Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur Zeitungsartikel, Medienmitteilungen oder Blogposts anschauen.
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Der Gerechtigkeit einen Schritt näher
Das Zivildienstgesetz mit der Abschaffung der Gewissensprüfung wurde im Parlament im Jahre 2008 von fast allen Parteien durchgewunken. Mit der Veröffentlichung der Zahl von über 7’000 Gesuchen für den Zivildienst (gegenüber 1’946 im Jahre 2008) wird es plötzlich ein Thema im Parlament (Anfrage Hurter / Fehr / Interpellation Allemann / Parl. Initiative Hurter) und auch…
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Die Schweizer Armee als Sicherheitsrisiko
Die Armee, welche Sicherheit schaffen sollte, ist selber ein Sicherheitsrisiko: Sie schafft es nicht, die Taschenmunition einzuziehen, was allerdings ganz im Sinne des Bundesrats zu sein scheint. Auch dieser weigert sich mit der Ablehnung der Initiative „für den Schutz vor Waffengewalt“ etwas für die Sicherheit der Schweiz zu tun. Gleichzeitig laufen der Armee die Leute…
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Sicherheit aus Frauensicht
«Frauen wollen auch Sicherheit aber eine andere» heisst die Strassenaktion der feministischen Friedensorganisation cfd, die im Rahmen der Kampagne «16 Tage gegen Gewalt» am 10 Dezember 2009 in Bern stattfand. Eine Sofalandschaft im öffentlichen Raum vermittelt Geborgenheit, verschiedene Inszenierungen zeigen auf, was Sicherheit für Frauen im Unterschied zur militärischen Sicherheit bedeuten kann. Dieses Video zeigt…
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EVA und die Rüstungs-Gegengeschäfte
Nach der Feststellung von gravierenden Problemen bei den Kompensationsgeschäften (auch Offset-Geschäfte genannt) von Rüstungsbeschaffungen durch die Eidgenössischen Finanzkontrolle (fehlende Kontrollen, nur zu 40% beschäftigungswirksam) im Jahre 2007, gibt es Bewegung auf diesem Gebiet. So wurde am 15.12. die Gründung eines Offset-Büros in Bern beschlossen, welches zusammen von armasuisse, swissmem und der GRPM betrieben und auch…
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Bundesrat blind gegenüber Waffenmissbrauch
Für die GSoA ist klar: Nur mit der Waffenschutz-Initiative werden Risiken eingedämmt Der Bundesrat hat heute in seiner Botschaft die Initiative “Für den Schutz vor Waffengewalt” ohne Gegenvorschlag abgelehnt. Der Bundesrat weigert sich mit der Ablehnung der Initiative standhaft, die Missbräuche von Armeewaffen zu bekämpfen. Dies obwohl die 2,4 Millionen Schusswaffen, welche in der Schweiz…
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Garantiert mehr Fluglärm
Anfang Dezember hat die Armasuisse die Ergebnisse der Lärmmessungen für die neu zu beschaffenden Kampffluzeuge veröffentlicht. Eines ist klar: Jedes der in Frage kommenden Flugzeuge ist erheblich lauter, als die alten F-5 Tiger. Alle in Frage kommenden neue Kampfjets sind vergleichbar ohrenbetäubend wie die heutige F/A-18 Flotte. Falls die Schweiz wirklich neue Kampfflugzeuge kaufen sollte,…
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Der ignorierte Krieg
Von den hiesigen Medien fast unbeachtet befindet sich seit einigen Monaten der Norden Jemens im Krieg. Die Regierung des Jemens versucht dort mit militärischer Gewalt gegen die religöse Minderheit der Houthi vorzugehen, die mehr Rechte fordert. Der seit Jahren schwelende Konflikt eskalierte weiter, als die Regierung im August diesen Jahres eine neue Offensive startete. Ende…
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Fehlende Taschenmunition
Nachdem der Bundesrat im Juni 2007 beschlossen hatte, dass die Taschenmunition nicht mehr zu Hause gelagert werden darf, befindet sich einige Wochen vor der Ende der Abgabefrist Ende diesen Jahres noch knapp 60’000 Munitions-Dosen nicht in den Zeughäusern. Damit ist knapp ein Viertel der ausgegebenen Munition – oder rund 3 Millionen Patronen – immer noch…
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Sieben Gründe, weshalb sich die Initiative gelohnt hat
Eine Woche nach dem “schwarzen Sonntag”, an dem nicht nur die Religionsfreiheit beschnitten, sondern auch unsere Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten abgelehnt wurde, ist es an der Zeit für eine kleine Bilanz. Und die fällt nicht nur negativ aus. Wir liefern sieben Gründe, weshalb sich die Kriegsmaterial-Initiative trotz allem gelohnt hat: 1. Wegen Leuthards…
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Bundesrat muss Versprechen umsetzen
Die Abstimmung über die Volksinitiative „für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten“ wurde entscheidend geprägt durch die schwerste Wirtschaftskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Der Gegenseite ist es mit ihrer Angstmacher-Kampagne gelungen, aus einer Frage, bei der es um Menschenleben geht, eine Arbeitsplatzfrage zu machen. Dazu verfügte sie über ein zehnmal grösseres Budget als die BefürworterInnen. Die Mobilisierung…
