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grüne Tarnung Solidarität statt Soldaten Weitermachen Ich muss hier weg Etwas sinnvolles Eine Scheibe Ein ungeheurer Akt Lächerlickeit Nicht nur einsteckein Truppen Horoskop Kontakte |
Ein ungeheurer
Akt der Vernunft!
Hast du schon einmal etwas von der GSoA gehört? Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee ist eine politische Bewegung, die 1982 von rund 100 Frauen und Männern gegründet wurde. Das Ziel war damals, eine Volksinitiative für eine Schweiz ohne Armee und eine umfassende Friedenspolitik zu starten. Zunächst wurden wir belächelt und beschimpft. Am 26. November 1989 war dann fertig lustig: Damals stimmten 1’052’218 StimmbürgerInnen für eine Schweiz ohne Armee. Der Bundesrat meinte vor der Abstimmung, über 25 Prozent JA-Stimmen wären eine Katastrophe. Dann waren es halt 35,5 Prozent ... Soldaten gegen ArmeeAuch über 70 Prozent der Dienstpflichtigen stimmten gegen die Armee. Kein schlechter Anfang. 1990 rief die GSoA zur gemeinsamen Dienstverweigerung auf und forderte die längst fällige Einführung eines Zivildienstes. Seit 1992 ist der Zivildienst endlich in der Bundesverfas-sung und seit 1996 kannst auch du Zivildienst leisten.
Schweiz ohne F/A-18Als 1992 das Parlament der Beschaffung von 34 F/A-18 zustimmte, sammelte die GSoA innerhalb von 32 Tagen über eine halbe Million Unterschriften gegen die Kampfflugzeuge. Nach einer heissen Abstimmungskampagne und einem Festival auf dem Bundesplatz mit über 30’000 TeilnehmerInnen stimmten am 6. Juni 1993 42,9 Prozent der Initiative zu. Auch nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass die Gegner die Initiative als Armeeabschaffung in Raten bezeichneten und mehr über die Armee als über die F/A-18 diskutiert wurde. GSoA-AntikriegskampagneIn den vergangenen Jahren unterstützte die GSoA aktiv die Friedensbewegungen in allen Teilen Ex-Jugoslawiens. Sie beteiligte sich auch an einem Wiederaufbauprojekt in der geteilten Stadt Pakrac. Neue Initiativen1995 begann die GSoA wieder über neue Initiativen zu diskutieren. Am 17. März 1998 wurden die beiden Initiativen für eine Schweiz ohne Armee und für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst lanciert. Viele engagierte GSoAtInnen haben 1998 und 1999 über 250‘000 Unterschriften gesammelt, am 10. September 1999 wurden die Initiativen eingereicht. Spätestens in drei Jahren kannst du also wieder über eine Schweiz ohne Armee abstimmen. Die GSoA legt bis dann aber ihre Hände nicht in den Schoss, sondern wehrt sich gegen neue Beschäftigungsprogramme für die arbeitslose Armee, gegen neue Rüstungsvorhaben und fordert eine solidarische Friedenspolitik der Schweiz. 30’000 SympathisantInnenDie GSoA-Zitig geht an rund 30’000 GSoA-Mitglieder und SympathisantInnen. In verschiedenen Städten bestehen aktive GSoA-Regionalgruppen. An der alljährlichen Vollversammlung werden die wichtigsten gemeinsamen Aktivitäten diskutiert und entschieden. Die allermeiste Arbeit in der GSoA geschieht freiwillig und aus Engagement. Die GSoA ist kein grosser Apparat. Sie kann nur soviel erreichen, wie Frauen und Männer auch bereit sind mitzuarbeiten. Alle sind herzlich willkommen, sich für eine Schweiz ohne Armee und eine glaubwürdigere Sicherheitspolitik einzusetzen. Hilfst auch du mit? Die Kontaktadressen findest du · · · >
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