Die GSoA fordert ein Verbot von Kriegsmaterialexporten, denn Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten und zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.
-
Sammelwettbewerb
Unterschriften-SammlerInnen aufgepasst! Ab sofort könnt ihr mit ein bisschen Ausdauer sogar etwas gewinnen! Wir starten einen herbstlichen Sammelwettbewerb mit verschiedenen Kategorien und Preisen. Kategorie 1: «Wohnblock» Wer sammelt die meisten Unterschriften in einem Wohnblock (eine Hausnummer)? Preis: Beflaggung des Blocks mit Pace-Fahnen Kategorie 2: «Sternzeichen» Wer füllt einen Bogen mit Unterschriften von Personen mit dem…
-
Unterwegs als Sammler
«Entschuldigung, haben Sie die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten schon unterschrieben?» Gut 30’000 stimmberechtigte Schweizerinnen und Schweizer haben sich in den letzten Wochen aufgrund dieser Frage und unseren Argumenten dafür entschieden, die Initiative zu unterstützen. Unterschriften sammeln ist harte Arbeit – aber auch spannende Arbeit. Es ist Freitag Morgen, Markt in Winterthur. Wie jede…
-
Einsatz von Clustermunition in Südlibanon
Sistierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Israel ist dringlich! Mögliche Beteiligung der Schweiz bei der Entwicklung von Clusterbomben Unter den insgesamt 2171 Clusterbomben, welche Uno-Entminungsspezialisten zwischen dem 14. und 26. August im Süden Libanons entschärft haben, waren auch solche des Typs «M85», welcher über einen sogenannten Selbstzerstörungsmechanismus verfügt [1]. Dies erklärte Chris Clark,…
-
GSoA ruft auf zu breiter Kundgebung gegen Nahost-Krieg
Der Vorstand der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee hat heute Samstag beschlossen, alle Menschen und Organisationen zu einer breiten Kundgebung gegen den Nahost-Krieg, insbesondere gegen die israelische Kriegführung im Libanon und im Gaza-Streifen, am nächsten Samstag in Bern aufzurufen. Es ist das Ziel der GSoA, Menschen verschiedener politischer, religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen die Möglichkeit…
-
Die Illusion der Selbstversorgung
Die Schweiz benötige eine Rüstungsindustrie, damit sie sich im Kriegsfall wehren könne. Das meinen die Gegner der Kriegsmaterial-Initiative. Wir meinen: Ein eindeutiger Fall von Realitätsverlust. Am selben Tag, an dem die Vollversammlung der GSoA beschloss, die Kriegsmaterial-Initiative zu lancieren, verschickte die «Arbeitsgemeinschaft für eine wirksame und friedenssichernde Milizarmee (AVM)» ein Pressecommuniqué. Darin warf sie der…
-
Waffenverkäufe erzeugen keine Sicherheit!
Ein Verbot von Waffenexporten stellt viele der klassischen Paradigmen der Verteidigungspolitik in Frage. Am Beispiel von Costa Rica lässt sich jedoch zeigen, dass Aufrüstung keine Sicherheit erzeugt, im Gegenteil. Costa Rica beschloss in seiner Verfassung von 1949 als erster Staat, auf eigenes Militär zu verzichten und gewann dadurch viel mehr als nur ein reines Gewissen.…
-
Konversion jetzt!
Vernichtet die Kriegsmaterial-Initiative Arbeitsplätze? Die Initiative beschleunigt in der Tat einen Strukturwandel. Ob dies jedoch Stellenabbau bedeutet, entscheiden die Rüstungskonzerne selbst. Noch vor wenigen Jahren waren viel mehr SchweizerInnen von der Waffenindustrie abhängig als heute. 1997 malten die Gegner der damaligen Kriegsmaterial-Initiative das Schreckensszenario von Zehntausenden von gefährdeten Stellen an die Wand. Die Zahl der…
-
Stoppt das Geschäft mit dem Krieg – die Sammelfrist läuft!
Die Stimmung an der GSoA-Vollversammlung vom 30. April war enthusiastisch, die Entscheidung fiel einstimmig: Gemeinsam mit einem breiten Bündnis lancieren wir die Volksinitiative für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Jetzt beginnt die Sammelphase. Im Jahr 2004 überstiegen die weltweiten Ausgaben für Militär und Rüstung erstmals seit Ende des Kalten Krieges die Billionen-Dollar-Grenze. Rund ein Zwanzigstel dieses…
-
Auch alte Waffen töten
Nach den Skandalgeschäften vom letzten Sommer setzte der Bundesrat eine Interdepartementale Arbeitsgruppe (IDA) ein, welche die Praxis und Gesetzesgrundlagen der Weiterverwendung von altem Kriegsmaterial untersuchen sollte. Deren im April publizierter Bericht enthält Empfehlungen und Vorschläge, die stutzig machen. Der IDA-Bericht hält fest, dass altes Kriegsmaterial entweder in der Schweiz verschrottet, oder aber exportiert werden kann.…
-
Noch mehr Schweizer Waffen im Irak
Mehrere Schweizer Waffenschieber sollen laut einem Bericht von Amnesty International Kriegsmaterial aus Bosnien in den Irak verschoben haben. Der Vorfall zeigt ein weiteres Mal die Unzulänglichkeit der Schweizer Gesetzgebung. Dass die US-Armee und ihre Verbündeten im Irak Waffen aus unserem Land einsetzen, ist kein Geheimnis. Immerhin gingen seit dem Jahr 2003 mehr als drei Viertel…
