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Armee und Zivildienst: Texte aus der GSoA-Zeitung

EINSÄTZE BEI DEMONSTRATIONEN
Der Kampf gegen den Aufstand
Armee und Zivildienst | von Jannik Böhm, Fabian Stalder, Beni Müller | 04.12.2014

In der Schweiz übernimmt die Armee immer mehr Polizeiaufgaben, und in Europa militarisiert sich die Polizei zusehends. Eine Bestandsaufnahme der Strukturen und Tendenzen im Bereich der Aufstandsbekämpfung.

In Frankfurt am Main zeigte sich im Juni 2013, wie die Staatsmacht auf kritische Bewegungen, welche die herrschenden Verhältnisse grundlegend in Frage stellen, reagiert. Das kapitalismuskritische Blockupybündnis rief zum Krisenprotest ins «Herz der Bestie». Mit kreativen Massenblockaden und einer Grossdemonstration wollten die AktivistInnen auf die menschenverachtende Krisenpolitik der Troika (IWF, EZB und EU-Kommission) aufmerksam machen. Ein durchmilitarisiertes Polizeiaufgebot knüppelte die Grossdemonstration nieder und erstickte sie im Keim. 942 Personen ...

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WEITERENTWICKLUNG DER ARMEE
Eine Scheinreduktion mit Ausrichtung gegen Innen
Armee und Zivildienst | von Nora Komposch | 04.12.2014

Am 1. Oktober wurde die Weiterentwicklung der Armee (WEA) in der Sicherheitskommission des Ständerates (SiK-S) thematisiert - dies natürlich nicht ohne die GSoA! Während einer halben Stunde legten wir den StänderätInnen dar, welche Punkte an der geplanten Reform besonders stossend und teilweise geradezu gefährlich sind.

Mit der WEA wird einmal mehr deutlich, dass die Armee weiterhin auf der Suche nach ihren Feinden ist. Mit minim kleineren aber modernisierten Beständen sollen neuartige Bedrohungen im Landesinnern bekämpft werden. Die WEA ist eine Armeereform, welcher keine um- fassende Analyse zur der wirklichen Bedrohungslage zu Grunde liegt ...

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JUBILÄUM
25 Jahre Armeeabschaffungsinitiative
Armee und Zivildienst | von Nikolai Prawdzic | 04.12.2014

Am 26.November 1989 hatten fast 36% der Stimmberechtigten für die Abschaffung der Armee gestimmt. Ein Grosserfolg für die GSoA-Initiative, der die politische Landschaft in der Schweiz erschütterte.

«Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee. » So steht es in Stellungnahme des Bundesrates zur Initiative «Für eine Schweiz ohne Armee und für eine umfassende Friedenspolitik», die vor genau 25 Jahren zur Abstimmung kam. Dieser Satz steht für das Modell einer Reduit-Schweiz, welches das Land seit dem Zweiten Weltkrieg fest in Griff hatte. Die Armee galt bis zu jenem denkwürdigen Datum als ...

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FINANZEN
Vielen Dank allen SpenderInnen!
Armee und Zivildienst | von Nora Komposch | 04.12.2014

Am 18. Mai feierten wir einen historischen Erfolg. Zwar wurde ein grosser Teil der Arbeit unentgeltlich gestemmt, dennoch schlug die Kampagne auch aufs Portemonnaie der GSoA. Dank den Spendeneinnahmen in den letzten Wochen, wird die GSoA ihre Arbeit auf einer soliden Basis weiterführen.

Plakate, Flyerdruck, Versände in über eine Million Haushalte, T-Shirts, usw. - eine politische Kampagne kostet viel Geld. Rund 200'000 Franken des 300'000-Franken-Budgets für die «Nein zu den Kampfjet-Milliarden» - Kampagne stammten von der GSoA. Wir wussten, dass die Gripen-Abstimmung eine historische Chance sein würde. Wir erwarteten, dass sie sehr knapp ausgehen würde ...

