Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Was ist Ecopeace?

    Die Mischung von top down und bottom up im Umweltschutz: das Konzept von EcoPeace im Nahen Osten. Jordanien und Israel einigten sich 2023 bei der Strom- und Wasserversorgung zusammenzuarbeiten, die Unterzeichnung des Vertrags fiel dann dem Wahnsinn des Gazakriegs zum Opfer. Es wäre ein hervorragendes Projekt gewesen:  Jordanien hätte Solarstrom in seinen weiten Wüsten produziert…

  • Edito

    Liebe Leser*innen Der Grund für unsere Atomwaffenverbots-Initiative – dass sich der Bundesrat immer noch weigert, dem TPNW beizutreten – ist schändlich. Erfreulich hingegen ist es zu sehen, wie gross die Unterstützung für die Initiative bereits jetzt ist. Seit Wochen versenden wir Unterschriftenbögen in alle möglichen Ortschaften und auf der Strasse wird einem das Klemmbrett zeitweise…

  • Tötungslisten vom Algorithmus

    Israel hat vor allem kurz nach dem 7. Oktober 2023 mithilfe von verschiedenen automatischen Systemen Palästinenser*innen zur Tötung ausgewählt. Dabei wurden für jedes als unwichtig eingestufte Hamas-Ziel bewusst bis zu 20 Zivilist*innen getötet. Die Technologie ist da und wird nicht mehr verschwinden. Kämpfen wir dafür, dass auch das internationale Recht nicht verschwindet!

  • Gregor, das glückliche Gewehr

  • Fulminanter Start unserer Initiative

    Spätestens seit März, als der Bundesrat dem TPNW eine Abfuhr erteilte, beackern wir die politische Schweiz noch intensiver mit unserem Anliegen: Die Schweiz muss Atomwaffen ächten und sich international für atomare Abrüstung einsetzen. Dass die Schweiz dem UNO-Atomwaffenverbotsvertrag (TPNW) noch immer nicht beigetreten ist, bleibt ein politischer Skandal. Um auf diesen aufmerksam zu machen, stellte…

  • Aufruf gegen Aufrüstung

    Die Schweizer Sicherheitspolitik steckt mitten in der Aufrüstungsspirale – ungeachtet des wirklichen Sicherheitsgewinns und der Bedrohungslage. Die GSoA legt in einem «Aufruf gegen Aufrüstung» dar, weshalb die Armeemilliarden absurd sind. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine herrscht auch in der Schweiz eine regelrechte Aufrüstungswelle. Die Diskussion rund um die zusätzlichen militärischen Ausgaben ist…

  • 10 Jahre Gripen-Abstimmung: Wir würden wieder gewinnen

    Diesen Frühsommer jährte sich die Abstimmung der Gripen-Kampfjets zum zehnten Mal. Auch wenn sich die Umstände seither geändert haben: Auch heute würde eine konkrete Kampfjet-Beschaffung mit grosser Wahrscheinlichkeit an der Urne scheitern. Das Gripen-Referendum war ohne Zweifel einer der grössten Erfolge der GSoA. Zur Erinnerung: Der Gripen war als Ersatz für die Tiger-Flotte vorgesehen, das…

  • Gastbeitrag: Sicherheit geht nicht ohne nukleare Abrüstung

    Solange Atomwaffen existieren, bleibt die Gefahr eines Einsatzes bestehen. Und ein Einsatz von Atomwaffen hat katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt. Marionna Schlatter, Nationalrätin GRÜNE Solange Atomwaffen als legitimes Mittel der Abschreckung betrachtet werden, werden mehr Länder versuchen, sie zu erwerben. Ein Wettrüsten, das globale Spannungen und Unsicherheit erhöht. Die Gefahr von Atomwaffen ist aktuell…

  • Moment mal, wir haben das noch nicht unterschrieben?! Bänz Friedli über die Atomwaffenverbots-Initiative

    Als der Autor und Kabarettist Bänz Friedli erfuhr, dass die Schweiz den Atomwaffenverbotsvertrag noch nicht unterschrieben hat, fiel er aus allen Wolken. In seinem Gastbeitrag erklärt er, warum die Beteiligung der offiziellen Schweiz dabei zentral ist: Für eine Neutralität, die dem Frieden dient – und nicht nur dem Portemonnaie. «Das ist jetzt aber nicht euer…

  • Für eine transparente Vollkostenrechnung

    Bis 2030 soll die Schweiz 1% des Bruttoinlandprodukt (BIP) für die Armee ausgeben. 2012 zeigte ein umfassender Bericht, dass wenn alle Kosten der Armee berücksichtigt würden, dieses Ziel damals erreicht worden wäre. Auch heute dürften die Armeeausgaben ohne buchhalterische Tricks auf ein Prozent des BIP kommen. Zuerst gilt wieder mal festzuhalten, dass das BIP für…

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