Einträge in Anti-Kriegs-Bewegung

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SPANIEN
Ziviler Ungehorsam setzt sich durch
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 01.03.2017

Wegen einer friedlichen Aktion drohten vier KriegsgegnerInnen in Valencia Haft und horrende Bussen. Dank internationalem und lokalem Druck von AktivistInnen sowie mangelnder Beweislage wurden sie im November 2016 trotz repressivem Strafgesetz freigesprochen.

In der vorletzten GSoA-Zeitung (Nr. 166) berichteten wir ausführlich über die Aktion der spanischen antimilitaristischen Organisation Alternativa Antimilitarista MOC, bei welcher AktivistInnen in Valencia gegen die Kriegstreiberei des westlichen Militärpakts protestierten. Sie ketteten sich dabei mit Röhren an Nato-Panzern fest, um diese an der Abfahrt an das Grossmanöver «Trident Juncture 2015» zu hindern. Die Protestaktion richtete sich sowohl gegen die Kriegstreiberei der Nato wie ...

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IRAK-KRIEG
Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 28.11.2016

Der Krieg gegen den Irak hat eine Kaskade von Katastrophen zur Folge.

Der britische Chilcot-Report zum Irakkrieg vom vergangenen Juli rief – von offizieller Seite – in Erinnerung, was uns GegnerInnen dieser Invasion bekannt war: 150’000 Todesopfer, grossmehrheitlich irakische ZivilistInnen, die Entwurzelung von einer Million Menschen im Irak, Verwerfungen im ganzen Nahen Osten. Der Krieg, der auf den grotesken Lügen baute, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen und sei mit Al Kaida verbunden, hatte zur Folge, dass die Ultraislamisten sich überhaupt im Irak verwurzeln konnten. Viele säkular-nationalistische Kader, die wegen der Auflösung der sunnitisch beherrschten Partei und Armee ...

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IPB
Konferenz für Abrüstung
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 28.11.2016

Das Internationale Friedensbüro (wohl bekannter unter seiner englischen Abkürzung IPB) mit Sitz in Genf veranstaltete am ersten Oktoberwochenende in Berlin einen viertägigen Weltkongress. Mehr als 800 Teilnehmende besuchten die Dutzenden von Veranstaltungen, Workshops, Plenumsdiskussionen. Auch die GSoA war vertreten.

Unter dem Titel «Disarm! For a climate of peace» wurden die verschiedensten Aspekte internationaler Friedensarbeit besprochen. Hauptfokus des Anlasses waren die enormen globalen Rüstungsausgaben von mehr als 1600 Milliarden Franken im letzten Jahr. Mit einer Umverteilung dieser enormen Mittel liessen sich globale Probleme wie Hunger, Wasserknappheit und Klimawandel auf einen Schlag lösen. In verschiedensten Veranstaltungen wurden ...

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REPRESSION
Antimilitarismus in Spanien
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 26.05.2016

Spaniens Regierung versucht mit einem immer repressiveren Strafgesetz Proteste und zivilen Ungehorsam im Keim zu ersticken. Letzten Herbst verzögerten vier KriegsgegnerInnen in Valencia die Entsendung einer Panzerbrigade an die internationale Nato-Übung «Trident Juncture 2015». Doch die gewaltfreie Blockade könnte sie teuer zu stehen kommen. 12’000 Euro Busse und mehrere Jahre Haft drohen den AktivistInnen.

Eine Nato-Übung in diesem Ausmass gab es seit über zehn Jahren nicht mehr. An der «Trident Juncture 2015» vom vergangenen Herbst in Italien, Portugal und Spanien beteiligten sich insgesamt 36’000 SoldatInnen aus über dreissig Nationen. Geübt wurde anhand eines ...

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VERNEHMLASSUNGSANTWORT
Vernehmlassungsantwort Sicherheitspolitischer Bericht 2016
Parlament | von GSoA | 04.03.2016

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum Sicherheitspolitischen Bericht 2016 hat die GSoA umfassend zu dem Entwurf des Bundesrates Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Schweiz unter anderem eine zivile Katastrophenschutzorganisation benötigt, nicht aber eine Armee.  Zudem soll sich die Schweiz für ein internationales Abkommen zur Regularisierung autonomer ...

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KONFERENZBERICHT
«Women, Peace, Security – Reloaded»
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 12.02.2016

An der Veranstaltungsreihe «Women, Peace, Security – Reloaded» in Bern beleuchteten verschiedene NGOs die Schweizer Sicherheits- und Friedenspolitik aus einer Genderperspektive.

