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Krieg und Frieden: Texte aus der GSoA-Zeitung

WAHLEN USA
Was bedeutet Trump für die Militärpolitik der USA?
Krieg und Frieden | von Sebastian Büchler | 01.03.2017

Im November wurde in den USA gewählt. Für viele eher unerwartet hiess der Gewinner Donald Trump. Ein milliardenschwerer Unternehmer und politischer Quereinsteiger. Für uns als FriedensaktivistInnen und KriegsgegnerInnen interessiert dabei eine Frage besonders: Wie wird die Rüstungs- und Militärpolitik des zukünftigen Oberbefehlshabers der grössten Armee aussehen?

Es spielt nun keine Rolle mehr, ob man ihm die Daumen gedrückt hatte oder nicht. Donald Trump, ein Mann, der weniger für seine Inhalte als für seinen oft rassistischen und frauenfeindlichen Stil bekannt ist, wird neuer amerikanischer Präsident. Für viele, vor allem ...

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SPANIEN
Ziviler Ungehorsam setzt sich durch
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 01.03.2017

Wegen einer friedlichen Aktion drohten vier KriegsgegnerInnen in Valencia Haft und horrende Bussen. Dank internationalem und lokalem Druck von AktivistInnen sowie mangelnder Beweislage wurden sie im November 2016 trotz repressivem Strafgesetz freigesprochen.

In der vorletzten GSoA-Zeitung (Nr. 166) berichteten wir ausführlich über die Aktion der spanischen antimilitaristischen Organisation Alternativa Antimilitarista MOC, bei welcher AktivistInnen in Valencia gegen die Kriegstreiberei des westlichen Militärpakts protestierten. Sie ketteten sich dabei mit Röhren an Nato-Panzern fest, um diese an der Abfahrt an das Grossmanöver «Trident Juncture 2015» zu hindern. Die Protestaktion richtete sich sowohl gegen die Kriegstreiberei der Nato wie ...

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ARABISCHER FRÜHLING IN ÄGYPTEN
Das Militär, dein Hoffnungsträger und Unterdrücker
Krieg und Frieden | von Eva Krattiger | 01.03.2017

Vor sechs Jahren schaute die ganze Welt nach Ägypten, wo sich die Jugend gegen das Regime von Hosni Mubarak erhob. In der Zwischenzeit hat sich vieles verändert – einzig die Machtposition des Militärs blieb gleich.

Am 25. Januar 2011 waren zum ersten Mal Bilder dieser riesigen Menschenmenge auf dem Tahrirplatz zu sehen. Inspiriert von den Protesten in Tunesien strömten tausende Menschen auf die Strassen und demonstrierten gegen Armut, Arbeitslosigkeit, Korruption und den amtierenden Staatspräsidenten Hosni Mubarak. Viele junge Leute waren zu sehen, die sich bessere Perspektiven für ihre Zukunft wünschten. Als Mubarak abgesetzt wurde wandelten ...

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SYRIEN
Kein Ende des Konflikts in Sicht
Krieg und Frieden | von Sebastian Büchler | 01.03.2017

Seit bald sechs Jahren wütet in Syrien der Bürgerkrieg. Knapp eine halbe Million Menschen sind ums Leben gekommen und über zehn Millionen sind auf der Flucht. Wie geht’s nach der Eroberung von Aleppo durch die Regierungstruppen weiter?

Viel ist passiert seit 2011 die ersten, damals noch mehrheitlich friedlichen Demonstrationen begannen. Der syrische Machthaber Baschar al-Assad bombardiert die eigene Bevölkerung mit Fassbomben, um das Land zurückzuerobern und auch die verschiedenen Rebellengruppierungen schrecken nicht vor Gräueltaten zurück. Im Herbst 2014 begann ein westliches Militärbündnis mit Luftangriffen gegen den sogenannten «Islamischen Staat» IS in ...

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VOLLVERSAMMLUNG
Initiativ-Entscheid wird gefällt
Krieg und Frieden | von Lewin Lempert | 01.03.2017

Die nächste Vollversammlung der GSoA steht an! Diese findet am Sonntag, 2. April um 11.15 Uhr traditionell im Restaurant Kreuz in Solothurn statt. Auf dem Programm steht der Entscheid zur Lancierung der neuen GSoA-Volksinitiative «Für ein Verbot von Kriegsgeschäften».

An der letztjährigen Vollversammlung der GSoA haben die Mitglieder beschlossen, eine neue Volksinitiative zum Thema «Finanzierung von Kriegsmaterial» auszuarbeiten. Im letzten Jahr haben sich AktivistInnen, SekretärInnen und Vorstandsmitglieder der GSoA mit diesem Auftrag beschäftigt und können nun nach viel Denk- und Recherchearbeit einen ausgearbeiteten Initiativtext vorlegen. Mit der Zustimmung der anwesenden Mitglieder an ...

