Einträge in International

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AUFRÜSTUNG IN EUROPA
Zwei BIP-Prozente für Trump und Putin
Krieg und Frieden | von Andreas Weibel | 30.06.2017

Während die weltweiten Militärausgaben stagnieren, gab Europa im vergangenen Jahr deutlich mehr für seine Armeen aus. Schuld an diesem Trend sind nicht nur Donald Trump und Vladimir Putin, sondern militaristische Grossmachtfantasien in Europa selbst.

Gemäss dem Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI sanken die weltweiten Militärausgaben in den meisten Regionen. Auch die europäischen Staaten gaben von 2009 bis 2014 jedes Jahr weniger für ihre Streitkräfte aus. Seit der Krim-Krise hat sich dieser Trend jedoch gedreht. Insbesondere die Länder Zentraleuropas rüsten sich aus Angst vor russischen Expansionsplänen massiv auf. Lettland steigerte seine Verteidigungsausgaben ...

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WAHLEN USA
Was bedeutet Trump für die Militärpolitik der USA?
Krieg und Frieden | von Sebastian Büchler | 01.03.2017

Im November wurde in den USA gewählt. Für viele eher unerwartet hiess der Gewinner Donald Trump. Ein milliardenschwerer Unternehmer und politischer Quereinsteiger. Für uns als FriedensaktivistInnen und KriegsgegnerInnen interessiert dabei eine Frage besonders: Wie wird die Rüstungs- und Militärpolitik des zukünftigen Oberbefehlshabers der grössten Armee aussehen?

Es spielt nun keine Rolle mehr, ob man ihm die Daumen gedrückt hatte oder nicht. Donald Trump, ein Mann, der weniger für seine Inhalte als für seinen oft rassistischen und frauenfeindlichen Stil bekannt ist, wird neuer amerikanischer Präsident. Für viele, vor allem ...

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ARABISCHER FRÜHLING IN ÄGYPTEN
Das Militär, dein Hoffnungsträger und Unterdrücker
Krieg und Frieden | von Eva Krattiger | 01.03.2017

Vor sechs Jahren schaute die ganze Welt nach Ägypten, wo sich die Jugend gegen das Regime von Hosni Mubarak erhob. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert – einzig die Machtposition des Militärs blieb gleich.

Am 25. Januar 2011 waren zum ersten Mal Bilder dieser riesigen Menschenmenge auf dem Tahrirplatz zu sehen. Inspiriert von den Protesten in Tunesien strömten tausende Menschen auf die Strassen und demonstrierten gegen Armut, Arbeitslosigkeit, Korruption und den amtierenden Staatspräsidenten Hosni Mubarak. Viele junge Leute waren zu sehen, die sich bessere Perspektiven für ihre Zukunft wünschten. Als Mubarak abgesetzt wurde wandelten ...

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SYRIEN
Kein Ende des Konflikts in Sicht
Krieg und Frieden | von Sebastian Büchler | 01.03.2017

Seit bald sechs Jahren wütet in Syrien der Bürgerkrieg. Knapp eine halbe Million Menschen sind ums Leben gekommen und über zehn Millionen sind auf der Flucht. Wie geht’s nach der Eroberung von Aleppo durch die Regierungstruppen weiter?

Viel ist passiert seit 2011 die ersten, damals noch mehrheitlich friedlichen Demonstrationen begannen. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad bombardiert die eigene Bevölkerung mit Fassbomben, um das Land zurückzuerobern und auch die verschiedenen Rebellengruppierungen schrecken nicht vor Gräueltaten zurück. Im Herbst 2014 begann ein westliches Militärbündnis mit Luftangriffen gegen den sogenannten «Islamischen Staat» IS in ...

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ATT
Abkommen zum Waffenhandel
Kriegsmaterial-Exporte | von Amanda Gavilanes | 28.11.2016

Vom 22. bis am 26. August fand die zweite Konferenz zum Waffenhandelsvertrag (ATT) in Genf statt. Teilgenommen haben VertreterInnen verschiedener Staaten, regionaler und internationaler Organisationen, der Industrie und der Zivilgesellschaft.

