Einträge in Anti-Kriegs-Bewegung

2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  >

DAMALS WIE HEUTE
Bruder Klaus und Zwingli waren gegen Kriegsgeschäfte
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 30.06.2017

In den Feiern zu 600 Jahren Bruder Klaus und 500 Jahren Reformation kommt die gemeinsame Ablehnung der Reisläuferei, des damaligen Kriegsgeschäfts, zu kurz.

Die älteste Biographie über Bruder Klaus, der bereits als Lebender eine Legende gewesen war, erschien elf Jahre nach dem Tod des Ranft-Eremiten. Der Autor Heinrich von Gundelfingen, ein geistlicher Chorherr aus Beromünster, war ein hochgebildeter Humanist. Von Gundelfingen stellte die kritische Haltung des Niklaus von Flüe zu den Söldnerdiensten in folgenden Worten vor: «Wir bereiten uns zum Krieg nicht um das Vaterland zu schützen, sondern um unsere Beutel zu füllen ...

weiterlesen



FAKE-NEWS ANNO 1937
80 Jahre Gernika und Guernica
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 30.06.2017

Am 26. April 1937 zerstörte die deutsche Legion Condor Gernika, die «heilige Stadt» der BaskInnen.

Da es Markttag war, hielten sich viel mehr Leute in der Stadt auf als üblich. Heute bezweifeln nur noch (Post-)FrankistInnen, dass Franco selber die Bombardierung angeordnet hatte. Die Faschisten verfolgten zwei Ziele: Schrecken zu verbreiten, um die Zivilbevölkerung zu demoralisieren. Und: Das Testen des kombinierten Einsatzes von Spreng- und Brandbomben. Dieselben Nazi-Offiziere, die das Kriegsverbrechen befehligten, waren später zuständig für die Bombardierungen von Warschau, Rotterdam und Coventry. Der Stabskommandant Wolfram Freiherr von Richthofen hielt am 30. April 1937 in ...

weiterlesen



OSTERMARSCH 2017
Frieden bewegt Jung und Alt
Krieg und Frieden | von Eva Krattiger | 30.06.2017

Rund 1000 Menschen nahmen am diesjährigen Ostermarsch in Bern teil und demonstrierten gegen die Kriegsgeschäfte der Banken und Pensionskassen. 

Der traditionelle Berner Ostermarsch fand dieses Jahr zum 15. Mal in Folge statt. Unter dem Motto «Mein Geld führt Krieg. Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen!» spazierten am 17. April rund 1’000 Personen vom Eichholz der Aare entlang bis auf den Münsterplatz. Bei Suppe und Most oder Süssigkeiten und Kaffee genossen die Teilnehmenden anschliessend das Zusammen- kommen, sich Wiedersehen und Austauschen zur warmen Musik vom Club de Bombordo.

Waffengeschäfte und soziale Ungleichheit

Der ...

weiterlesen



SPANIEN
Ziviler Ungehorsam setzt sich durch
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 01.03.2017

Wegen einer friedlichen Aktion drohten vier KriegsgegnerInnen in Valencia Haft und horrende Bussen. Dank internationalem und lokalem Druck von AktivistInnen sowie mangelnder Beweislage wurden sie im November 2016 trotz repressivem Strafgesetz freigesprochen.

In der vorletzten GSoA-Zeitung (Nr. 166) berichteten wir ausführlich über die Aktion der spanischen antimilitaristischen Organisation Alternativa Antimilitarista MOC, bei welcher AktivistInnen in Valencia gegen die Kriegstreiberei des westlichen Militärpakts protestierten. Sie ketteten sich dabei mit Röhren an Nato-Panzern fest, um diese an der Abfahrt an das Grossmanöver «Trident Juncture 2015» zu hindern. Die Protestaktion richtete sich sowohl gegen die Kriegstreiberei der Nato wie ...

weiterlesen



IRAK-KRIEG
Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 28.11.2016

Der Krieg gegen den Irak hat eine Kaskade von Katastrophen zur Folge.

Der britische Chilcot-Report zum Irakkrieg vom vergangenen Juli rief – von offizieller Seite – in Erinnerung, was uns GegnerInnen dieser Invasion bekannt war: 150’000 Todesopfer, grossmehrheitlich irakische ZivilistInnen, die Entwurzelung von einer Million Menschen im Irak, Verwerfungen im ganzen Nahen Osten. Der Krieg, der auf den grotesken Lügen baute, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen und sei mit Al Kaida verbunden, hatte zur Folge, dass die Ultraislamisten sich überhaupt im Irak verwurzeln konnten. Viele säkular-nationalistische Kader, die wegen der Auflösung der sunnitisch beherrschten Partei und Armee ...

weiterlesen



IPB
Konferenz für Abrüstung
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 28.11.2016

Das Internationale Friedensbüro (wohl bekannter unter seiner englischen Abkürzung IPB) mit Sitz in Genf veranstaltete am ersten Oktoberwochenende in Berlin einen viertägigen Weltkongress. Mehr als 800 Teilnehmende besuchten die Dutzenden von Veranstaltungen, Workshops, Plenumsdiskussionen. Auch die GSoA war vertreten.

