Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.
Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.
-
Krieg – ein Versuch der Beschreibung
In der Welt ist Krieg, an vielen Orten – nicht in der Schweiz. Die Theatergruppe ProjektN inszeniert mit dem Schauspieler Peter Ehrlich ein Stück über den Krieg. Hat uns das Theater noch etwas zu sagen? Die idyllisch verschneite Werdinsel in Zürich scheint an diesem Nachmittag der friedlichste Ort der Welt zu sein. Enthoben aller Mühsal.…
-
GSoA bewegt
Kommentar von Nico Lutz Politik ist unberechenbar. Sowohl die Wirkung wie auch die öffentliche Wahrnehmung der GSoA hängt nur beschränkt von unserer Planung ab. In der zweiten Hälfte der 90er Jahr haben wir mit einem erheblichen Aufwand und Einsatz eine öffentliche Debatte über die Umorientierung der schweizerischen Sicherheitspolitik angestrebt. Mit zwei Initiativen für eine Schweiz…
-
Regionalgruppen
Berichte aus den Regionalgruppen Basel, Bern und Zürich. In der Regionalgruppe Basel war es in den vergangenen Monaten eher ruhig. Nach einer längeren Sommerpause trafen wir uns dann anfangs Dezember wieder, um gemeinsam den Film “Bowling für Columbine” anzuschauen und zu diskutieren. Die Einladung stiess auf ein gutes Echo, und so konnten wir uns den…
-
Anti-WEF Demo in Chur
Am 24. Januar 2004 versammelten sich zwischen 2000-3000 DemonstrantInnen in Chur, der Hauptstadt des WEF-Kantons Graubünden. Die von der GSoA unterstützte Demonstration richtete sich gegen das WEF, welches mit seiner Politik einen massgeblichen Teil zur weltweiten Liberalisierungs-, Deregulierungs- und Privatisierungspolitik mit all seinen hässlichen Konsequenzen beiträgt. Wie eng die Verbindung zwischen der neoliberalen Politik und…
-
Genfer Initiative
Palästinensische und israelische Vertreter handelten in Genf einen neuen Friedensplan aus. Ohne den Scharfmacher Ariel Sharon machten beide Seiten zugeständnisse, für viele der im Oslo-Abkommen nicht gelöste Fragen wurde ein Kompromiss gefunden. Da die Verhandlungen nicht von Regierungsvertretern geführt wurden, ist der Plan leider nicht verbindlich. Es ist zu hoffen, dass möglichst viel aus diesem…
-
Genfer Initiative
Genfer Initiative: Ohne konkrete Massnahmen zu Unterstützung und zum Schutz der palästinensischen Zivilbevölkerung droht jeglicher “Hoffnungsschimmer” zu erlöschen. Die Schweiz soll ihre Verantwortung wahrnehmen! Die “Genfer Initiative”, welche das Resultat eines Treffens zwischen israelischen und palästinensischen Persönlichkeiten ist und von der Schweizer Diplomatie gefördert und unterstützt wird, schafft einen Diskussionsspielraum in der israelischen Bevölkerung. Sie…
-
Marginalisierung der Uno
Grossmächte und Militärbündnisse, insbesondere die USA und die NATO, spielen die Uno an die Wand. Sie sind mächtig genug, um sich nicht an die Regeln zu halten. Damit untergraben sie aber die Legitimität der Uno grundsätzlich. Die Seminararbeit «Unilateral oder in der Uno?» von Stefan Luzi beschäftigt sich mit dem Willen der Mitgliedsstaaten zur Unterstützung…
-
Demo “Schluss mit den Besatzungen”
Freiheit und Selbstbestimmung für Irak und Palästina Samstag, 25. Oktober 14.30 Uhr, Schützenmatte Bern 17 Uhr in der Reitschule: internationale Diskussionsveranstaltung Rund 1500 Menschen demonstrierten in Bern. Neben dem Ende der Besetzung des Iraks wurde auch ein Stopp des Mauerbaus in Israel gefordert. Die Schweiz wird aufgefordert, den Rüstungsexport zu beenden und die Ruag in…
-
GSoA bedauert Ständerats-Entscheid zum Friedensförderungskredit
Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee bedauert den Entscheid des Ständerates, den Rahmenkredit für zivile Friedensförderung von 240 Millionen auf 200 Millionen für vier Jahre zu kürzen, zutiefst. Der Entscheid ist Ausdruck einer kurzsichtigen Friedenspolitik, die die zivilen Möglichkeiten der Schweiz zur Bearbeitung von Konflikten stark einschränkt. Er ist umso unverständlicher, als gerade die…
-
Auf dem Weg zur Militärmacht Europa
Zahlreiche Staaten des «alten» Europa haben den Krieg der USA gegen den Irak kritisiert. Doch hinter den Kulissen arbeiten die gleichen Staaten daran, auch Europa zu einem «potenten» militärischen Akteur im globalen «Krieg gegen Terror» zu machen. Begraben wird dabei der zivile Charakter der EU. Von Bruno Wüest, Student der Politikwissenschaften in Zürich. Am 18.…