Im Zuge der internationalen Konferenz zum ATT organisierten Amnesty International und die GSoA an zwei Tagen Aktionen zum Thema Waffenhandel. Eine erste Veranstaltung fand am 22. August pünktlich zum Start der Konferenz auf der Place des Nations in Genf statt. Zwei Tage später folgten eine weitere Aktion in Form eines Rennens quer durch die Stadt und eine Debatte, an der verschiedene AkteurInnen aus der Zivilgesellschaft ihre Rolle bei ...

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ENAAT
Gemeinsam aktiv gegen Waffenexporte
Kriegsmaterial-Exporte | von Adi Feller | 28.08.2016

Am Wochenende des 8. bis 10. Juli fand in London das jährliche Treffen des European network against arms trade (ENAAT) statt. Natürlich waren auch mehrere AktivistInnen der GSoA an diesem Treffen präsent. Den Auftakt bildete eine öffentliche Diskussionsveranstaltung, an der sich die Teilnehmenden vor allem über die im letzten Jahr rekordhohen Rüstungsexporte zahlreicher europäischer Länder (insbesondere Frankreich und Deutschland) austauschten. Ein weiteres brisantes Gesprächsthema war die immer weiter voranschreitende Aufrüstung im Nahen Osten. An den folgenden beiden Tagen widmete sich das Treffen vor allem Netzwerk-internen Diskussionen. Die Anwesenden aus den verschiedensten Regionen ...

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KRIEGSMATERIALEXPORT
Alle Waffen ins Museum
Kriegsmaterial-Exporte | von GSoA | 28.07.2016

Die heute vom SECO veröffentlichten Zahlen zu den Schweizer Kriegsmaterialexporten zeigen, dass die Schweiz im ersten Halbjahr 2016 Kriegsmaterial im Wert von rund 224 Millionen Franken exportiert hat. Zu den Empfängerländern gehören unter anderem Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Katar, die zur Militärallianz im ...

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VERNEHMLASSUNGSANTWORT
Vernehmlassungsantwort Sicherheitspolitischer Bericht 2016
Parlament | von GSoA | 04.03.2016

Im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum Sicherheitspolitischen Bericht 2016 hat die GSoA umfassend zu dem Entwurf des Bundesrates Stellung genommen. Sie kommt zum Schluss, dass die Schweiz unter anderem eine zivile Katastrophenschutzorganisation benötigt, nicht aber eine Armee.  Zudem soll sich die Schweiz für ein internationales Abkommen zur Regularisierung autonomer ...

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MEDIEN UND TERRORISMUS
Zwischen Information und Propaganda
Krieg und Frieden | von Daniela Fischer | 12.02.2016

Kurz nach den Anschlägen von Paris lag der Schwerpunkt der deutsch- und französischsprachigen Berichterstattungen auf den Attentätern, den Opfern und dem IS bzw. Daesh. Später fokussierten sich die meisten Medien auf die militärische «Lösung»: die Teilnahme am sogenannten «War on Terror». Welche Rolle aber spielen die Medien selbst in Bezug auf Terrorismus?

Die Wechselwirkung zwischen Medien und Terrorismus ist seit vielen Jahren ein heiss diskutiertes Thema. Die Bilder und Texte von Zeitungen und Fernsehnachrichten präsentieren Deutungsmuster und prägen so die Meinungen ihrer LeserInnen und ZuschauerInnen. Die Frage, wie sie über terroristische Anschl ...

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ANALYSE
Die Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 12.02.2016

Der «Krieg gegen den Terror» wird mit jedem neuen Kapitel absurder. Die immer irrationalere militaristische Eigenlogik erinnert an den Ersten Weltkrieg, die Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts.

Die einzigen Profiteure des Bombenkriegs über Syrien sind die Assad-Diktatur und die Terroristen des «Islamische Staat». Die Assad- Barbarei verkauft sich als einzige Gegenkraft zur IS-Barbarei – mit wachsendem Erfolg. Der sunnitische IS profitiert von der ausländischen Stützung oder Schonung eines Regimes, das die Sunniten schwer verfolgt.

Unvereinbare Kriegsziele

Wie konzeptlos die jüngste Interventions- Koalition ist, zeigen die unvereinbaren Ziele deren Glieder. Die USA, die mit den ideologischen und finanziellen Hauptförderern ...

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