Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur Zeitungsartikel, Medienmitteilungen oder Blogposts anschauen.
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Keine Waffenexporte in Bürgerkriegsländer!
Die Waffenlobby und der Bundesrat wollen Waffenexporte in Bürgerkriegsländer erlau ben. Dazu soll die Kriegsmaterialverordnung weiter gelockert werden. Was bisher geschah. «Auslandsgeschäfte […] werden nicht bewilligt, wenn das Bestimmungsland in einen internen oder internationalen bewaffneten Konflikt verwickelt ist oder das Bestimmungsland Menschenrechte systematisch und schwerwiegend verletzt, […].» So steht es in Artikel 5 der Kriegsmaterialverordnung.…
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Schweizer Munition für Brasilien
In Brasilien werden pro Stunde sieben Menschen ermordet – die meisten von ihnen durch Schusswaffen. Ausgerechnet in diesem Land will die RUAG-Tochter Ammotec nun eine Munitionsfirma bauen. Vier Kugeln haben die 38-jährige Marielle Franco, Stadträtin in Rio de Janeiro, im März gezielt zum Schweigen gebracht. Ihre Kritik galt der zunehmenden Polizeigewalt und dem Einsatz der…
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Für Profite über Leichen
Die Exporte von Kriegsmaterial aus der Schweiz gehen ungehindert weiter, egal was das Schweizer Gesetz sagt. Im ersten Quartal 2018 exportierte die Schweiz Kriegsmaterial für knapp 80 Millionen Franken. Wieder einmal fällt auf, dass trotz eindeutiger gesetzlicher Grundlage Exporte in Staaten weitergehen, die nicht beliefert werden dürften. Wie rund 70 RechtsprofessorInnen bereits 2008 in einem…
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Warum nicht 24 Milliarden für neue Kampfjets ausgeben?
Vor nicht einmal vier Jahren hat das Schweizer Stimmvolk das letzte Mal über den Kauf von Kampfflugzeugen abgestimmt. Die Vorlage wurde an den Urnen mit 53,8% versenkt. Trotz dieser deutlichen Weigerung, für die Luftwaffe mehr als drei Milliarden ausgeben zu wollen, legte der Bundesrat im März eine neue Vorlage auf den Tisch. Diesmal geht es…
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Pro: Free the Zivi
Den Zivildienst nur abhängig von der Armee denken zu können, ist Ausdruck der starken Naturalisierung, die der Gedanke des Militärdienstes in unserer Gesellschaft erlebt. Ursprünglich war er einzig als Alternative für Dienstpflichtige geplant, die aus moralischen Überlegungen nicht in die Armee einrücken wollten. Heute nimmt der Zivildienst eine weit aus wichtigere Rolle ein, als die…
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Contra: Zivildienst für alle? Nein!
Der Zivildienst wurde ursprünglich eingeführt als Ersatzdienst für Dienstpflichtige, die den Militärdienst nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Heute geht seine Bedeutung für die Gesellschaft aber deutlich weiter. Trotzdem sollte er nicht zu einem für alle obligatorischen sozialen Einsatz ausgebaut werden. 1992 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der Einführung des Zivildienstes an der Urne zugestimmt. Seither…
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Gerechtes Wirtschaften für den Frieden
Am 2. April haben rund 1’100 Personen am traditionellen Ostermarsch in Bern teilgenommen. Menschen aus allen Altersgruppen marschierten für ein gerechtes Wirtschaften und damit für die Inhalte der Konzernverantwortungsinitiative. Diese verlangt, dass Konzerne ihre Produktionsketten auf die Verletzung von Menschenrechten und Umweltstandards prüfen und wenn nötig Anpassungen vornehmen. In diesem Jahr konnten wir bei der…
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Besuch bei Freunden
Das jährliche Treffen europäischer WaffenhandelsgegnerInnen ist ein Ort spannender Diskussionen und der Vernetzung von Kampagnen. Dieses Mal trafen wir uns in der schönen Stadt Lyon, der Heimat des französischen Obser va toire des armements, einer kleinen NGO, die sich seit Langem in Frankreich, dem Land der grossen Rüstungsproduzenten, gegen den Waffenhandel einsetzen. Die Treffen sind…
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Referendum gegen Kampfjets beschlossen
Die GSoA-Vollversammlung 2018 stand ganz im Zeichen des nächsten Grossprojektes: Auf den Blankocheck des Bundesrates für den Kauf von neuen Kampflugzeugen reagieren wir mit einem Referendum. Der Frühling meinte es gut mit dem Wetter am 11. April. Vom strahlenden Sonnenschein bekam man aber im Festsaal des Restaurants Kreuz in Solothurn wenig mit: Die VV der…
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Editoral
Liebe Leserin, lieber Leser Die Kriegsgeschäfte-Initiative ist eingereicht! Rund vier Monate vor Ablauf der Sammelfrist konnten wir 104’902 gültige Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben. Unsere Freude ist riesig und wir laden Sie ein, mit uns auf eine arbeitsreiche Zeit zurückzublicken (S. 6 und 7). An Ausruhen ist aber nicht zu denken: In der Zwischenzeit hat nämlich…
