Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
-
In der GSoA-Kasse klafft ein Loch
Mit der grosszügigen Unterstützung von tausenden realisierten wir am vergangenen 10. September mit der Einreichung der beiden GSoA-Initiativen einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zu einer Schweiz ohne Armee und zu einem freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD): Für beide Initiativen sind zusammen mehr als eine Viertelmillion Unterschriften in Bern eingereicht worden. Herzlichen Dank allen, die…
-
“Dinosaure gris-vert fâcheusement coûteux”
Am Montag, 25. Oktober 1999 wurde öffentlich bekannt, dass unsere beiden Initiativen für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst und für eine Schweiz ohne Armee formell zustande gekommen sind. Tags darauf veröffentlichte die linkskatholische Genfer Tageszeitung Le Courrier auf ihrer Frontseite einen Kommentar mit dem Titel “L’armée ne sert à rien, supprimons-la!” (Die Armee nützt nichts, schaffen…
-
Von Togo aus gesehen
Nach einer desillusionierenden Rekrutenschule, die mich sehr eindrücklich von der Notwendigkeit der GSoA und der Überflüssigkeit und Lächerlichkeit unseres Trachtenvereins überzeugen konnte, zog es mich nach Schwarzafrika, wo ich meine Energie endlich wieder sinnvoll investieren wollte. Die Bevölkerung von Togo, die durch die langjährige Militärdiktatur eingeschüchtert, resigniert und verarmt ist, zementierte meinen Pazifismus während meines…
-
Friedensdienst konkret
Das Schweizerische Ökumenische Friedensprogramm (SÖF) führt seinen Jahreskurs unter dem Titel „Ausbildung für Friedensarbeit und Konfliktlösung” bereits zum zweiten Mal durch. Er dauert von Juli 2000 bis Juni 2001 und umfasst vier Blockwochen. Der Kurs richtet sich an Frauen und Männer, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld mit Konflikten konfrontiert sind (z.B. im Asyl-…
-
Zivildienstkolumne
Man sollte doch schon aus der Schule wissen, dass Spicken verboten ist! An seiner Anhörung vor der Zivildienstbehörde nahm Z. einen Spickzettel zu Hilfe, um etwas nachzusehen. Darauf teilte ihm die Behörde per eingeschriebenem Brief mit, es sei ihm nicht gelungen, einen Gewissenskonflikt zwischen seiner religiösen Überzeugung und der Militärdienstpflicht glaubhaft darzulegen. Vertiefende Fragen zum…
-
Alles futsch
Der Schweiz kommt ihre Rüstungsindustrie langsam abhanden. An zunehmendem Pazifismus liegt das aber kaum “Oerlikon-Bührle streckt die Waffen” mit ähnlichen Schlagzeilen meldete die Schweizer Presse in den letzten Wochen den Verkauf der Oerlikon Contraves Defence, des Rüstungssektors des Oerlikon-Bührle Konzerns, an die deutsche Rheinmetall-Gruppe, einen Konzern, der im Rüstungssektor einen Jahresumsatz von rund 3.5 Milliarden…
-
Bananasplitterzone
Gehässige Worte in der Krise um die Expo.01, öffentlicher Schlagabtausch im Vorfeld der Nationalratswahlen, versteckte Seitenhiebe wegen der bilateralen Verträge: Es ist Zeit für uns Schweizer, uns wieder auf das zu besinnen, was unsere Eigenart ausmacht unser Beisammensein! Schliesslich ist es “keine Selbstverständlichkeit, dass wir heute als Schweizer und Schweizerinnen beisammen sind, wenn wir (…)…
-
Zehn Jahre notwendiger Weiterentwicklung
Vor 10 Jahren ging es der GSoA um einen innenpolitischen Aufbruch den Abschied von der geistigen Achtungsstellung. Heute verlangen die GSoA-Initiativen eine solidarische aussenpolitische Öffnung: die Geschichte einer notwendigen Weiterentwicklung Der 26. November 1989 war einzigartig. 35,6 Prozent der SchweizerInnen haben für eine Schweiz ohne Armee gestimmt. Dies, nachdem der Bundesrat in seiner Botschaft an…
-
1989 bis 1999 in Kürze
1989 26. November: 1’052’218 SchweizerInnen (35,6 Prozent) stimmen für eine Schweiz ohne Armee und eine umfassende Friedenspolitik. 1990 März: Der ´Aufruf zur Tatª fordert eine Amnestie für Militärverweigerung und will den Druck für die Einführung eines Zivildienstes verstärken. Eine Resolution kündigt die Lancierung einer zweiten Initiative zur Armeeabschaffung an. Ab April: Engagement gegen den Bau…
-
Militärgesetz für bewaffnete Auslandseinsätze
Die aktuelle politische Landschaft ist geprägt vom Spannungsfeld Integration versus Alleingang. Auch die Diskussion um bewaffnete Einsätze der Schweizer Armee steht in diesem Spannungsfeld. Die Alternative “militärischer Alleingang à la Auns oder bewaffneter Internationalismus” ist für uns unbefriedigend. Die GSoA schlägt mit ihren im September eingereichten Initiativen “Für eine Schweiz ohne Armee” und “Für einen…
