Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
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Wer entscheidet, wann die Würfel fallen?
Christian Dussey, der Chef des Nachrichtendienst des Bundes NDB, stellt in mehreren Artikeln der Neuen Zürcher Zeitung die Behauptung auf, dass der hybride Krieg für seine Verwaltungseinheit die «tägliche Realität» sei. Doch was heisst das? Kann man einen hybriden Krieg mit Panzern gewinnen? 3 Jahre nach Kriegsbeginn leidet die ukrainische Bevölkerung tagein, tagaus unter den…
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Bewaffnete Konflikte nehmen zu, was tun?
Laut dem neuen SIPRI-Bericht 2024 hat sich die globale Sicherheit im Jahr 2023 weiter verschlechtert, wie schon in den vergangenen Jahrzehnten. In einigen Fällen wurden Fortschritte im Bereich Frieden und Sicherheit erzielt, doch in der überwiegenden Mehrheit der Fälle kam es zu einer erheblichen und anhaltenden Verschlechterung. Vor allem zwei Kriege haben weltweit die meiste…
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Syrien und die Schweiz
Nach dem Sturz einer der blutigsten Tyranneien der letzten Jahrzehnte ist die Schweiz gegenüber Syrien besonders zur Solidarität verpflichtet. Kurz nach dem Ende der Assad-Diktatur äusserte der freisinnige Aussenminister Ignazio Cassis die Befürchtung, das neue Regime könnte noch schlimmer werden. Diese Aussage ist doppelt fragwürdig. Erstens ist härtere Repression als die Synergie von irrationalem Despotismus…

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Der globale Trumpismus
Trump ist US-Amerikaner, der Trumpismus ist etwas Globales. Deshalb muss der Widerstand ein universeller sein. Der Trumpismus ist nicht bloss die Fortsetzung des Rechtspopulismus mit schärferen Tönen, deftigeren Lügen, autoritäreren Methoden, höheren Einsätzen und härteren Eingriffen gegen innere und äussere Feinde. Er ist auch kein Faschismus, der die Demokratie völlig beseitigt und mit alltäglicher Staats-…

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Der Ripple-Effekt: Wie politische Instabilität den Umweltschutz bedroht
Dies ist die Fortführung eines Zeitungsartikel in der Zeitung Nr. 201. Äthiopien, das am Horn von Afrika liegt, ist eines der ältesten Länder der Welt, dessen Geschichte Tausende von Jahren zurückreicht. Äthiopien ist für sein reiches kulturelles Erbe bekannt und wird oft als die Wiege der menschlichen Zivilisation angesehen. Das Land ist berühmt für den…
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Edito
Liebe Leser*innen 7 CHF oder doch eher 4.50 CHF? Wieviel darf denn deine Unterschrift kosten? Vor zwei Monaten waren bezahlte Unterschriftensammler*innen plötzlich in aller Munde. Ausgerechnet jetzt. Denn seit Anfang Juli sammeln wir bekanntlich wieder Unterschriften für unsere Atomwaffenverbots-Initiative. Ob dieser Unterschriften-Skandal eine Auswirkung auf uns und unsere 100% freiwillige Sammelarbeit hat? Jein. Ja, weil…
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“Seid ihr besoffen?” – Für eine nüchterne Bedrohungsanalyse!
In der Herbstsession haben wir unseren Aufruf gegen Aufrüstung lanciert . Inzwischen haben diesen über 2600 Personen unterzeichnet – auch weil wir mit einer unkonventionellen Aktion Aufmerksamkeit erregten. Das Online-Medium “Nau” titelte vor Kurzem: “GSoA-Steiger: «Aktuelle Aufrüstung ist unerklärlich»”. Dies weil endlich mal wieder eine GSoA-Sekretär*in (Roxane Steiger) in den Ring der SRF-Arena steigen durfte.…

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Das Atomwaffenverbot sammelt sich freiwillig!
Im September sorgten mutmasslich gefälschte Unterschriften von bezahlten Sammler*innen für Schlagzeilen. Die Atomwaffenverbots-Initiative ist davon nicht betroffen. Ob die Anstellung bezahlter Sammler*innen an sich legitim ist, sei hier mal dahingestellt. Dass die Vorgehensweise von mehreren schweizerischen Agenturen, die für Initiativkomitees Unterschriften gegen Bezahlung sammeln, völlig daneben ist, dürfte weitestgehend Konsens sein. Nachdem der Skandal publik…

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Eine Perspektive von Jahrzehnten
Was bringt der Atomwaffenverbotsvertrag, wenn Nuklearmächte wie die USA, Russland oder Pakistan die Vereinbarung ablehnen? Nimmt man eine langfristige Perspektive ein, erscheint die Vision einer atomwaffenfreien Welt plötzlich greifbarer. Das Übereinkommen über das Verbot chemischer Waffen (CWÜ), das am 29. April 1997 in Kraft trat, verbietet Entwicklung, Herstellung, Besitz, Weitergabe und Einsatz chemischer Waffen. Seitdem…

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Schadensausmass sehr gross
Wer profitiert eigentlich von der derzeitigen «Sicherheitspolitik» der Schweiz und wer gehört auf die Verliererseite? Vier kurze Fragen genügen, um dies aufzuzeigen. Eine Frage an Bundesrätin Amherd: Sie haben kürzlich den Bericht der Studienkommission zur Sicherheitslage der Schweiz wohlwollend entgegengenommen. In diesem Bericht steht unter anderem der bemerkenswerte Satz, dass «Massnahmen notwendig seien, um den…
