Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Goodbye und auf Nimmerwiedersehen

    Die britische Söldnerfirma Aegis Defence Services verlässt die Schweiz. Eine positive Überraschung. Die Begründung für den Wegzug lässt vermuten, dass die Firma mehr Dreck am Stecken hat als bisher angenommen. Gäbe es ein Rating für die unbeliebteste Schweizer Firma, würde Aegis Defence Services einender allervordersten Ränge belegen. Als die Söldnerfirma im Jahr 2010 ihren Holdingsitz…

  • Wo sind all die Soldaten geblieben?

    Die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert war eine Auseinandersetzung zwischen Militarismus und Pazifismus – und der Pazifismus hat gewonnen, nachdem Europaaus den Schrecken der zwei Weltkriege gelernt hat. Das Buch «Kontinent der Gewalt» (im Original «Where have all the soldiers gone?») des US-amerikanischen Historikers James J. Sheehanist schon 2008 erschienen, zum Jahrestag des Ausbruchs des…

  • Kriegszustand ohne Krieg

    Obwohl nicht selber aktiv Krieg führend, versetzte der Erste Weltkrieg auch die Schweiz in einen militarisierten Zustand. Der Aktivdienst und die Grenzbesetzung brachten Soldaten und ihre Familien an die finanziellen Grenzen. Die Versorgungslage und die Teuerung führen zu immer mehr Protesten, welche im Landesstreik von 1918 gipfelten. Auch in der Schweiz wurden die Gräuel des…

  • Was tun gegen den Krieg

    Seit jeher haben sich Menschen gegenkriegerische Gewalt gewehrt sei es auspersönlicher Betroffenheit oder ausgrundlegenden Überzeugungen. Mit dem «Grossen Krieg» von 1914 bis 1918 und seiner neuen Dimension des millionenfachen, industriellen Tötens und Getötet-werdens bekam auch das Engagement gegen den Krieg eine neue Dynamik. Mit der Entstehung und Stärkung der National -staaten im langen 19. Jahrhundert…

  • Krieg der Geschlechter

    Die Propaganda im Ersten Weltkrieg war derart erfolgreich, dass es nichtverwundert, wenn sich das «starke Geschlecht» massenweise in die Salventreiben liess. Währenddessen unterwarfen sich die Frauen unreflektiert und besinnungslos der von Männern dominierten Politik. Sie reisten zu Hauf als Kriegskrankenschwestern an die Front, um die Verwundeten zu pflegen, richteten sogenannte «Labedienste» für die vorbeiziehenden Soldaten…

  • Frauen zwischen Krieg und Frieden

    Während die Krieg führenden Staaten zwischen 1914 und 1918 ihre Bürger an die Waffe zwangen und in die Schützengräben entsandten, erwarteten sie von den Frauenebenfalls einen gebührenden Einsatz fürs Vaterland, allerdings mehrheitlich an der «Heimatfront». Viele Frauen folgten dieser Weisung. Daneben gab es aber auch viele, die sich gegen den Krieg auflehnten und sich gemeinsam…

  • Ursachen der Urkatastrophe

    «Wir können aus der Geschichte des neun -zehnten Jahrhunderts den Ersten Weltkrieg nicht ‚erklären‘; aber wir können gar nichtanders, als im Lichte dieser Katastrophe das Jahrhundert verstehen, das in ihr sein Ende fand.» (Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft) Es geht hier um einen Versuch, die Urkatastrophe aus der sozialen Interessenlage und der kulturellen…

  • Der Grosse Krieg – die grosse Bestätigung für den Pazifismus

    Mit dem 28. Juli 1914 begann wohl das barbarischste Drittel eines Jahrhunderts in der uns bekannten Menschheitsgeschichte. Ohne den Ersten Weltkrieg sind weder der Faschismus noch der Zweite Weltkrieg noch der Stalinismus erklärbar. Die GSoA beschäftigt sich heute, hundert Jahre nach dem Ausbruch, intensiv mit dem «Grossen Krieg». Der Erste Weltkrieg und seine Folgen sind…

  • Vollversammlung GSoA – Nach Gripen-Nein: Armee muss abspecken!

    Vollversammlung GSoA – Ein grosser Sieg zum einen, ein trauriger Jahrestag zum andern Rund 50 Aktivist_innen und Symphatisant_innen aus der ganzen Schweiz nahmen heute Sonntag an der 32. GSoA-Jahresversammlung im Restaurant Kreuz in Solothurn teil. Dieses Jahr standen zwei Themen im Zentrum der Vollversammlung: Zum einen wurde im Jahresrückblick der historische Abstimmungssieg vom 18. Mai…

  • Ziviles Friedenshandwerk statt militärisches Kriegshandwerk!

    Das Ende des Kalten Krieges und erst recht die Auflösung des Warschauer Paktes 1991 stürzten die meisten Armeen in Legitimations- und die Rüstungskonzerne in Absatzkrisen. Am stärksten betroffen war die Nato, die ihre Existenz immer mit der des Warschauer Paktes begründet hatte. Gleichzeitig bot die Implosion des so genannt „realsozialistischen” Lagers den USA die Chance,…

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