Medienmitteilungen
GSoA-Zeitung
 

BASLER FRIEDENSKONGRESS
"Krieg gegen Terror" - Bilanz einer Katastrophe
Krieg und Frieden | von GSoA | 08.04.2015

Im Herbst 2012 fand an der Uni Basel zum 100. Jahrestag des Basler Friedenskongresses eine wissenschaftliche Tagung statt. In seinem Referat zog Jo Lang eine Bilanz des „War on Terror". Nun sind sein Beitrag, aber auch die anderen Referate aktualisiert als Online-Publikation erschienen. Hier eine kurze Zusammenfassung von Jo Langs Beitrag und darunter die Links zum Text wie zur ganzen Publikation.

9-11 reicht nicht aus, um den im September 2001 gestarteten „Krieg gegen den Terror", der von Präsident Bush anfänglich als „Kreuzzug" bezeichnet wurde, zu verstehen. Der globale Neomilitarismus ist eine Reaktion auf das Ende des Kalten Krieges ...

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GSOA-VOLLVERSAMMLUNG
Jährliche GSoA-Vollversammlung
Krieg und Frieden | von GSoA | 30.03.2015

Am 19. April um 10.15 findet im Restaurant Kreuz in Solothurn die nächste Vollversammlung der GSoA statt. Gemeinsam werden wir auf das intensive Jahr 2014 zurückschauen, welches mit dem ersten Nein der Stimmbevölkerung zu einer Armee-Vorlage in die Geschichtsbücher eingegangen ist. Gemeinsam konnten wir den Gripen zum Absturz bringen, gemeinsam werden wir auch in Zukunft der Rüstungsindustrie das Fürchten lehren.

Die Vollversammlung steht ganz im Zeichen eines frischen Windes, neuer Projekte und spannender Referate. Unter anderem werden wir einen bekannten Drohnen-Experten und Friedensforscher aus Deutschland bei uns begrüssen dürfen: Otfried Nassauer ...

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GENDER UND FRIEDENSPOLITIK
Sicherheit und Friedenspolitik- Wie gehören sie zusammen und welche Rolle spielt dabei Gender?
Krieg und Frieden | von GSoA | 27.03.2015

Drei junge Friedenspolitikerinnen im Gespräch mit Annemarie Sancar von KOFF / Swisspeace:

Nora Komposch (Sekretärin GSoA), Rahel Ruch (Kampagnenleiterin Recht ohne Grenzen) und Aline Trede (Nationalrätin für die Grüne Partei Schweiz, Mitglied SiK)

Den Text von Annemarie Sancar finden Sie hier.

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REISEBERICHT EINES AKTIVISTEN
GSoA bei Atomwaffenfabrik-Blockade dabei!
Krieg und Frieden | von Jannik Böhm | 18.03.2015

Am 2. März fand in Brughfield (UK) eine grosse Blockadeaktion der Atomwaffenfabrik AWE (Atomic Weapons Establishment) statt. Über 150 Aktivist_innen aus ganz Europa halfen bei der Aktion mit. Auch die GSoA war mit dabei. 

Ein Reisebericht eines Aktivisten:

Wir lagen noch in unseren Schlafsäcken, als es um fünf Uhr morgens plötzlich hiess: „In fünf Minuten fährt der letzte Shuttle-Bus zur Blockade!“ Na dann, los geht’s! Wir packten schnell unsere Siebensachen und sprangen in den Minibus. Auf der zehnminütigen Fahrt zogen wir wegen der Kälte nochmals einige Extraschichten über und bereiteten uns ...

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WEHRPFLICHT AUCH NOCH AUF FRAUEN AUSDEHNEN?
Frauen in der Armee: eine Frage der Qualität und der Gleichberechtigung?
Armee und Zivildienst | von GSoA | 19.02.2015

Letzte Woche äusserte sich die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) zur Ausdehnung der Allgemeinen Wehrpflicht auf Schweizer Frauen. Gemäss ihrem Präsidenten, Brigadier Denis Froideveaux, könnte die Armee dadurch aus einem noch breiteren Pool an Fähigkeiten die Besten auswählen. Dies käme einer Qualitätsoptimierung der Armee entgegen, so Froideveaux.

Die tatsächliche Folge einer Wehrpflicht für Frauen wäre jedoch eine Verschiebung von einer scheinbar allgemeinen hin zu einer „erlesenen“ Wehrpflicht. Dienst zu leisten, sprich für tauglich erklärt zu werden, würde zu einer Art „Auszeichnung“ für Schweizer Bürger_innen.

Dabei wird aber ...

