Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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Schikane von Dienstentlassenen nun definitiv unter Dach und Fach
Wer am Ende der Dienstzeit nicht alle obligatorischen Diensttage absolviert hat, wird in Zukunft eine Abschluss-Ersatzabgabe zahlen müssen. Dies auch dann, wenn die Betroffenen gar nicht zum Dienst aufgeboten wurden. Die Wehrgerechtigkeit soll durch eine Abgabe verbessert werden, die fällig wird, sofern am Ende der Dienstplicht noch Diensttage ausstehen. Dass die Wehrgerechtigkeit ohnehin eine Illusion…
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Armeebotschaft: Der Armee werden alle Wünsche erfüllt
Nachdem herausgekommen ist, dass in den nächsten Jahren für neue Kampfjets 8 Milliarden Franken und zusätzlich für das Heer weitere 8 Milliarden Franken bereitgestellt werden sollen, hat der Bundesrat heute zusätzlich die Armeebotschaft 2018 in der Höhe von mehr als 2 Milliarden Franken bewilligt. Jeder normale Mensch in diesem Land muss, bevor er oder sie…
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Hackerangriff auf die Schweizer Armee
Wie kürzlich bekannt wurde, ist das VBS Opfer eines Cyber-Angriffs geworden. Dabei wurde derselbe Trojaner verwendet, der bereits 2014 bei der Attacke auf die RUAG verwendet worden ist. Die Schweizer Armee und die moderne Technik: Ein niemals enden wollendes Drama. Dass die Armee ihre Panzer nicht mehr findet oder sinnlose Investitionen tätigt, daran hat man…
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Zusätzliche Wehrpflichtersatzabgabe
Wer nicht genug Diensttage geleistet hat, muss bezahlen. Dies obschon viele gar nicht aufgeboten werden, um die Restzeit abzusitzen. Die neusten in die Vernehmlassung geschickten Änderungen im Überblick. Zukünftig muss der Militär- und Zivildienst zwischen dem 19. und dem 37. Altersjahr geleistet werden. Wer am Ende seiner Dienstzeit nicht alle Diensttage geleistet hat, muss neu…
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Contra: Zivilist bleiben!
Der Zivildienst ist eine sinnvolle Institution und die Arbeit der Zivis verleiht vielen Aufgaben ein menschliches Gesicht – doch darf dieses nicht zur Maskierung einer unmenschlichen Flüchtlingspolitik dienen. Überraschend war die Nachricht: das Grenzwachtkorps schreibt mehrere Zivildienststellen aus. Einen Einsatz soll es im Tessin geben, einen im Wallis – als Pilotversuche für weitere ähnliche Einsätze.…
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Pro: Zivis statt Soldaten!
Zivildienstleistende sollen an der Grenze flüchtende Menschen begleiten und betreuen. Das ist sinnvoll, auch wenn diese Einsätze keinen grundlegenden Wandel der unmenschlichen Schweizer Migrationspolitik bewirken. Im vergangenen Jahr verlangten verschiedene bürgerliche PolitikerInnen, dass angesichts der vielen flüchtenden Menschen die Armee an der Schweizer Grenze eingesetzt werden solle. Die GSoA reagierte an ihrer Vollversammlung mit einer…
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«Der Zivildienst droht unsere Milizarmee langsam, aber sicher zu zerstören»
Die MilitärbefürworterInnen in der Armee, der Zeitschrift «Schweizer Soldat» und dem Parlament haben ein Feindbild: den Zivildienst. Er gefährde die Armee in ihrem Innern, nehme ihr Leute weg und produziere nur «Soziales» statt «Sicherheit». Doch nun haben sie «die Bedrohung» erkannt. «Auf die Gefahr hin, dass wir uns wiederholen, sei hier noch einmal klipp und…
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Passentzug als Strafe bei Wehrpflicht-Schuldnern abgelehnt
Heute Morgen hat sich der Nationalrat mit den Änderungen beim Bundesgesetz über die Wehrpflichtersatzabgabe beschäftigt. Die ursprünglich vom Bundesrat vorgeschlagene und heute noch von der SVP vorgebrachte Idee, Wehrpflicht-Schuldnern den Pass zu entziehen, ist vom Tisch. Auch wenn der aus Sicht der GSoA schlimmste Vorschlag, Wehrpflicht-Schuldnern den Pass entziehen zu können, abgelehnt wurde, hat der…
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Ständerat anerkennt den Wert des Zivildienstes
Anders als der Nationalrat scheint der Ständerat den Wert des Zivildienstes anzuerkennen. Die kleine Kammer lehnte heute die zwei Motionen zur Schwächung des Zivildienstes ab. Die GSoA ist sehr erfreut über diese Entscheide. Gleich zwei Vorlagen zu Ungunsten des Zivildienstes standen heute im Ständerat auf dem Programm: Zum einen ging es um den Uniformierungszwang von…
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Militärverweigerer rehabilitieren!
Allein in den 1970er- und 80er-Jahren wurde knapp 10‘000 junge Schweizer wegen Militärverweigerung ins Gefängnis gesteckt. Ab dem Ende der 1960er-Jahre bis zur Einführung des Zivildienstes 1996 waren die Militärverweigerer eines der heissesten Themen in der Schweizer Politik. Hatte deren Zahl bis 1965 durchschnittlich knapp 40 pro Jahr betragen, schnellte sie 1966 auf 122 hoch.…
