Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Neutralität

    lautete der Titel eines Referats, das Peter Hug* auf Einladung der Fachschaft Geschichte der Universität Bern und der GSoA Bern im Juni 1998 hielt. Im Folgenden veröffentlichen wir Kernaussagen seines ausführlichen Referats. Die Auswahl der Auszüge und die redaktionelle Bearbeitung nahm Nico Lutz vor. Die Schweizer Armee hat sich grosse Mühe gegeben: Mit dem Armeetag…

  • Solidarität mit Verfolgten

    Statt Abschreckung: Unterschreiben Sie die Referenden gegen das neue Asylgesetz! Unterschriftsbögen können hier abgeholt werden In der letzten Ausgabe der GSoA-Zitig haben wir unter dem Titel «Zurück ins Reduit» über Massnahmen zur Abwehr von MigrantInnen berichtet. Zu diesen gehören die Revision des Asylgesetzes und der dringliche Bundesbeschluss vom 26. Juni 1998. Gegen beide Vorlagen wurde…

  • Randnotiz

    «…erkämpft das Menschenrecht» 50 Jahre allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Empfang mit Cüpli, der Herr Bundesrat hält die Festrede. Die Schweiz ist weder Algerien noch China. Oppositionelle Demonstrationen werden hier nicht auf öffentlichen Plätzen zusammengeschossen, die Regierung ist frei gewählt. Hier gibt es sogar Volksrechte und die Gerichte sind unabhängig. Gesundheit, wir stossen an und…

  • Blanker Fleck

    400 Millionen Franken betragen die ökonomischen Kosten der Gewalt gegen Frauen. Menschenrechts- oder präziser Frauenrechtsverletzungen sind auch in der Schweiz alltäglich «Männerrechte gelten weltweit» schreibt Susanne Kappeler provozierend im neuesten Widerspruch zum Thema Menschenrechte*. Sie kritisiert, dass Menschenrechtsverletzungen immer nur in «anderen» Staaten wahrgenommen würden. Dabei werde verdrängt, dass gerade auch Frauen im Westen Opfer…

  • Radikales Nein

    Die Erfahrung des Krieges veränderte das Leben Hansheiri Zürrers*. Welche Konsequenzen er während der letzten 54 Jahren daraus gezogen hat, erzählte er Hans Hartmann und Renate Schoch. Hansheiri, Du hast Theologie studiert, dann aber über zehn Jahre auf dem Bau gearbeitet. Du gehörst der Religiös-Sozialistischen Vereinigung an, bist Mitglied der SP und der GBI und…

  • Yourope for Peace

    Ein internationales Festival für ein Europa ohne Armeen mit zivilen Alternativen am 31. Juli und 1. August 1998 in Bern Was ist U4P? Programm: Konzerte Diskussionen Party Austausch Organisatorisches Anmeldung für internationale Gäste Weltweit rüsten die (k)alten Kriegsarmeen um: Was früher “Verteidigung” hiess, wird heute “Peacekeeping” genannt. Was früher an den eigenen Grenzen halt machte,…

  • Hic Kosov@, hic salta

    In der GSoA-Zitig 74 haben wir unter dem Titel «Und wieder pennt Europa» über verschiedene Ansätze zu einer gewaltfreien Lösung des Kosov@-Konflikts berichtet. Einer dieser Ansätze ist ein «Dialog von unten» zwischen VertreterInnen der Konflikparteien. Die Ergebnisse dieses Dialogs stellen wir vor. Auf Einladung der deutschen Bertelsmann-Stiftung fand im Oktober 1996 in Rhodos ein Treffen…

  • «Ganze Armeen von Psychopathen …»

    Kriegstraumatisierungen überwindet man weder mit modernem psychologischem Drill, noch indem man die Schrecken des Krieges verschweigt. Sie sind nur vermeidbar, wenn man den Krieg verhindert. Ein Kongress von Kriegsveteranen aus allen Kontinenten versucht, die Weltöffentlichkeit aufzurütteln. Kriege bringen nicht nur Tod und Vernichtung, sie bewirken auch psychologische Zerstörungen. Alpträume, Depressionen und Angstzustände, Schuldgefühle, moralische Dilemmata,…

  • mondopoly

    Kindersoldaten Nachdem die Niederlande die Militärdienstpflicht abgeschafft und eine Berufsarmee eingeführt hat, gibt es zu wenig Soldaten: In gewissen Fachbereichen fehlen 20 – 30 Prozent. Nun werden Massnahmen diskutiert, die Bestände doch noch zu füllen – unter anderem sollen dafür die «militärischen Ausbildungserfordernisse» gesenkt werden. Da dürfte von der Professionalität der neuen Profikrieger nicht mehr…

  • Blinde Flecken der Friedensarbeit

    Mitchell, Blair, Adams, Trimble, Ahern… Konventionelle Politik und ihre Führer monopolisieren die Schlagzeilen über das nordirische Friedensabkommen. Wo bleiben die Basisgruppen und Friedensbewegungen, welche seit Jahren für Frieden in Irland gekämpft haben?  Von Rafa Sainz de Rozas* Natürlich: Das Foto des Jahres – zwei vormals unversöhnliche Feinde, welche sich die Hände schütteln – sind für…

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