Kriegsmaterial

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten oder zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

Mehr Informationen zum Export von Kriegsmaterial.

Mehr Informationen zur Finanzierung von Kriegsmaterial.

  • Auch ohne Waffenexporte lebt sich’s gut

    Die Rüstungslobby übertreibt die ökonomische Bedeutung der Schweizer Rüstungsexport-Industrie oft masslos. Nur wenige Betriebe und Regionen sind von der Volksinitiative gegen Kriegsmaterial-Exporte ernsthaft betroffen. Wir zeigen auf, wie die Arbeitsplätze bei einer Annahme der Initiative erhalten bleiben können. «Aus wirtschaftspolitischer Sicht sind die Kriegsmaterialausfuhren […] bedeutungslos.» Das schrieb die «Schweizerische Gesellschaft Technik und Armee» –…

  • Kirche und Kriegsmaterial-Export

    Die Initiative «für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten» wirft fundamentale Fragen auf: Ist es moralisch vertretbar, mit Waffenhandel Geld zu verdienen? Oder: Ist es im Gegenteil unethisch, durch ein Exportverbot Schweizer Arbeitsplätze zu gefährden? Die christlichen Kirchen gelten auch in der Schweiz als moralische Instanz. «Frieden und Abrüstung» ist ein Thema, das die Kirchen beschäftigt. In…

  • Unterwanderungsversuch bei der GSoA

    Wie die Wochenzeitung WOZ am 20.8. berichtete, hat die PR-Agentur Farner versucht, die GSoA zu unterwandern. Farner führt im Auftrag der Rüstungslobby die Kampagne gegen das Verbot von Kriegsmaterial-Exporten. Eine Mitarbeiterin der Firma hatte im Juni unter Vorspiegelung falscher Tatsachen an einem GSoA-Wochenende zur Vorbereitung des Abstimmungskampfes teilgenommen. Auffällige Fragen Fragen nach Budget und Mitgliederzahlen…

  • Waffenexporte und Entwicklungshilfe

    Schweizer Waffenfirmen liefern Kriegsmaterial in Entwicklungsländern. Gleichzeitig erhalten diese Staaten Schweizer Entwicklungshilfe. Besonders stossend: Im letzten Jahr erhielten alle belieferten Entwicklungsländer Schweizer Hilfe. Letztes Jahr haben Entwicklungsländer in der Schweiz für über 115 Millionen Franken Schweizer Kriegsmaterial gekauft. Im selben Zeitraum hat der Bund knapp 180 Millionen Franken in genau dieselben Länder im Rahmen der…

  • Tausende Opfer

    Kein Konflikt zu blutig, kein Land zu arm, keine Waffe zu grausam: Der Bundesrat lässt die Schweizer Kriegsmaterial-Produzenten gewähren. Dass damit Tausende Menschen getötet werden, kümmert die Rüstungsindustrie nicht. Im Gegenteil: Jeder Einsatz gilt als wertvoller Praxistest. «Neutralität» und «humanitäre Tradition der Schweiz» werden mit Füssen getreten. Schhweizer Waffenexporteure kennen wenig Skrupel. Oft beliefern Schweizer…

  • Weshalb ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten?

    Ob Mowag-Panzer in Afghanistan, Ruag- Handgranaten im Irak oder Pilatus-Flugzeuge in Darfur: Schweizer Waffen töten weltweit unschuldige Zivilistinnen und Zivilisten. Waffen-Export ist Beihilfe zum Krieg und gehört endlich verboten. Grösster Kunde der hiesigen Rüstungsindustrie war im letzten Jahr ausgerechnet der Konfliktherd Pakistan. Im ersten Halbjahr 2009 stand das saudische Regime, welches die grund legendsten Menschenrechte…

  • Farner muss jetzt Stellung beziehen

    Die Reportage von 10vor10 vom Freitag, 21.8. zeigt: Die Bespitzelung der GSoA durch Farner PR war von langer Hand geplant. Interne Dokumente von Farner PR, welche 10vor10 vorliegen, erwähnen nicht nur die “Observierung von Aktivistengruppen” als Sofortmassnahme. Auch die “verdeckte Ermittlung in der Verwaltung” wird als Instrument aufgeführt, um der Rüstungslobby zum Erfolg zu verhelfen.…

  • Farner-PR: “Verdeckte Aufklärung” auch in der Verwaltung?

    Schnüffel-Verdacht bestätigt sich In der gestrigen Ausgabe berichtet 10vor10 über die Spitzel-Affäre der Rüstungsindustrie. Das Nachrichtenmagazin ist auf Dokumente gestossen, welche den Verdacht gegen die PR-Agentur Farner erhärten. Offenbar genügt es der Rüstungslobby nicht, dass sie uns in finanzieller Hinsicht haushoch überlegen ist. Farner PR greift auch zu zutiefst undemokratischen Mitteln, wie die internen Papiere…

  • Protestnote überreicht – Farner schweigt weiter

    Um gegen die Bespitzelung der GSoA (WOZ | GSoA-Blog) durch Farner PR zu protestieren, hat sich ein gutes Dutzend AktivistInnen heute Nachmittag zum Hauptsitz der PR-Agentur in Zürich begeben. Eigentlich hätten wir gerne mit den Verantwortlichen gesprochen und ihnen ein paar Fragen gestellt. Leider gelang es uns aber nur mit Mühe, überhaupt den Protestbrief zu…

  • Farner PR: “Die Meinungsmacher”

    Bei einem Weekend der GSoA hat sich eine Spitzelin eingeschlichen (WOZ | Blog-Eintrag). Doch wer ist eigentlich Farner PR, der Auftraggeber von C.S.? Politische Ziele von Farner PR Farner PR ist seit ihrer Gründung (1951) mehr als eine rein kommerzielle PR-Firma: Ihre Tätigkeiten verfolgen immer auch ein politische Ziele. Eines der Hauptstandbeine der politischen Aktivitäten…

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