Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Die Verantwortung der Schweiz und des Parlaments angesichts der Lage im Sudan

    Der Krieg im Sudan, in dem seit April 2023 die sudanesischen Streitkräfte (SAF) von Abdel Fattah al-Burhan und die Rapid Support Forces (RSF) von Mohammed Hamdan Daglo («Hemedti») gegeneinander kämpfen, ist laut UNO zur schlimmsten humanitären Krise weltweit geworden. In etwas über zwei Jahren haben die Kampfhandlungen zu 150‘000 Toten, 14 Millionen Vertriebenen und einer…

  • Bewegung bei der Dienstpflicht

    Die Armee hat zu wenig Leute und der Zivildienst ist schuld daran. Dieser Irrglaube frisst sich hartnäckig durch die Schweizer Politik und beginnt langsam aber sicher, die Dienstpflicht zu prägen – ein klassischer Ausdruck der fortschreitenden Militarisierung. Beginnen wir mit dem Erfreulichen: Die Initiative für einen Service Citoyen wurde am 30. November 2025 mit wuchtigen…

  • Was die Schweiz über Waffen nicht wissen will

    Neutral und bewaffnet: Die Schweiz gehört mit knapp 28 Schusswaffen in Privatbesitz pro 100 Einwohner*innen zu den am stärksten bewaffneten Ländern der Welt. Im Unterschied zur Spitzenreiterin USA ist die Zahl der Schusswaffentoten hierzulande vergleichsweise niedrig, was mit Ausbildung, Sicherheitskultur und Eigenverantwortung erklärt wird. Doch diese niedrige Kriminalitätsrate hat einen blinden Fleck. Im internationalen Vergleich…

  • Bundesrat verrennt sich immer mehr 

    Im Dezember 2025 hat der Bundesrat verkündet, aufgrund der Mehrkosten vorerst weniger F-35 zu beschaffen, um den vom Stimmvolk bewilligten Zahlungsrahmen von 6 Milliarden CHF einzuhalten. Keinen Monat später wird klar: Es kommen weitere 130 Millionen CHF Mehrkosten dazu. Auch andere Länder beklagen Probleme mit US-amerikanischen Rüstungsbeschaffungen – jüngst Japan, welches US-Rüstungslieferungen im Wert von…

  • Verteidigen wir das Völkerrecht!

    Trumps Donroe-Doktrin wird die USA kaum grösser machen. Aber sie kann das Völkerrecht zerstören. Wenn sich Donald Trump als James Monroe (5. US-Präsident 1817-1825) drapiert, um die Monroe-Doktrin als Donroe-Doktrin wiederzubeleben, erinnert das an einen Hinweis von Karl Marx aus dem Jahre 1852: „Hegel bemerkte irgendwo, dass alle grossen weltgeschichtlichen Tatsachen und Personen sich sozusagen…

  • Eine Initiative für das Recht auf Selbstbestimmung des palästinensischen Volkes

    Während die Zukunft des palästinensischen Volkes ohne dessen Mitwirkung vom „Friedenskomitee“ entschieden wird, das im WEF in Davos gegründet und von Donald Trump geleitet wird, kann die Volksinitiative „Für die Anerkennung des Staates Palästina“ dazu beitragen, die Politik der Schweiz der einseitigen und beschämenden Unterstützung für Israels Kolonialprojekt, zu ändern. 78 Jahre nach der Unabhängigkeitserklärung…

  • Jahreswechsel bedeutete auch Personalwechsel

    Kurz vor Weihnachten haben wir unsere Atomwaffenverbots-Initiative eingereicht. Mit dem Ende dieser intensiven Unterschriftensammlung wurde unser Team um zwei Personen kleiner. Und im neuen Jahr müssen wir für ganze sechs Monate auf eine wichtige Stütze im Sekretariat verzichten. Zum Glück haben wir für diese Funktion bereits eine geeignete Stellvertretung gefunden. Danke und alles Gute, Anjuschka!…

  • Gregor, das glückliche Gewehr

  • Edito

    Liebe Leser*innen Ich gebe es zu: Ich bin kein Zahlenmensch. Aber wenn die Rüstungslobby vom eigenen «Untergang» spricht und schon alleine die Schweizer Rheinmetall-Töchter letztes Jahr Exportbewilligungen im Wert von über 1.5 Milliarden Franken eingeholt haben, dann haben die Rüstungskonzerne unser Mitleid nicht verdient. Vielmehr verdienen es jene, die durch Schweizer Waf fen täglich getötet…

  • Mit Kanonen auf Spatzen schiessen

    Dem militärisch-industriellen Komplex geht es nicht um Sicherheit, sondern ums Geschäft. Deshalb bevorzugt er superteure Waffensysteme, auch wenn sie untauglich sind.  Nach der russischen Drohnen-Attacke gegen Polen und den Abwehr-Reaktionen der polnischen und niederländischen Kampfjets zog das Echo der Zeit von Radio SRF folgendes Fazit: «Es wurde mit Kanonen auf Spatzen geschossen und das Gros…

Newsletter

* Pflichtfelder

Es gilt unsere Datenschutzerklärung.