Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

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  • Pro-P-26-Film unter Beschuss

    Am 14. Dezember fand in Bern die öffentliche Beratung unserer Beschwerden gegen den einseitigen Pro-P-26-Film statt. Die UBI stimmte unserer Kritik in vielen Punkten zu. Besonders heftig kritisiert wurden die Einleitung und der Schluss in der französisch sprachi – gen Version vom 21.12.17. Hier kamen Sätze vor wie: «Die Geschichte gibt ihnen [den Veteranen, Anm.…

  • Saftladen!

    Die Skandalliste 2018 der Armee ist lang: Trinkgelage an Kaderanlässen, Luxus-Heliflüge, Mobbing und beförderte Rechtsextreme. Vertrauen fördert das keineswegs, gerade auch im Hinblick auf den acht Milliarden-Blanco-Scheck für neue Kampfjets. Mitte November stand Armeechef Phillipe Rebord in der Sendung Samstagsrundschau bei Radio SRF Rede und Antwort zum Spesenskandal in der Schweizer Armee. Die Fragen waren…

  • GSoA-Vollversammlung stimmt für einen starken Zivildienst und gegen Waffengewalt!

    Die Teilnehmenden der GSoA-Vollversammlung haben heute einstimmig eine Resolution für einen attraktiven und starken Zivildienst unterstützt. Im Hinblick auf die nächste Abstimmung über die Revision des Waffenrechts haben die Teilnehmenden die Ja-Parole zum Schutz vor Waffengewalt beschlossen. Erfreulich viele Mitglieder und AktivistInnen haben sich heute im Restaurant Kreuz in Solothurn zur jährlichen GSoA-Vollversammlung getroffen. Das oberste…

  • SiK-S: Zivildienst wird zum Abschuss empfohlen

    Die SiK-S stimmt der Revision des Zivildienstgesetzes zu und nimmt damit schwerwiegende Konsequenzen in Kauf. Die GSoA unterstützt ein allfälliges Referendum gegen diese Revision. Die Sicherheitspolitische Kommission des Ständerats (SiK-S) hat gestern mit 9 zu 2 Stimmen entschieden, auf die Vorlage des Bundesrates zur Revision des Zivildienstgesetzes einzutreten. Angesichts der unausgeglichenen Zusammensetzung der Kommission, in…

  • Armeebotschaft 2019: Trotz Milliardenbeschaffungsvorhaben kein Sparwille bei der Armee

    Heute hat das VBS die neue Armeebotschaft 2019 präsentiert. Trotz der anstehenden Milliardenausgaben für neue Kampfflugzeuge und Bodensysteme (total 15 Milliarden Franken) werden in der Armeebotschaft abermals zusätzlich über 2 Milliarden Franken zum Fenster herausgeworfen. In jedem Familienhaushalt in diesem Land ist es klar: Vor grossen Beschaffungen wie einem neuen Auto oder gar bei einem…

  • Bundesrat greift den Zivildienst an

    Der Bundesrat hat heute seine Botschaft zur Revision des Zivildienstgesetzes veröffentlicht. Mit den heute präsentierten acht Massnahmen legt der Bundesrat jungen Männern, die gerne etwas für die Gesellschaft machen würden, noch mehr Steine in den Weg. Die GSoA unterstützt ein allfälliges Referendum gegen diese Revision. Alle heute präsentierten Massnahmen zielen darauf ab, den Zugang zum…

  • Die Armee schützt die Mächtigen und Reichen – nicht die Schwachen

    Eine Woche, nachdem ein uniformierter Feldprediger im „Wort zum Sonntag“ behauptet hatte, die Armee sei „für die Schwachen“ da, enthüllt „Schweiz am Wochenende“ deren Übungen gegen Demonstranten in Davos. Ihre Aufgabe ist es offensichtlich nicht, die Schwachen, sondern die Mächtigen zu schützen. Max Frisch hat vor dreissig Jahren gesagt, die Armee sei die „Leibgarde der…

  • Gewissensprüfung soll die Armee stärken

    Eine parlamentarische Initiative will die Gewissensprüfung für den Wechsel in den Zivildienst auf Verfassungsebene verankern. Der SVP Nationalrat Hans-Ueli Vogt reichte Ende September eine parlamentarische Initiative ein, deren Ziel ganz offensichtlich ist, den Militärdienst zu glorifizieren. Er tut dies, indem er Bund, Wirtschaft und Gesellschaft ganz unter das Primat der Armee stellt und das «freie…

  • Die Armee schert sich einen Dreck um die Opfer von 1932

    Die Militärgesellschaft des Kantons Genf wollte am Gedenktag zu Ehren der 13 Menschen, die am 9. November 1932 von der Armee getötet wurden, eine Informationsveranstaltung für GrossrätInnen abhalten. Die GSoA hat sich quergestellt! Der 9. November ist nicht ein Tag wie jeder andere in Genf. Im Jahr 1932 wurden bei einer Intervention der Armee an…

  • «Euch mutet man zu, auf die eigenen Kinder zu schiessen»

    Der Landesstreik vom November 1918 wurde ausgelöst durch einen nationalen Armeeeinsatz. Der Generalstreik ist mit 250’000 Teilnehmenden und zahllosen Demonstrationen, Versammlungen und Kundgebungen die bedeutendste Protestaktion in der gesamten Schweizergeschichte. Die meisten der neun Forderungen wurden in den folgenden Monaten (Proporz, 48 Stundenwoche), Jahren (Lebensmittelversorgung) und Jahrzehnten (AHV/IV, Frauenstimmrecht) umgesetzt. Kürzlich haben ein Militär- und…

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