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INTERVIEW
«Unser Kampf bleibt vonnöten!» Aline Trede im Gespräch rund um die Weiterentwicklung der Armee (WEA)
Armee und Zivildienst | von Nora Komposch | 30.09.2014

Aline Trede ist 1983 geboren und in der Stadt Bern in einer Gross-WG aufgewachsen. Nach ihrer Schulzeit studierte sie Umweltnaturwissenschaften an der ETH in Zürich und arbeitete danach bis Ende 2012 beim VCS als Kampagnenleiterin. Seit 2013 sitzt sie für die Grünen Kanton Bern im Nationalrat und ist seit Anfang Jahr Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrates (SiK-N). Zudem ist Aline Trede seit vielen Jahren Mitglied der GSoA. Das Interview führte Nora Komposch

Liebe Aline, du bist nun 31 Jahre jung und sitzt bereits in der SiK-N. Wie kam es dazu, dass du schon so fr ...

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RÜSTUNGSBESCHAFFUNG
Militärdrohnen für den Überwachungsstaat Schweiz
Armee und Zivildienst | von Nora Komposch | 01.07.2014

Während sich die Medien in den letzten Monaten auf den Kauf neuer Kampfjets fokussierten, trieb das Schweizer Verteidigungsministerium fast unbemerkt ein anderes Geschäft voran: Die Schweizer Luftwaffe will Drohnen aus Israel im Wert von 250 Millionen Franken kaufen. Mehrere Aspekte an diesem Kauf sind besorgniserregend.

Bei der Beschaffung neuer Militärdrohnenstanden zwei israelische Drohnen-Modelle zur Wahl: Heron 1 und Hermes 900. Der Bundes-rat entschied sich am 6. Juni 2014 dafür, ab 2015die Hermes 900 zu beschaffen. Die Schweiz besitzt bereits Militärdrohnen, welche seit bald25 Jahren eingesetzt werden. Die neuen Modelle sollen mit einer besseren Flugleistung und ...

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LEERLAUF
Schweizer Armee vernichtet massenhaft Waffen
Armee und Zivildienst | von Meret Schneider | 01.04.2014

Die Schweiz gibt ein Vermögen aus für die Vernichtung von Waffen durch eine ausländische Firma. Klingt erstmal gut - nur hat sie diese Waffen zuvor auch für ein Vermögen eingekauft.

Letzten Herbst fand ein Transport zwischen der Schweiz und dem 1200 km entfernten deutschen Dorf Pinnow statt. Unsere Armeelieferte an die Firma Nammo Buck 177'000Granaten vom Kaliber 15.5 cm zur Vernichtung. Ein Bestand von 27'000 Granaten vom Kaliber 12 cm ging zu Nammo nach Løkken Verk in Norwegen.

Tödliche Streumunition

Zur Erinnerung: Streumunition explodiert in der Luft und lässt dabei ...

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ARMEEEINSÄTZE IM INNERN
Massiver Ausbau der Militärpolizei
Armee und Zivildienst | von Stefan Dietiker | 21.11.2013

Mit der Gesetzesvorlage zur Weiterentwicklung der Armee hat Bundesrat Ueli Maurer eine Neuausrichtung vorgenommen. Im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängern sucht er den Feind nicht mehr im Ausland, sondern bereitet sich auf den Feind im Innern vor.

Die Armee ist schon lange auf Sinnsuche und kein Jahr vergeht, in dem der Chef der Armee nicht einen neuen Sicherheitsbericht, einen neuen Armeebericht oder eine neue Bedrohungskarte vorstellt. Bei der neuen Reform soll die Armee - ganz im Sinne ihrer Führung - nun darauf ausgerichtet werden, im Inland für Ordnung zu sorgen.

Verdoppelung der Militärpolizeibataillone
Im Januar dieses Jahres sorgte ...

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ARMEE-BUDGET
Das Maurer-Theater
Armee und Zivildienst | von Martin Parpan | 09.08.2013

Ueli Maurer will jährlich fünf Milliarden Franken für die Armee ausgeben. Das ist viel Geld - sehr viel Geld. Die Strategie, die er gewählt hat, um die Budgeterhöhung als notwendig erscheinen zu lassen, lässt sich wie folgt zusammenfassen: Er inszeniert Theater.

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GLOBAL DAY OF ACTION AGAINST MILITARY SPENDING
Armee-Sparsch(w)ein
Armee und Zivildienst | von Nikolai Prawdzic | 09.08.2013

Am 15. April veröffentlichte das Friedensforschungsinstitut SIPRI die neuesten Zahlen zu den weltweiten Militärausgaben. Zeitgleich fanden in über 40 Ländern Protestaktionen statt. Die GSoA war ebenfalls auf der Strasse präsent und machte mit einer Aktion auf einen gängigen Irrtum aufmerksam.

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