Unter dem Titel «Disarm! For a climate of peace» wurden die verschiedensten Aspekte internationaler Friedensarbeit besprochen. Hauptfokus des Anlasses waren die enormen globalen Rüstungsausgaben von mehr als 1600 Milliarden Franken im letzten Jahr. Mit einer Umverteilung dieser enormen Mittel liessen sich globale Probleme wie Hunger, Wasserknappheit und Klimawandel auf einen Schlag lösen. In verschiedensten Veranstaltungen wurden ...

weiterlesen



REPRESSION
Antimilitarismus in Spanien
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 26.05.2016

Spaniens Regierung versucht mit einem immer repressiveren Strafgesetz Proteste und zivilen Ungehorsam im Keim zu ersticken. Letzten Herbst verzögerten vier KriegsgegnerInnen in Valencia die Entsendung einer Panzerbrigade an die internationale Nato-Übung «Trident Juncture 2015». Doch die gewaltfreie Blockade könnte sie teuer zu stehen kommen. 12’000 Euro Busse und mehrere Jahre Haft drohen den AktivistInnen.

Eine Nato-Übung in diesem Ausmass gab es seit über zehn Jahren nicht mehr. An der «Trident Juncture 2015» vom vergangenen Herbst in Italien, Portugal und Spanien beteiligten sich insgesamt 36’000 SoldatInnen aus über dreissig Nationen. Geübt wurde anhand eines ...

weiterlesen



VERNEHMLASSUNGSANTWORT
Vernehmlassungsantwort Sicherheitspolitischer Bericht 2016
Parlament | von GSoA | 04.03.2016

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum Sicherheitspolitischen Bericht 2016 hat die GSoA umfassend zu dem Entwurf des Bundesrates Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Schweiz unter anderem eine zivile Katastrophenschutzorganisation benötigt, nicht aber eine Armee.  Zudem soll sich die Schweiz für ein internationales Abkommen zur Regularisierung autonomer ...

weiterlesen



KONFERENZBERICHT
«Women, Peace, Security – Reloaded»
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 12.02.2016

An der Veranstaltungsreihe «Women, Peace, Security – Reloaded» in Bern beleuchteten verschiedene NGOs die Schweizer Sicherheits- und Friedenspolitik aus einer Genderperspektive.

Zunehmende Militarisierung erhöht das Gewaltpotential und bedroht Frauenrechte. Gleichzeitig wird Gewalt gegen Frauen als weitverbreitetes Mittel eingesetzt, um Macht zu demonstrieren. Dies lässt sich in bewaffneten Konflikten wie beispielsweise in Syrien beobachten. Doch auch in der Schweiz lassen sich solche Tendenzen feststellen. In Berichterstattungen wird dann dem weiblichen Geschlecht oft die Opferrolle zugeschrieben. Dies schadet der gesellschaftlichen Stellung der Frauen, da sie so weiter marginalisiert werden. Sowohl in Kriegsgebieten wie auch in «friedlichen» Ländern wie der Schweiz ...

weiterlesen



«WAR ON TERROR»
Wer vom Irak-Krieg nicht reden will, sollte von ISIS schweigen
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.11.2015

Die beiden barbarischsten Formen aktueller Terrormethoden sind der Drohnenkrieg und die Selbstmordattentate. Der Drohnenkrieg ist barbarisch, weil nur eine Seite ein Risiko eingeht, auf einen getöteten Terroristen neun unschuldige zivile Opfer und auf jedes Opfer acht Terroristen kommen. Die Selbstmordattentate sind barbarisch, weil die Täter völlig unberechenbar und rücksichtslos sind, da sie mit dem eigenen Leben abgeschlossen haben. Über den Drohnenkrieg habe ich mich in meinem Basler Uni-Vortrag über den „Krieg gegen den Terror - Bilanz einer Katastrophe" (Blog vom 8.4.2015) geäussert. Hier und jetzt gehe ich aus von den schrecklichen Attentaten in Paris ...

weiterlesen



2  3  4  5  6  7  8  9  10  11  12  13  14  15  16  17  >