Antimilitaristisches Manifest

Vielen der Hauptanliegen der GSoA haben wir 2023 in unserem antimilitaristischen Manifest festgehalten.

  • Care-Arbeit ist Sicherheit

    Sie nennen es Sicherheit, was uns gefährdet. Wir nennen es Care, was uns rettet. Milliarden für Rüstung und nichts für Care-Arbeit? Nicht mit uns! NOEMI BUZZI Nach Ansicht der rechtsbürgerlichen Kräfte hat Sicherheit vor allem einen militärischen Aspekt. Die Botschaft lautet: Durch Aufrüstung und massive Investitionen in den Rüstungssektor schützen wir das Land vor den…

  • Kriegsdienstverweigerung in den USA

    In den USA nimmt die Zahl der potentiellen Dienstverweigerer*innen zu, wie eine diesbezüglich tätige Organisation berichtet. Gleichzeitig versucht die Trump-Administration, solche Mechanismen einzuschränken. JONAS HEEB Seit 1973 ist die obligatorische Wehrpflicht in den USA ausgesetzt und die US-Army eine Freiwilligenarmee. Diese Bereitschaft wird aber oft durch attraktive Zusatzleistungen belohnt. Für so manche Menschen ist dies ein…

  • Verteidigen wir das Völkerrecht!

    Trumps Donroe-Doktrin wird die USA kaum grösser machen. Aber sie kann das Völkerrecht zerstören. Wenn sich Donald Trump als James Monroe (5. US-Präsident 1817-1825) drapiert, um die Monroe-Doktrin als Donroe-Doktrin wiederzubeleben, erinnert das an einen Hinweis von Karl Marx aus dem Jahre 1852: „Hegel bemerkte irgendwo, dass alle grossen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen…

  • Unser Zweck-Artikel im gegenwärtigen globalen Kontext

    Ein Essay Die internationalen Spannungen unterminieren nicht nur die globalen Entwicklungsziele der UN-Agenda 2030, sondern gefährden auch die Sicherheit aller Menschen dieses Planeten. Was liesse sich für die Schweiz in diesem Kontext aus der Bundesverfassung ableiten? Die 2015 von der UNO definierte Agenda 2030 beinhaltet siebzehn nachhaltige Entwicklungsziele, die «Sustainable Development Goals» (SDG). Es ist…

  • Manifest: Feminismus und Frieden

    Die Care-Arbeit, die von Frauen geleistet wird, ist für unsere Sicherheit elementar. Gleichzeitig sind es Frauen, die am stärksten unter den Folgen von Kriegen und Konflikten leiden. Nur mit einer feministischen Sicherheitspolitik können wir echten Frieden erreichen, der über die Abwesenheit von Krieg und Gewalt hinausgeht. 

  • Erfolgreiches Zwischenprojekt: Das antimilitaristische Manifest

    Der Ukraine-Krieg bewegt und er bewegt auch die GSoA. Deshalb haben wir ein Projekt angerissen, in dem unsere aktuellen Positionen an einem Ort gebündelt sind. Das Projekt “antimilitaristisches Manifest” wurde verabschiedet. Ein Rückblick. Wenn die halbe Welt aufgrund des Krieges von Zeitenwende spricht, wo steht da die GSoA? So kann vielleicht die Ausgangslage für das…

  • Antimilitaristisches Manifest

    Weltweit treiben Regierungen als Antwort auf die geopolitische Lage die Militarisierung und Aufrüstung voran. Die GSoA ist überzeugt, dass blinde Aufrüstung keine Lösungen für die aktuellen Herausforderungen bieten kann. Um eine nachhaltige Friedensperspektive zu erreichen, brauchen wir eine breite demokratische Diskussion über ein umfassendes Sicherheitskonzept, das auf sozialer und ökologischer Sicherheit sowie einem starken Gesundheitssystem…

  • Manifest: Klima und Konflikt

    Die am stärksten von der Klimakrise betroffenen Länder sind auch diejenigen, in denen der Frieden am brüchigsten ist. Für eine friedlichere Welt ist es deshalb unumgänglich, die Milliarden an Geldern, welche zurzeit in die Rüstungsindustrie gepumpt werden, in konsequenten Klimaschutz und in Unterstützung vulnerabler Staaten bei der Abschwächung der Folgen der Klimakrise zu investieren.

  • Manifest: Kriegsmaterial und Finanzplatz

    Die Schweizer Rüstungsindustrie fördert Krieg, indem sie Kriegsmaterial an instabile und autoritäre Staaten liefert – oft über intransparente Umwege. Der Schweizer Finanzplatz heizt Konflikte mit Investitionen in die Kriegsmaterialproduktion zusätzlich an. Dabei fliessen auch Milliarden von Schweizer Franken in die Atomwaffenproduktion. Deshalb setzt sich die GSoA dafür ein, die Kriegsmaterialexporte zu verbieten und den Finanzplatz…

  • Manifest: Neutralität

    Neutralität heisst nicht wegzuschauen, wenn Unrecht geschieht, sondern aktiv Stellung für Menschen- und Völkerrecht zu beziehen. Dabei muss die militärische Neutralität der Schweiz als Voraussetzung für ihr friedenspolitisches Engagement dienen. Indem sich die Schweiz nicht militärisch an Konflikten beteiligt, kann sie eine umso stärkere Rolle in der internationalen Friedensförderung einnehmen.

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