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WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
Armeehalbierung? Schön wärs!
Armee und Zivildienst | von GSoA | 12.12.2014

Von Verwirrtaktiken und Scheinreduktionen. Eine kleine Orientierungshilfe im Zahlensalat zum Armeebestand im Rahmen der Weiterentwicklung der Armee (WEA).

Die NZZ titelte nach der Veröffentlichung der Botschaft des Bundesrates zur WEA: "Der Armeebestand wird halbiert" . "Die Armee (…) zu halbieren, ist absolut verfehlt", hiess es in der Medienmitteilung der JSVP noch am selben Tag. „"Halbierung des Armeebestandes auf 100 000 Mann" beschrieb auch der Tages-Anzeiger am Tag darauf die Bestandsreduktion.

Eine Halbierung findet auch wirklich statt. Und zwar die einer fiktiven Zahl. Wer die Botschaft zur WEA liest, stellt fest: "Mit 100'000 wird der Sollbestand gegenüber der bisherigen Armee ...

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OSZE
OSZE reformieren, Nato abschaffen!
Krieg und Frieden | von GSoA | 04.12.2014

Am 4. und 5. Dezember 2014 wird der Minister_innenrat der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) in Basel zusammenkommen.*

Wir rufen die OSZE auf, ihrer ursprünglichen Rolle gerecht zu werden und unsere Kritik ernst zu nehmen. Die OSZE darf nicht zu einer Organisation werden, die sich auf das Planen und Durchführen von Gipfeltreffen beschränkt, bei denen die Aussenminister_innen hinter verschlossenen Türen über internationale Politik beraten. Statt sich hinter Mauern zu verbergen und Kritik durch Militärpräsenz zu unterbinden, soll die OSZE die NGOs und Bürger_innen Europas anhören, und in den ...

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WEA
Kritik an der geplanten Weiterentwicklung der Armee
Armee und Zivildienst | von GSoA | 16.10.2014

Am 1.10.2014 wurde die Weiterentwicklung der Armee 2014 in der Sicheheitskommision des Ständerates besprochen - natürlich nicht ohne die GSoA!

Während einer halben Stunde legten wir den Ständerät_innen dar, welche Punkte an der geplanten Reform besonders stossend und teilweise geradezu gefährlich sind.

Kritisiert haben wir hauptsächlich folgende Punkte:

  • Innere Einsätze
  • Mobilmachungskonzept
  • Grösse der Armee
  • Finanzielles

Aus unserer Sicht liegt der Weiterentwicklung keine umfassende Analyse der Bedrohungslage zu Grunde. Für uns ist nach wie vor klar, dass die echten Bedrohungen heute ziviler Natur sind und die Armee nur wenig zu ...

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ZIVILDIENSTGESETZREVISION
Revision Zivildienstgesetz – Verpasste Chance
Armee und Zivildienst | von GSoA | 27.08.2014

Der Bundesrat hat heute die Botschaft zur Zivildienstgesetzrevision verabschiedet. Mit Enttäuschung nimmt die GSoA zur Kenntnis, dass der Bundesrat den Zivildienst gegenüber dem Militärdienst auch in Zukunft stiefmütterlich behandelt.

Der Zivildienst soll weiterhin 1,5-mal so lange dauern wie der Militärdienst. Die Revision lässt Artikel 8 unangetastet. Diese Ungleichbehandlung ist Ausdruck einer geringeren Wertschätzung des Zivildienstes im Vergleich zum Militärdienst. Die anderthalbfache Dauer ist als Strafe politisch motiviert und soll junge Menschen davon abhalten, sich zivil für die Gesellschaft zu engagieren. Damit steht die Wehrpflicht dem zivilen Engagement der SchweizerInnen weiterhin ...

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FÜR EINEN GERECHTEN FRIEDEN FÜR ALLE!
Rede anlässlich der Gaza-Friedensdemonstration vom 23.08.14 in Bern
Krieg und Frieden | von GSoA | 24.08.2014

Liebe Friedensbewegte, liebe Betroffene

Ich rede zu euch als Vertreter der GSoA, wo ich Sekretär bin und als Vertreter der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Israel und Palästina jvjp, wo ich Mitglied bin. Beide Organisationen sind humanistisch und universalistisch. Der Grundsatz gilt: alle Menschen sind gleich, alle Völker sind gleichberechtigt. So ist ein palästinensisches Menschenleben nicht weniger wert als ein israelisches Menschenleben, auch nicht weniger wert als ein Menschenleben in Aleppo.
Darum hat das palästinensisch-arabische  Volk das gleiche Recht auf einen unabhängigen Staat wie das israelisch-jüdische Volk, damit beide ...

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