Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

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  • Seilziehen der Vernunft – und am Schluss gewinnt doch die Armee

    Es ist nichts Neues, dass der Nationalrat der Armee alle Wünsche erfüllt. Ein kleiner Sparversuch seitens des Ständerates wurde ohne mit der Wimper zu zucken wieder gestrichen. Jeder normale Mensch muss, bevor er oder sie hohe Ausgaben tätigt, sparen. Nicht so die Schweizer Armee. Die Armeebotschaft 2018 beläuft sich auf knapp 2,1 Milliarden Franken –…

  • Unnötiger Angriff – mit fragwürdiger Wirkung

    Schon lange wurde sie angedroht, nun liegt die Vorlage auf dem Tisch: Die Änderungen des Zivildienstgesetzes. Ein krasser, unverhältnismässiger Angriff auf einen wertvollen Dienst. Es geht nur um eines: Die Anzahl Zulassungen zum Zivildienst verkleinern. Und zwar «substantiell». Das Dienstpflichtsystem überdenken? Fehlanzeige. Kritik an der Armee? Schon recht nicht. Der Bundesrat setzt auf die vollständige…

  • Plumper Angriff auf den Zivildienst

    Mit der geplanten Änderung des Zivildienstgesetzes beugt sich der Bundesrat einmal mehr den Wünschen der Armee und verschliesst damit die Augen vor den grundlegenden Problemen des Militärs. Heute endet die Vernehmlassungsfrist zu den vorgelegten Änderungen. Die GSoA legt in ihrer Vernehmlassungsantwortdar, welche Risiken die drohende Gesetzesänderung birgt und welche Chancen damit verpasst werden. Immer mehr…

  • Pro: Free the Zivi

    Den Zivildienst nur abhängig von der Armee denken zu können, ist Ausdruck der starken Naturalisierung, die der Gedanke des Militärdienstes in unserer Gesellschaft erlebt. Ursprünglich war er einzig als Alternative für Dienstpflichtige geplant, die aus moralischen Überlegungen nicht in die Armee einrücken wollten. Heute nimmt der Zivildienst eine weit aus wichtigere Rolle ein, als die…

  • Contra: Zivildienst für alle? Nein!

    Der Zivildienst wurde ursprünglich eingeführt als Ersatzdienst für Dienstpflichtige, die den Militärdienst nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten. Heute geht seine Bedeutung für die Gesellschaft aber deutlich weiter. Trotzdem sollte er nicht zu einem für alle obligatorischen sozialen Einsatz ausgebaut werden. 1992 hat die Schweizer Stimmbevölkerung der Einführung des Zivildienstes an der Urne zugestimmt. Seither…

  • Beschwerden gegen einseitigen Pro-P26-Film

    Im Juni hat die GSoA je eine Beschwerde in der Romandie und in der Deutschschweiz eingereicht gegen den höchst einseitigen und inhaltlich unkorrekten Pro-P26-Film von TSR „Il était une fois l’armée secrète suisse“ (21.12.2017) und von SRF „Die Schweizer Geheimarmee P-26“ (21.3.2018). Der Film reiht sich ein in eine Kampagne zur Rehabilitierung der Die Beschwerde…

  • Schutzwesten-Kredit halbiert, aber WEF-Einsätze werden teurer

    Heute Morgen hat der Ständerat die WEF-Einsätze der Schweizer Armee für die Jahre 2019–2021 gutgeheissen. Dies obwohl jährlich 4 Millionen Franken mehr ausgegeben werden sollen. In Zeiten des permanenten Spardrucks für einen elitären Privatanlass so viel Geld auszugeben, ist verantwortungslos. Die GSoA begrüsst den Entscheid des Ständerates, bei der Armeebotschaft etwas abzuspecken und den unnötigen…

  • Die Armee gehört nicht ans WEF!

    Die GSoA kritisiert den Entscheid der sicherheitspolitischen Kommission des Ständerats (SiK-S) zur Verlängerung der Inlandeinsätze der Armee am WEF scharf. Die Sicherheitsvorkehrungen in Davos sind ganz klar Aufgabe der Polizei und nicht der Armee. Seit dem Jahr 2000 sind Schweizer Soldaten am World Economic Forum (WEF) im Einsatz. Heute stimmte die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats…

  • Resolution: Stellen wir der Welt unser Friedens- statt das Kriegshandwerk zur Verfügung

    Die Vollversammlung der GSoA bekräftigt die Ablehnung militärischer Auslandeinsätze. Der Interventionismus, insbesondere der „Krieg gegen den Terror“, hat den Terrorismus gefördert, die Aufrüstung gestärkt und die Repression verschärft. Statt auf Nato und Kriegsbeteiligung soll die Schweiz auf UNO und Friedenspolitik setzen. Nachdem es nicht zuletzt dank der GSoA im September 2009 gelungen war, die Beteiligung…

  • Das vermeintliche Informationsdefizit der Frauen

    Noch ist er für Frauen freiwillig, der Orientierungstag der Armee. Es ist aber er – klärter Wunsch der Armeeführung, unter dem Motto «Ein Tag für die Sicherheit der Schweiz» in Zukunft alle Frauen zu einem Infopläuschchen antreten zu lassen. Von Magdalena Küng An ihrer Jahresversammlung im Mai 2017 hat die Regierungskonferenz für Militär, Zivilschutz und Feuerwehr (RK…

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