Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Edito

    Liebe Leser*innen Am 27. März kommunizierte der Bundesrat (mit einem Jahr Verspätung), dass er dem Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) weiterhin nicht beitreten will. Dieser Entscheid ist beschämend. Einerseits setzt sich der Bundesrat damit über einen Parlamentsbeschluss hinweg, der den Bundesrat beauftragt, dem Vertrag beizutreten. Andererseits geht hervor, dass die Kooperation mit der NATO einer der Hauptgründe gewesen…

  • Billige und teure Solidarität

    Es gibt zwei Arten schweizerischer Solidarität mit der Ukraine: eine billige und eine teure und damit wertvolle. Am 17. April 2024, an dem ich diese Zeilen schreibe, lag am Vormittag das Public Eye Magazin in meinem Briefkasten mit dem Titel: „Schweizer Agrarhändler und die Plünderungen durch Russland“. Am Nachmittag lehnte der Nationalrat mit 101 zu…

  • Die 44. Vollversammlung der GSoA

    Am 5. Mai fand unsere 44. Vollversammlung statt. Wir hatten die Gelegenheit, über die Bedrohungen, denen wir gegenüberstehen und die aktuellen Konflikte zu sprechen und den Initiativtext der Atomwaffenverbotsinitiative zu bestätigen!  Die rund 50 Mitglieder, die im Restaurant Kreuz in Solothurn anwesend waren, hörten zunächst einen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr: Veranstaltungen zum zweijährigen Krieg…

  • Demilitarisierung statt Aufrüstung!

    Dieses Jahr fand der Ostermarsch unter dem Motto «Demilitarisierung statt Aufrüstung» statt. Trotz phasenweise schlechtem Wetter nahmen um die 900 Personen teil. Seit 2003 findet der Ostermarsch jährlich jeweils am Ostermontag statt, so auch dieses Jahr wieder. Unter dem Motto «Demilitarisierung statt Aufrüstung» forderten ca. 900 Leute, dass die Schweiz sich einer breiten Sicherheitspolitik widmen…

  • Gregor, das glückliche Gewehr

  • Es ist Zeit, Prioritäten zu setzen

    Fast 60% der Stimmbevölkerung legte am 3. März ein JA zur 13. AHV-Rente in die Urne. Der klare Sieg lanciert eine weitreichende Diskussion darüber, wo die Schweiz Geld ausgeben soll. Und wo nicht. Derzeit wirkt es, als würde die antimilitaristische Bewegung im Abseits stehen. Unsere Gegner*innen behaupten, dass wir das Militär kaputtsparen. Sie behaupten, dass…

  • Friedenspolitik in Kriegszeiten

    Die aktuellen Kriege in der Ukraine und im Nahost haben vieles verändert. Die Diskussionen werden geprägt von Begriffen wie «Umstellung auf Kriegswirtschaft», «substanzielle Aufrüstung» oder gar dem potenziellen Einsatz von Atomwaffen». Welche Bedeutung hat Friedenspolitik in dieser Diskussion? Ein Krieg ist ein «organisierter und unter Einsatz von Waffen und Gewalt ausgetragener Konflikt». Ziel von Krieg…

  • Kein Geld für UNRWA: Humanitäre Schweiz, wo bist du?

    Ende April forderten Amnesty International und weitere Organisationen den Bundesrat und das Parlament auf, die Finanzierung des UNO-Hilfswerks für die Palästinenser*innen sicherzustellen und sich für einen sofortigen Waffenstillstand in Gaza einzusetzen. Gastbeitrag von Patrick Walder, Amnesty International Die Aussenpolitische Kommission des Nationalrats (APK-N) empfiehlt dem Bundesrat, einen Teilbetrag für die humanitäre Hilfe der UNRWA zu…

  • Krieg und Traumata – am Beispiel Israel und Palästina 

    Es sollen einige wenige Aspekte der «Linie» Shoah – Gründung des Staates Israel 1948 – Junikrieg 1967, unter dem Gesichtspunkt der andauernden israelische Besatzung kurz angeleuchtet werden. In Israel /Palästina stehen sich zwei hochverwundete Bevölkerungen gegenüber. Je länger Besatzung und Krieg andauern, desto tiefer werden die Wunden gegenseitig. Die Mehrheit der jüdisch-israelischen Bevölkerung wünscht sich…

  • Der ewige Sündenbock

    Einmal mehr wird sich das Parlament mit Verschärfungen beim Wechsel in den Zivildienst befassen müssen, obwohl die praktisch identische Vorlage 2020 bereits abgelehnt wurde. Der Zivildienst wird erneut für das Alimentierungsproblem der Armee verantwortlich gemacht – ein Problem, welches keines ist. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Zitigs-Ausgabe läuft die Vernehmlassung zur Änderung des Zivildienstgesetzes noch…

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