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OSTERMARSCH
Mein Geld führt Krieg
Krieg und Frieden | von Eva Krattiger | 01.03.2017

Seit den 60ern finden am Ostermontag in Deutschland und der Schweiz Märsche für den Frieden statt. Während früher der Fokus eher auf der nuklearen Aufrüstung lag, sind heute die Schwerpunkte diverser. In Bern wird dieses Jahr gegen Investitionen in die Rüstungsindustrie demonstriert, am Bodensee-Friedensweg die Kriegslogik und Friedenskultur thematisiert.

Zum sechzehnten Mal in Folge findet am Ostermontag der Ostermarsch in Bern statt, den die GSoA gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen organisiert. Mit dem Motto «Mein Geld führt Krieg. Waffengeschäfte von Pensionskassen und Banken stoppen!» fordern wir ein Verbot von Investitionen in die R ...

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IRAK-KRIEG
Urkatastrophe des 21. Jahrhunderts
Krieg und Frieden | von Josef Lang | 28.11.2016

Der Krieg gegen den Irak hat eine Kaskade von Katastrophen zur Folge.

Der britische Chilcot-Report zum Irakkrieg vom vergangenen Juli rief – von offizieller Seite – in Erinnerung, was uns GegnerInnen dieser Invasion bekannt war: 150’000 Todesopfer, grossmehrheitlich irakische ZivilistInnen, die Entwurzelung von einer Million Menschen im Irak, Verwerfungen im ganzen Nahen Osten. Der Krieg, der auf den grotesken Lügen baute, Saddam Hussein verfüge über Massenvernichtungswaffen und sei mit Al Kaida verbunden, hatte zur Folge, dass die Ultraislamisten sich überhaupt im Irak verwurzeln konnten. Viele säkular-nationalistische Kader, die wegen der Auflösung der sunnitisch beherrschten Partei und Armee ...

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FLUCHT
Chiasso: Militarisierung der Grenze
Krieg und Frieden | von Nora Komposch | 28.11.2016

Angstmacherei und Hetze gegen Geflüchtete ebnen den Weg für die Militarisierung des Grenzraums. Seit diesem Frühling fordern rechte PolitikerInnen die Armeepräsenz an der Südgrenze und nutzen so die hausgemachte Angst für ihre Abschottungspolitik.

Seit diesem Juli stranden im italienischen Grenzort Como täglich hunderte Geflüchtete. Sie wollen Italien verlassen, doch die offizielle Schweiz verwehrt ihnen die Einreise mit der Begründung, die Geflüchteten wollten kein Asyl beantragen, sondern die Schweiz durchreisen, um nach Deutschland oder in andere Staaten zu gelangen. Schutzsuchende Menschen, welche über die Schweizer Grenze wollen, werden so in Chiasso ...

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NACHRICHTENDIENSTGESETZ
Der Schnüffelstaat wird Realität
Krieg und Frieden | von Lewin Lempert | 28.11.2016

Am Abstimmungssonntag vom 25. September war klar: Eine deutliche Mehrheit der Stimmenden will dem Geheimdienst mehr Rechte einräumen und damit die eigenen begrenzen. Rund 65 Prozent sagten Ja zum neuen Nachrichtendienstgesetz (NDG).

Die irrationale Angst vor Terroranschlägen und die falsche Annahme, dass Überwachung mehr Sicherheit bringen würde, waren allgegenwärtig. Irrational deshalb, weil erstens die Zahl von Terroranschlägen in Europa momentan nicht überdurchschnittlich hoch ist und zweitens, weil die Wahrscheinlichkeit, von einem Meteoriten getötet zu werden, 18-mal höher ist, als bei einem Terroranschlag umzukommen. Und falsch, weil sogar die Schnüffelnation USA in einem ...

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IPB
Konferenz für Abrüstung
Krieg und Frieden | von Adi Feller | 28.11.2016

Das Internationale Friedensbüro (wohl bekannter unter seiner englischen Abkürzung IPB) mit Sitz in Genf veranstaltete am ersten Oktoberwochenende in Berlin einen viertägigen Weltkongress. Mehr als 800 Teilnehmende besuchten die Dutzenden von Veranstaltungen, Workshops, Plenumsdiskussionen. Auch die GSoA war vertreten.

Unter dem Titel «Disarm! For a climate of peace» wurden die verschiedensten Aspekte internationaler Friedensarbeit besprochen. Hauptfokus des Anlasses waren die enormen globalen Rüstungsausgaben von mehr als 1600 Milliarden Franken im letzten Jahr. Mit einer Umverteilung dieser enormen Mittel liessen sich globale Probleme wie Hunger, Wasserknappheit und Klimawandel auf einen Schlag lösen. In verschiedensten Veranstaltungen wurden ...

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