Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Notfalls Referendum gegen Kampfjets

    Es ist zu befürchten, dass die 100‘000er Armee im Bundesparlament durchkommt. Eher unwahrscheinlich ist, dass auch die neuen Kampfjets verbindlich beschlossen werden. Notfalls bleibt das Referendum. Am 1. Juni hat der Ständerat zwei Beschlüsse gefasst, die zu einer schlagartigen Erhöhung der Militärausgaben führen. Erstens will er eine 100‘000er Armee, die jährlich mindestens 750 Millionen Franken…

  • Gleich lange Spiesse

    Seit der Abschaffung der schikanösen Gewissensprüfung wird das Parlament nicht müde, neue Massnahmen zu fordern, um den Zugang zum Zivildienst wieder zu erschweren. Es ist Zeit, umzudenken. Am 1. April 2009 trat die lang ersehnte Änderung des Zivildienstgesetzes in Kraft. Die schikanöse Gewissensprüfung wurde zu einem Relikt der Geschichte. Sie wurde zugunsten des Tatbeweises abgeschafft.…

  • An die Agenda, fertig, sammeln!

    Unterschriftensammeln ist eine abwechslungsreiche Tätigkeit, sie bringt spannende Diskussionen und gemeinsame Erlebnisse. Die GSoA organisiert Erlebnissammeln in vielen Schweizer Städten. Mach auch Du mit! Die Schweiz schaffte 1972 als letztes europäisches Land die berittenen Kampftruppen, die Kavallerie, ab. Auch den Anachronismus der Brieftauben-Truppen leistete sie sich bis 1996 und Militärradfahrregimenter behielt sie aus Nostalgie bis…

  • Autoversicherung für Fussgänger

    In den letzten Wochen wurde viel über den «Armeesollbestand» debattiert: 60‘000, 80‘000, 100‘000 oder gar 120‘000 Soldaten. Wie viele Dienstpflichtige sind in den Augen der Armeebefürworter notwendig, und gegen welche Gefahren sollen uns diese Soldaten angeblich schützen? Wer eine Versicherung abschliesst, der macht sich zuallererst Gedanken darüber, gegen welche Gefahren er sich absichern will. Wer…

  • Wählen gegen die Armee

    Am 23. Oktober werden National- und Ständerat neu gewählt. Zwar wird das Parlament die Armee nicht abschaffen – das müssen wir selber tun. Dennoch gibt es gute Gründe, Pazifistinnen und Pazifisten zu wählen. In der nächsten Legislatur werden beide Gremien erneut über viele sicherheitspolitische Themen entscheiden, so etwa die Frage der Grösse und des Budgets…

  • Editorial

    Laut einer aktuellen Umfrage von gfs.bern befürworten gerade einmal 5 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer eine Erhöhung der Armeeausgaben. Am höchsten ist die Zustimmung bei den FDP-WählerInnen mit 11 Prozent und bei den SVP-WählerInnen mit 8 Prozent. Der Anteil der Militärköpfe im Parlament ist weit grösser. Im Moment deutet vieles darauf hin, dass eine Mehrheit…

  • Was Aegis in Papua-Neuguinea trieb

    In den kommenden Monaten wird das Schweizer Parlament über neue gesetzliche Schranken für Söldnerfirmen diskutieren. Eine gute Gelegenheit, um auf eine der vielen Affären rund um «Aegis Defence Services» zurückzublicken. Tim Spicer, der Gründer und CEO von Aegis – der Söldnerfirma, die kürzlich ihren Sitz nach Basel verlegte – ist eine schillernde Figur. Der ehemalige…

  • nEUROn: Killerdrohnen made in Switzerland

    Die unbemannten, schwer bewaffneten Flugzeuge der US-Luftwaffe sind in Afghanistan und Pakistan gefürchtet. Aus dem Nichts treffen sie ihre Ziele – und töten regelmässig auch Dutzende ZivilistInnen. Seit sechs Jahren entwickelt auch ein Konsortium von europäischen Rüstungsunternehmen eine solche Killierdrohne. An der Pariser Flugmesse wurde das Fluggerät namens «nEUROn» nun zum ersten Mal der Öffentlichkeit…

  • Gequälter Bote und dezentralisierte Leaks

    Seit Mai 2010 befindet sich der 23-jährige Bradley Manning in Haft, weil er mutmasslich geheime Dokumente an Wikileaks weitergegeben hat, die unter anderem schwere Menschenrechtsverletzungen im Irak belegen. Nun wird ihm selbst eine Behandlung zuteil, die kaum als menschenrechtskonform bezeichnet werden kann. Wie die New York Times vom 4. März berichtet, werden Manning über Nacht…

  • Wie entsorgt man 652 Millionen Franken?

    Die Streubombenkonvention ist ein Meilenstein für das humanitäre Völkerrecht. Bevor die Schweiz beitreten kann, müssen die Behörden aber noch klären, wie sie die Kanistermunition der Schweizer Armee entsorgen können. Denn erst vor wenigen Jahren hat die Armee hunderte Millionen für solche Waffen ausgegeben. Die Konventionen zur Ächtung von Personenminen und von Streumunition gehören zu den…

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