen, um was es tatsächlich geht: «Um zentrale Sicherheitsinteressen unseres Landes!» Von Tobias Pflüger «Wenn wir nicht dazu beitragen, den Unruheherd Kongo zu befrieden, werden wir es mit einem grossen Flüchtlingsproblem in ganz Europa…

  • 2 x Nein zu den Verschärfungen im Ausländer- und Asylrecht

    Die Initiative für ein Ausfuhrverbot von Kriegsmaterial will die Schweizer Aussenpolitik zivilisieren. In der Innenpolitik bietet die politische Agenda zurzeit wenig Gestaltungsraum. Aktuell gilt es vor allem zu verhindern, dass sich die offizielle Schweiz zunehmend unzivilisiert zeigt. Die geplanten drastischen Verschärfungen im Ausländer- und Asylrecht sind deshalb abzulehnen. Von Ruth Genner, Präsidentin Grüne Schweiz Nach…

  • Ärger im Armee-Olymp

    Manöver ZEUS, im Namen der Inneren Sicherheit. Beim Teutates, die spinnen die Militärs! Im Mai fand die grösste militärische Übung in der Schweiz seit fast 20 Jahren statt. Dabei kämpften rund 8’700 aufgebotene Soldaten während der Übung ZEUS gegen fiktive Bösewichte: Ominöse innere Feinde bedrohen durch Verbreitung von Chaos und Anarchie unser schönes Land! Die…

  • Initiativ-Vorbereitung im Fitamin

    Eine bunt gemischte Gruppe von GSoA-Aktivistinnen und Aktivisten traf sich Ende Mai am Thunersee zum Fitamin. Einige machten schon beim Initiativprojekt für eine Schweiz ohne Armee und für den Zivilen Friedensdienst mit. Andere sind aufgrund der Kriegsmaterial-Initiative zu uns gestossen und schnupperten am Fitamin die erste GSoA-Luft. In intensiven Diskussionen bereiteten wir uns gemeinsam auf…

  • Wie das Militär unsere Lebensqualität zerstört

    Über die Leiden von Anwohnern eines Schiessplatzes. Von Renate Schlotterbeck und Karin Thrier Wir leben in unmittelbarer Nähe eines Bundesschiessplatzes im Glarnerland. Unser Haus liegt am Rande der Gemeinde Mollis, in einem Gebiet, das vornehmlich durch Landwirtschaftsbetriebe besiedelt ist. Während der möglichen Belegungszeiten von Montag bis Freitag von 8.oo bis teilweise 22.oo Uhr wird auf…

  • Stoppt das Geschäft mit dem Krieg – die Sammelfrist läuft!

    Die Stimmung an der GSoA-Vollversammlung vom 30. April war enthusiastisch, die Entscheidung fiel einstimmig: Gemeinsam mit einem breiten Bündnis lancieren wir die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Jetzt beginnt die Sammelphase. Im Jahr 2004 überstiegen die weltweiten Ausgaben für Militär und Rüstung erstmals seit Ende des Kalten Krieges die Billionen-Dollar-Grenze. Rund ein Zwanzigstel dieses…

  • Die Armee als Chilbi-Attraktion

    Vom 28. April bis zum 7. Mai wartete die Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA mit einem besonderen Gast auf: Die Schweizer Armee präsentierte sich in einer grossen Sonderausstellung dem Publikum. Wir sahen genauer hin. Bratwurstduft und Chilbiatmosphäre schweben über dem Messegelände auf der Luzerner Allmend. Massen drängen sich durch die Stände der Zentralschweizer Erlebnismesse LUGA. Die Abkürzung…

  • Editorial

    Es ist soweit: Die GSoA sammelt wieder eine Initiative! Die Vollversammlung vom 30. April entschied sich einstimmig für die Lancierung der Volksinitiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten». Anregungen, wie ihr dieses Anliegen unterstützen könnt, findet ihr im nebenstehenden Artikel, sowie auf der Schlussseite dieser Zeitung. Der erste und einfachste Schritt: den beiliegenden Unterschriftenbogen ausfüllen und…

  • Verstand, bitte melden!

    Bubenträume von alternden Armeeplanern Dass Zeitungen ihre LeserInnen mit Scherzen zum 1. April veräppeln, daran hat man sich mittlerweile gewöhnt. Dass auch zu anderen Zeitpunkten groteske Artikel abgedruckt werden, ist zumindest in der «Neuen Zürcher Zeitung» selten. Die Ausnahme von der Regel bestätigte ein unlängst erschienener Artikel von Oberstleutnant Ulrich Kohli, ehemaliger Kommandant von Panzerverbänden.…

  • Kriegsspielzeug fürs VBS

    Der Bundesrat hat Anfangs Juni das umfangreichste Rüstungsprogramm seit Jahren vorgestellt. Doch auch die 1.5 Milliarden Franken für Panzer und Flugzeuge werden die Sinnkrise der Armee nicht lösen. Die Militärs waren beim Verfassen ihres Wunschzettels für Kriegsspielzeug nicht zurückhaltend. Sie wollen sich für 1.5 Milliarden Franken Rüstungsgüter genehmigen – soviel wie seit 1997 nicht mehr.…

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