Armee und Zivildienst

Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.

Mehr Infos

  • Sicherheitspolitischer Fahrplan

    1999   Ende Oktober Botschaft des Bundesrats (BR) zur vor gezogenen Teilrevision des Militärgesetzes (MG) Dezember Umverteilungsinitiative und Sicherheits bericht im Nationalrat (NR) 2000   ganzes Jahr ´Jahr des Friedensª der Unesco; Beginn der Uno-´Dekade für eine Kultur des Friedens und der Gewaltfreiheitª März Umverteilungsinitiative, Sicherheitsbericht sowie MG-Teilrevision im Ständerat März Ablauf Sammelfrist Uno-Initiative Juni…

  • Solidarität oder Soldaten

    Die beiden GSoA-Initiativen haben wir eingereicht, rechtzeitig, denn im kommenden Jahr stehen zentrale Diskussionen über die zukünftige Friedenspolitik der Schweiz an. Die aktuelle politische Landschaft der Schweiz ist geprägt vom Spannungsfeld Integration versus Alleingang. Auch die sicherheitspolitischen Diskussionen stehen in diesem Spannungsfeld. Dabei besteht die Gefahr, dass es zwischen der Linken und reformorientierten ArmeebefürworterInnen zu…

  • Adressänderungen

    Wir bitten Sie, uns allfällige Adressänderungen, doppelt vorhandene oder falsche Adressen frühzeitig zu melden. Sie ersparen uns dadurch teure Post-Spesen. Für jede von Post gemeldete fehlerhafte Adresse wurden bislang 30 Rappen Spesen verrechnet. Nach dem 1. Januar 2000 verrechnet die Post dafür eine Gebühr von Fr. 1.50, was einem Aufschlag von 400 Prozent entspricht. Darum…

  • Erfolgsrechnung 01.01.98 – 31.12.98

    Aufwand Sekretariat 28’975.61   Materialaufwand 8’206.45   Löhne 113’827.65   Entschädigungen 29’202.65   Drucksachen 93’015.10   PTT 68’668.80   Werbung 14’443.65   Regional-/Arbeitsgruppen 16’493.35   Infrastrukturkosten 14’048.50   Diverses 2’966.90         Total 389’848.66     Ertrag Mitgliederbeiträge   172’115.00 Jahresabo GSoA-Zitig   50’280.00 Spenden   107’070.85 Materialverkauf   24’805.95 Inserate   1’671.50…

  • In der GSoA-Kasse klafft ein Loch

    Mit der grosszügigen Unterstützung von tausenden realisierten wir am vergangenen 10. September mit der Einreichung der beiden GSoA-Initiativen einen weiteren grossen Schritt auf dem Weg zu einer Schweiz ohne Armee und zu einem freiwilligen Zivilen Friedensdienst (ZFD): Für beide Initiativen sind zusammen mehr als eine Viertelmillion Unterschriften in Bern eingereicht worden. Herzlichen Dank allen, die…

  • “Dinosaure gris-vert fâcheusement coûteux”

    Am Montag, 25. Oktober 1999 wurde öffentlich bekannt, dass unsere beiden Initiativen für einen freiwilligen Zivilen Friedensdienst und für eine Schweiz ohne Armee formell zustande gekommen sind. Tags darauf veröffentlichte die linkskatholische Genfer Tageszeitung Le Courrier auf ihrer Frontseite einen Kommentar mit dem Titel “L’armée ne sert à rien, supprimons-la!” (Die Armee nützt nichts, schaffen…

  • Von Togo aus gesehen

    Nach einer desillusionierenden Rekrutenschule, die mich sehr eindrücklich von der Notwendigkeit der GSoA und der Überflüssigkeit und Lächerlichkeit unseres Trachtenvereins überzeugen konnte, zog es mich nach Schwarzafrika, wo ich meine Energie endlich wieder sinnvoll investieren wollte. Die Bevölkerung von Togo, die durch die langjährige Militärdiktatur eingeschüchtert, resigniert und verarmt ist, zementierte meinen Pazifismus während meines…

  • Friedensdienst konkret

    Das Schweizerische Ökumenische Friedensprogramm (SÖF) führt seinen Jahreskurs unter dem Titel „Ausbildung für Friedensarbeit und Konfliktlösung” bereits zum zweiten Mal durch. Er dauert von Juli 2000 bis Juni 2001 und umfasst vier Blockwochen. Der Kurs richtet sich an Frauen und Männer, die in ihrem persönlichen oder beruflichen Umfeld mit Konflikten konfrontiert sind (z.B. im Asyl-…

  • Zivildienstkolumne

    Man sollte doch schon aus der Schule wissen, dass Spicken verboten ist! An seiner Anhörung vor der Zivildienstbehörde nahm Z. einen Spickzettel zu Hilfe, um etwas nachzusehen. Darauf teilte ihm die Behörde per eingeschriebenem Brief mit, es sei ihm nicht gelungen, einen Gewissenskonflikt zwischen seiner religiösen Überzeugung und der Militärdienstpflicht glaubhaft darzulegen. Vertiefende Fragen zum…

  • Alles futsch

    Der Schweiz kommt ihre Rüstungsindustrie langsam abhanden. An zunehmendem Pazifismus liegt das aber kaum “Oerlikon-Bührle streckt die Waffen” mit ähnlichen Schlagzeilen meldete die Schweizer Presse in den letzten Wochen den Verkauf der Oerlikon Contraves Defence, des Rüstungssektors des Oerlikon-Bührle Konzerns, an die deutsche Rheinmetall-Gruppe, einen Konzern, der im Rüstungssektor einen Jahresumsatz von rund 3.5 Milliarden…

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