Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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Armeebudget: Korrektur jetzt!
Die überrissene Armeebudgeterhöhung wird die Bundesfinanzen in den kommenden Jahren in ein mililardenschweres Finanzloch reissen. Das Parlament hat bei der Beratung des Budgets an der Wintersession die Möglichkeit, diesen Entscheid mittels vorliegender Anträge zumindest teilweise zu korrigieren. Um aufzuzeigen, um wie absurd hohe Beträge es sich bei der Armeebudgeterhöhung handelt, hat die GSoA eine Webseite…
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Pilum 22: Ein Schlag ins Gesicht für Klimaschutz
Morgen geht die Grossübung “Pilum 22” zu Ende. Während in der Schweiz das Sparen von Energie die Öffentlichkeit prägt, bereitet sich die Armee auf eine der unwahrscheinlichsten Sicherheitsbedrohungen vor. Gleichzeitig ist sie damit Teil des grössten Sicherheitsproblems der Menschheit, nämlich der Klimakrise. Im aktuellen Zeitgeschehen ist das Grossmanöver an Absurdität kaum zu überbieten. Das bereits 2019 beschlossene…
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Dienstpflicht der Zukunft – keine rosigen Perspektiven
01.11.2022 – Die SiK-N hat heute die Berichte zur Alimentierung der Armee zur Kenntnis genommen. Darin werden zukünftige Dienstpflicht-Varianten vorgestellt. Die bürgerliche Kommissionsmehrheit scheint es bei der Umstrukturierung eilig zu haben: Sie hat eine Motion für eine sofortige Zusammenlegung des Zivildienstes und Zivilschutzes überwiesen. Die GSoA stellt sich dezidiert gegen diese Schwächung des Zivildienstes sowie…
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40 Jahre GSoA – Gründe, dies zu feiern, gibt es viele!
Gestern am 12. September 2022 hat die GSoA ihren 40. Geburtstag gefeiert. Wir blicken deshalb heute gemeinsam zurück auf zahlreiche Meilensteine im Engagement für eine antimilitaristische Friedenspolitik! Die GSoA wurde am 12. September 1982 gegründet. Federführend bei der Bildung der «Gruppe für eine Schweiz ohne Armee» waren die Jungsozialist*innen. Es bestand in der JUSO im…

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Milliarden für die Armee
Anfang Mai folgte der Nationalrat dem Wunsch der sicherheitspolitischen Kommission, das Armeebudget jährlich um 2 Milliarden CHF aufzustocken. Dass es sich um einen willkürlichen und unrealistischen Geldbetrag handelte der niemandem hilft, interessierte weder das Parlament, noch VBS-Vorsteherin Viola Amherd. Keine Woche dauerte es, bis die bürgerlichen Parteien nach Putins Angriff auf die Ukraine nach Aufrüstung…
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Armeekritiker*innen sind Terrorist*innen!
Nachdem die Waadtländer Sektion des Klimastreiks 2020 zu einem Militärstreik aufgerufen hatte, wurden die Wohnsitze zweier ihrer Mitglieder Juni 2021 von der Bundespolizei durchsucht. Die Tageszeitung «24 Heures» hat im Juli in einem Artikel das zusammengefasst, was für die GSoA ein Staatsskandal und eine Gefahr für die Demokratie ist Es beginnt alles mit Jean-Luc Addor,…
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Verter*innen aus Kultur und Bildung wehren sich gegen die Armee-Milliarden
Nachdem bereits der Nationalrat der Erhöhung des Armeebudgets um 2 Milliarden Franken zugestimmt hat, wird dies voraussichtlichauch der Ständerat gutheissen. Dies hätte eine eine gravierendeSparkampagne im Bildungsbereich, in der Kulturförderung sowie im Service Public zur Folge. Vertreter*innen aus der Zivilgesellschaft, Bildung und Kultur haben deshalb gemeinsam mit der GSoA einen offenen Brief an Bundesrätin Viola…
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Das Militär gegen die Demokratie
Während der Blick Europas auf die Gräueltaten im Osten des Kontinents gerichtet ist, neigt man fast dazu, zu vergessen, dass die katastrophalen Folgen von Krieg und Waffen auch im Rest der Welt sehr wohl vorhanden sind. Ein aktuelles Beispiel unter vielen: Im Sudan massakriert die Armee Demonstrant*innen, die den Militärputsch anprangern. David Raccaud Zur Erinnerung:…
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Das ewige Drama der Dienstpflicht
Es tut sich was im Bereich der Dienstpflicht: Der Bundesrat will das System reformieren, mehr oder weniger gleichzeitig startete Ende April die Unterschriftensammlung für einen Bürger*innendienst. Schade ist, dass bei so viel Reformwillen kaum ein vernünftiger Vorschlag auf dem Tisch liegt. Gegen die Dienstpflicht Die Militärdienstpflicht ist wohl eines der absurdesten Überbleibsel des hochgelobten Milizsystems.…
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Nein zu Milliarden für Rüstungskonzerne statt für Kriegsopfer
Die Schweiz soll 1% ihres BIP und somit jährlich 2 Milliarden CHF mehr als bisher in die Armee stecken. Diese Forderung aus einer Motion der Sicherheitspolitischen Kommission hiess der Nationalrat heute am ersten Tag der Sondersession gut. Die grosse Kammer gab somit dem Schrei nach Aufrüstung Gehör, der unmittelbar nach der Invasion Putins in die…
