Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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Contra: Zivildienst für alle? Nein!
Der Zivildienst wurde ursprünglich eingeführt als Ersatzdienst für Dienstpflichtige, die den Militärdienst nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Heute geht seine Bedeutung für die Gesellschaft aber deutlich weiter. Trotzdem sollte er nicht zu einem für alle obligatorischen sozialen Einsatz ausgebaut werden. 1992 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der Einführung des Zivildienstes an der Urne zugestimmt. Seither…
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Beschwerden gegen einseitigen Pro-P26-Film
Im Juni hat die GSoA je eine Beschwerde in der Romandie und in der Deutschschweiz eingereicht gegen den höchst einseitigen und inhaltlich unkorrekten Pro-P26-Film von TSR „Il était une fois l’armée secrète suisse“ (21.12.2017) und von SRF „Die Schweizer Geheimarmee P-26“ (21.3.2018). Der Film reiht sich ein in eine Kampagne zur Rehabilitierung der Die Beschwerde…
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Schutzwesten-Kredit halbiert, aber WEF-Einsätze werden teurer
Heute Morgen hat der Ständerat die WEF-Einsätze der Schweizer Armee für die Jahre 2019–2021 gutgeheissen. Dies obwohl jährlich 4 Millionen Franken mehr ausgegeben werden sollen. In Zeiten des permanenten Spardrucks für einen elitären Privatanlass so viel Geld auszugeben, ist verantwortungslos. Die GSoA begrüsst den Entscheid des Ständerates, bei der Armeebotschaft etwas abzuspecken und den unnötigen…
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Die Armee gehört nicht ans WEF!
Die GSoA kritisiert den Entscheid der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats (SiK-S) zur Verlängerung der Inlandeinsätze der Armee am WEF scharf. Die Sicherheitsvorkehrungen in Davos sind ganz klar Aufgabe der Polizei und nicht der Armee. Seit dem Jahr 2000 sind Schweizer Soldaten am World Economic Forum (WEF) im Einsatz. Heute stimmte die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats…
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Resolution: Stellen wir der Welt unser Friedens- statt das Kriegshandwerk zur Verfügung
Die Vollversammlung der GSoA bekräftigt die Ablehnung militärischer Auslandeinsätze. Der Interventionismus, insbesondere der „Krieg gegen den Terror“, hat den Terrorismus gefördert, die Aufrüstung gestärkt und die Repression verschärft. Statt auf Nato und Kriegsbeteiligung soll die Schweiz auf UNO und Friedenspolitik setzen. Nachdem es nicht zuletzt dank der GSoA im September 2009 gelungen war, die Beteiligung…
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Das vermeintliche Informationsdefizit der Frauen
Noch ist er für Frauen freiwillig, der Orientierungstag der Armee. Es ist aber er – klärter Wunsch der Armeeführung, unter dem Motto «Ein Tag für die Sicherheit der Schweiz» in Zukunft alle Frauen zu einem Infopläuschchen antreten zu lassen. Von Magdalena Küng An ihrer Jahresversammlung im Mai 2017 hat die Regierungskonferenz für Militär, Zivilschutz und Feuerwehr (RK…
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Schikane von Dienstentlassenen nun definitiv unter Dach und Fach
Wer am Ende der Dienstzeit nicht alle obligatorischen Diensttage absolviert hat, wird in Zukunft eine Abschluss-Ersatzabgabe zahlen müssen. Dies auch dann, wenn die Betroffenen gar nicht zum Dienst aufgeboten wurden. Die Wehrgerechtigkeit soll durch eine Abgabe verbessert werden, die fällig wird, sofern am Ende der Dienstplicht noch Diensttage ausstehen. Dass die Wehrgerechtigkeit ohnehin eine Illusion…
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Armeebotschaft: Der Armee werden alle Wünsche erfüllt
Nachdem herausgekommen ist, dass in den nächsten Jahren für neue Kampfjets 8 Milliarden Franken und zusätzlich für das Heer weitere 8 Milliarden Franken bereitgestellt werden sollen, hat der Bundesrat heute zusätzlich die Armeebotschaft 2018 in der Höhe von mehr als 2 Milliarden Franken bewilligt. Jeder normale Mensch in diesem Land muss, bevor er oder sie…
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Hackerangriff auf die Schweizer Armee
Wie kürzlich bekannt wurde, ist das VBS Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. Dabei wurde derselbe Trojaner verwendet, der bereits 2014 bei der Attacke auf die RUAG verwendet worden ist. Die Schweizer Armee und die moderne Technik: Ein niemals enden wollendes Drama. Dass die Armee ihre Panzer nicht mehr findet oder sinnlose Investitionen tätigt, daran hat man…
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Zusätzliche Wehrpflichtersatzabgabe
Wer nicht genug Diensttage geleistet hat, muss bezahlen. Dies obschon viele gar nicht aufgeboten werden, um die Restzeit abzusitzen. Die neusten in die Vernehmlassung geschickten Änderungen im Überblick. Zukünftig muss der Militär- und Zivildienst zwischen dem 19. und dem 37. Altersjahr geleistet werden. Wer am Ende seiner Dienstzeit nicht alle Diensttage geleistet hat, muss neu…