Zunehmende Militarisierung erhöht das Gewaltpotential und bedroht Frauenrechte. Gleichzeitig wird Gewalt gegen Frauen als weitverbreitetes Mittel eingesetzt, um Macht zu demonstrieren. Dies lässt sich in bewaffneten Konflikten wie beispielsweise in Syrien beobachten. Doch auch in der Schweiz lassen sich solche Tendenzen feststellen. In Berichterstattungen wird dann dem weiblichen Geschlecht oft die Opferrolle zugeschrieben. Dies schadet der gesellschaftlichen Stellung der Frauen, da sie so weiter marginalisiert werden. Sowohl in Kriegsgebieten wie auch in «friedlichen» Ländern wie der Schweiz ...

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«WAR ON TERROR»
Wer vom Irak-Krieg nicht reden will, sollte von ISIS schweigen
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.11.2015

Die beiden barbarischsten Formen aktueller Terrormethoden sind der Drohnenkrieg und die Selbstmordattentate. Der Drohnenkrieg ist barbarisch, weil nur eine Seite ein Risiko eingeht, auf einen getöteten Terroristen neun unschuldige zivile Opfer und auf jedes Opfer acht Terroristen kommen. Die Selbstmordattentate sind barbarisch, weil die Täter völlig unberechenbar und rücksichtslos sind, da sie mit dem eigenen Leben abgeschlossen haben. Über den Drohnenkrieg habe ich mich in meinem Basler Uni-Vortrag über den „Krieg gegen den Terror - Bilanz einer Katastrophe" (Blog vom 8.4.2015) geäussert. Hier und jetzt gehe ich aus von den schrecklichen Attentaten in Paris ...

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JAPAN
Kampf für die pazifistische Verfassung
Krieg und Frieden | von Tobia Schnebli | 20.11.2015

Zwischen Juni und September haben in Japan dieses Jahr Hundertausende gegen die Pläne von Premierminister Shinzo Abe protestiert, um Auslandeinsätze der japanischen Armee zu ermöglichen. Die Demonstrationen bringen auch das Misstrauen einer Jugend zum Ausdruck, die von der Nuklearkatastrophe von Fukushima traumatisiert ist.

Seit mindestens zehn Jahren versuchen konservative Kräfte den Artikel 9 der japanischen Verfassung zu streichen. Der sogenannte Pazifismus-Artikel fordert: «In aufrichtigem Streben nach einem auf Gerechtigkeit und Ordnung gegründeten internationalen Frieden verzichtet das japanische Volk für alle Zeiten auf den Krieg als ein souveränes Recht der Nation und auf die ...

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MILITÄRISCHER INTERVENTIONISMUS
GSoA-Erklärung zur Zimmerwalder Konferenz
Krieg und Frieden | von Felix Birchler | 20.11.2015

Am 4./5. September führte die Robert Grimm- Gesellschaft gegen 200 Friedensbewegte aus der ganzen Schweiz (und darüber hinaus) zusammen.

Richtigerweise war die Veranstaltung «100 Jahre Zimmerwald Konferenz» kein ausschliesslich rückblickender Gedenkanlass. Damit hätte man dem Geist der Revolutionäre aus der Weltkriegszeit sicher nicht entsprochen. Zu Diskussionen Anlass gab der Versuch ein «Zweites Zimmerwalder Manifest» zu verabschieden. Im Vorfeld der Veranstaltung zirkulierte ein Entwurf, der die klare Handschrift der AnhängerInnen des militärischen Interventionismus innerhalb der SP Schweiz trug. Diese sind in den letzten Jahren zwar stiller geworden, ganz verschwunden sind sie jedoch nicht ...

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FRAUEN FÜR DEN FRIEDEN
“Womens' Power to stop war"
Krieg und Frieden | von Agnes Hohl | 28.10.2015

Die Women’s Internationals League for Peace and Freedom (WILPF) feierte dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen mit einer Jubiläums-Konferenz, welche vom 27. bis 29. April 2015 in Den Haag stattfand. 

Die WILPF (Women’s international League for Peace and Freedom) ist die erste pazifistische Frauenorganisation. Sie wurde 1915, mitten im Ersten Weltkrieg, in Den Haag gegründet, wo sich über 1000 Frauen aus 12 Nationen trafen, um gegen den laufenden Krieg zu protestieren. Die Initiative dazu ging von führenden Persönlichkeiten der Frauenstimmrechtsbewegung aus. Neben Anita Augspurg spielte auch Clara Ragaz eine grosse Rolle. Vor dem Zweiten ...

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