Hier findest Du alle Arten von Publikationen der GSoA, chronologisch sortiert. Du kannst auch nur Zeitungsartikel, Medienmitteilungen oder Blogposts anschauen.
-
Mit Gewehren auf Computer schiessen
Wenn Armeebefürworter die aktuelle Bedrohungslage analysieren, taucht der Begriff «Cyberwar» in regelmässigen Abständen auf. Armee-Chef André Blattmann hält «Cyberwar» gar für die aktuell gefährlichste Bedrohung für die Schweiz. Was steckt hinter diesem Begriff und was wird damit bezweckt? Unter «Cyberwar» wird generell die kriegerische Auseinandersetzung mit Mitteln verstanden, die vorwiegend aus dem Bereich der Informationstechnik…
-
«Vertrag» ohne Zustimmung
Anfang Oktober veröffentlichte die Eidgenössische Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) ihren Bericht «Le contrat citoyen, ein Dienst für das Gemeinwohl». Dieser sieht eine allgemeine Dienstpflicht für junge Männer vor. Eine freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst solle möglich werden. Es ist zu begrüssen, dass mit dem Bericht der EKKJ eine Diskussion über das veraltete…
-
Wehrpflicht-Initiative steht kurz vor der Einreichung
In den vergangenen Monaten haben Aktivistinnen und Aktivisten der GSoA unermüdlich Unterschriften für die Aufhebung der Wehrpflicht gesammelt. Noch vor Weihnachten soll die Initiative eingereicht werden. In den letzten Jahren wurde immer deutlicher erkennbar, dass die Armee in einer tiefen Sinnkrise steckt. Diese Krise äusserte sich unter anderem dadurch, dass das VBS immer absurdere Bedrohungsszenarien…
-
Negative Folgen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Eine allgemeine Dienstpflicht ist aus gewerkschaftlicher Sicht abzulehnen. Probleme die schon der heutige Zivildienst schafft, würden dadurch massiv verschärft. Der Vorschlag der Eidgenössischen Kommission für Kinder- und Jugendfragen (EKKJ) klingt zunächst ziemlich fortschrittlich: Jedermann soll die freie Wahl zwischen Militär- und Zivildienst haben. Doch die Forderung der EKKJ bedeutet auch, dass weiterhin jeder junge Schweizer…
-
Neue Gesichter in Zürich und Bern
In den vergangenen Monaten gab es einige Wechsel in der Zusammensetzung des Sekretariats-Teams. Im Sommer ist Franziska Bender zum Sekretariat Zürich gestossen. Sie ist seit der Kriegsmaterialexportverbot-Initiative im Herbst 2009 aktives Mitglied der GSoA und hat immer wieder dafür gesorgt, dass die GSoA auch im Kanton Graubünden präsent ist. Der herbstliche Wind brachte uns gleich…
-
Kampfjets vors Volk!
Die GSoA hat versprochen, dass die Kampfjets vors Volk kommen. Und sie wird ihr Wort halten! Die Weigerung des Bundesparlaments, den Kauf von 22 neuen Kampfjets dem fakultativen Referendum zu unterstellen, hat in der Bevölkerung grossen Unmut ausgelöst. Befeuert wurden die Proteste durch den gleichzeitigen Beschluss, den Armeeplafond um 1.1 Milliarden auf 5 Milliarden Franken…
-
Editorial
Der Schweiz stehen militärpolitisch bewegte Zeiten bevor. Die GSoA wird noch vor Weihnachten die Initiative zur Aufhebung der Wehrpflicht einreichen. Wir ermöglichen damit eine öffentliche Diskussion, welche die bürgerlichen ArmeepolitikerInnen bisher gemieden haben wie der Teufel das Weihwasser. Denn es gibt keinen rationalen Grund, weshalb die Schweiz eine Armee haben sollte, die um ein Vielfaches…
-
Alle Unterschriften nach Zürich!
An alle Sammlerinnen und Sammler Noch sind wir nicht ganz fertig mit Sammeln. Es sieht aber gut aus. Die letzten tausend Unterschriften werden wir in den nächsten Tagen noch sammeln. Informiert euch bei eurer Regionalgruppe, wo ihr an Sammelaktionen mitmachen könnt. Die letzte Beglaubigungsaktion steht kurz bevor, am 26. Und 27. November 2011 findet das…
-
Eine Reform ist dringend nötig
Eines der wichtigsten Argumente der Armeebefürworter ist der Katastrophenschutz. Aber hält die Vorstellung der hilfsbereiten Armee, die sofort eingreift, wenn Not am Mann ist, der Wirklichkeit auch Stand? Der Erlebnisbericht eines Zivilschützers aus dem Überschwemmungsgebiet im Lötschental. Am Wochenende des 8./9.Oktobers passierte im Lötschental genau das, was in Zukunft in der Schweiz wegen der Klimaerwärmung…
-
Schweizer Kriegsmaterial für die repressive Diktatur in Bahrain
Im Februar tötete die bahrainischen Sicherheitskräfte bei friedlichen Demonstrationen gegen die Regierung mehrere Menschen. Und gerade kürzlich verhängte die Justiz drakonische Urteile mit mehrjährigen Haftstrafen gegen Ärzte, welche Demonstrierende behandelt hatten,ennoch lieferte die Schweiz zwischen Juni und September Kriegsmaterial für beinahe 1.6 Millionen Franken an Bahrain, grösstenteils wahrscheinlich Kleinwaffen. Die arabische Welt kämpft für einen…
