Kriegsmaterialexporte

Die GSoA fordert ein Verbot von Kriegsmaterialexporten, denn Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten und zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

Mehr Infos.

  • Jetzt braucht es Frauen, die sich für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten einsetzen!

    Ende August dieses Jahres wurde in Zürich das Komitee «Frauen für ein Waffenausfuhrverbot » gegründet. Das Komitee setzt sich zum Ziel, der Initiative für ein Waffenausfuhrverbot zum Durchbruch zu verhelfen. Als Erstunterzeichnerinnen konnten folgende Frauen gewonnen werden: Rosmarie Dormann, a. Nationalrätin und Präsidentin der Bethlehem Mission Immensee Dr. med. Yvonne Gilli, Fachärztin für Hausarztmedizin, Nationalrätin…

  • Business as usual

    Nachdem sich der Bundesrat aufgrund der zahlreichen Skandale im Zusammenhang mit den Exporten von Pilatus-Flugzeugen gezwungen sah, eine Verschärfung des Bewilligungsregimes vorzuschlagen, beriet in der Herbstsession der Ständerat über die Vorlage. Resultat: Business as usual – Profit ist wichtiger als Menschenleben. «Trainingsflugzeuge» der Stanser Pilatuswerke werden regelmässig in Kampfhandlungen eingesetzt (in Burma, in Guatemala, im…

  • Song und Videoclip gegen Waffenexporte

    Evelinn Trouble hat «Warface» speziell für den Abstimmungskampf gegen Kriegsmaterial-Exporte komponiert und getextet. «Es war mir ein Anliegen, das Geschäft mit dem Krieg musikalisch zu thematisieren, denn die Schweiz mischt da schon lange mit», begründet die 20-jährige Zürcher Künstlerin ihr Engagement gegenüber der GSoA-Zeitung. Benjamin Weiss, der Regisseur des Videoclips, war vom Drehort begeistert: «Die…

  • Wenn der Bundesrat mit dem Gesetz in Konflikt kommt

    Gemäss der neuen Kriegsmaterialverordnung dürfte die Rüstungsindustrie keine Länder mehr beliefern, die in bewaffnete Konflikte verwickelt sind. Sie tut es aber trotzdem. Nun prangern mehr als 60 RechtsprofessorInnen die Behörden an. Es braucht einiges, bis sich die akademische Welt gegen den Bundesrat stellt. Die Bewilligungspraxis für Kriegsmaterial steht aber in so eklatantem Widerspruch zur geltenden…

  • So stoppen wir das Geschäft mit dem Krieg

    Noch bleibt etwas Zeit bis zur Abstimmung vom 29. November. Jetzt kommt es auf das Engagement jedes und jeder Einzelnen an. Glaubwürdigkeits-Vorteil Die Rüstungslobby mag uns finanziell überlegen sein und kann die ganze Schweiz mit Plakaten überziehen. Doch dass sich bei uns alle aus eigener Überzeugung statt aus Karrie – regründen engagieren, hat auch einen…

  • Schweizer Munition in Afghanistan

    Ein deutscher Ingenieur und Publizist beschreibt, wie Schweizer Waffenfirmen Munition für den Afghanistan-Krieg optimieren. Der in der Zeitschrift «Europäische Sicherheit » publizierte Artikel befasst sich mit einem Paradigmenwechsel in der deutschen Wehrpolitik. Es sei nun vor allem «wirkungsoptimierte, intelligente und pro gra m mierbare Munition» gefragt, um der «asym etrischen Bedrohung» Rechnung zu tragen, die…

  • Greenpeace unterstützt Exportverbot für Kriegsmaterial

    Aus einer beherzten Aktion gegen Atombombentests entstand vor 38 Jahren die Umweltorganisation Greenpeace. Heute ist der Zusammenhang zwischen Krieg und Umweltzerstörung offensichtlicher denn je. Greenpeace hat deshalb beschlos sen, die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten zu unterstützen. Ziel der Reise war die Insel Amchitka vor Alaska. An Bord befand sich ein Dutzend Friedensaktivisten, die…

  • Von Schnüffelratten und PR-Spitzeln

    Die PR-Firma Farner, die im Auftrag der Rüstungsfirmen den Abstimmungskampf gegen die Initiative «für ein Verbot von Kriegsmaterialexporten» bestreitet, hat die GSoA an ihrem Strategiewochenende bespitzelt. Gemäss Recherchen von 10vor10 gehören auch verdeckte Ermittlungen in der Bundeserwaltung zu ihren Methoden. Seit Jahren ist Farner PR für die Kampagnen der Schweizer Rüstungsindustrie zuständig. Dabei greift die…

  • Editorial

    In den kommenden Wochen erwarten uns sehr seltsame Diskussionen. Dieselben Politiker, die sonst nicht müde werden, ihre christliche Grundhaltung und die Familienwerte zu betonen, werden uns zu erklären versuchen, dass es in Ordnung sei, Kleinwaffen nach Afrika zu liefern – auch wenn die Waffen allzu oft in die Hände von Kindersoldaten geraten. Politikerinnen, die gegen…

  • Prominente gegen Kriegsmaterial-Exporte

    Die Initiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten erhält prominente Unterstützung. Einige der bekanntesten Künstler der Schweiz unterstützen die Initiative und wollen, dass sich die Schweiz nicht länger am Geschäft mit dem Krieg beteiligt. Mit Fotos und Statement unterstützen die Prominenten unsere JA-Kampagne (vgl. www.kriegsmaterial.ch): Beat Schlatter “Profit mit Waffenexporten? Nein, danke! Deshalb stimme ich am…

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