Krieg und Frieden

Die GSoA setzt sich national wie auch international für ein Ende von bewaffneter Gewalt ein. Von der Schweiz fordern wir ein Ende der Rüstungsexporte und eine Einstellung der rüstungsindustriellen Zusammenarbeit mit dem Ausland. Wir fordern eine klare Priorisierung von zivilen Konfliktlösungen: Anstelle Milliarden in Krieg und Rüstung zu investieren, sollten zivile Friedensprojekte gestärkt und weltweit abgerüstet werden.

Mehr Informationen zum Thema. Natürlich geht es eigentlich bei jedem einzelnen Beitrag auf dieser Webseite um Krieg und Frieden – in dieser Kategorie hier finden sich vor allem solche Beiträge, die sich nicht klar einer der anderen Kategorien zuordnen lassen.

  • Neu im Sekretariat

    Das Sekretariat-Team der GSoA kann zwei neue Gesichter begrüssen. Barbara Heer, Studentin der Ethnologie, verstärkt das Sekretariat der GSoA Basel. Tomas Cassee, ebenfalls Student der Ethnologie, wird in Zukunft auf dem nationalen Sekretariat und in der Regionalgruppe Zürich Ideen und Denkarbeit einbringen. Die GSoA wünscht beide herzlich willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit! Seine…

  • Die Armee im Parlament

    (sl) Wohl kaum standen und stehen im Parlament derart viele sicherheits- und militärpolitische Vorlagen zur Debatte wie in diesem Herbst. Die folgende Aufzählung schafft einen Überblick über die wichtigsten behandelten und bevorstehenden Vorlagen. Innere Einsätze der Schweizer Armee. Zur Verlängerung bzw. dem Ausbau der inneren Einsätze der Schweizer Armee bis ins Jahr 2007 nahmen in…

  • Einsatzarmee

    Der Richtungswechsel von der «Ausbildungsarmee» hin zur «Einsatzarmee», den die krisengeschüttelte Schweizer Armee momentan vorantreibt, sieht auch eine Ausweitung der bewaffneten Auslandseinsätze vor. Aus friedenspolitischer Sicht drängen sich Fragen auf. «Ich habe den Auftrag, unser Engagement im Bereich der friedenserhaltenden Dienste im Ausland in nächster Zeit zu verdoppeln.» Mit diesen Worten nahm Armeechef Keckeis Bezug…

  • Interview zu Bosnien

    (db) Interview mit Fadila Memisevic, Präsidentin der bosnischen Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Die Schweizer Armee will Soldaten nach Bosnien-Herzegowina schicken. Braucht das Land wirklich weitere Soldaten oder vielmehr Unterstützung beim Aufbau ziviler Institutionen? Diese und andere Fragen stellte David Buchmann Fadila Memisevic, Präsidentin der bosnischen Sektion der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)*.…

  • Rekrutenguide zum 2.

    Unter dem Titel «Yo Kumpel Soldat» berichteten wir in der letzten GSoA-Zeitung über den Rekrutenguide, ein sexistisches und anbiederndes Machwerk, das mit Hilfe des VBS an alle Deutschschweizer Rekruten (Rekrutinnen?) verteilt wurde. Wie im Artikel angetönt, hatte die Sache ein Nachspiel. Von Barbara Müller* Als militaristisch, nationalistisch und sexistisch kritisierten wir von der Gruppe «Frauenstimmen…

  • Unoresolution zu Frauen und Friedensarbeit

    Es gibt sie, die UNO-Resolution, die sich explizit mit Frauen, Frieden und Sicherheit auseinandersetzt, die Partizipation von Frauen in Gewaltpräventions- und Friedensprozessen, die Unterstützung lokaler Friedensinitiativen von Frauen sowie den Schutz von Frauen und Kindern vor geschlechtsspezifischer Gewalt fordert. Von Yvonne Joos* Zum Vier-Jahre-Jubiläum der Resolution 1325 lancieren die cfd-Frauenstelle für Frie-densarbeit, Amnesty International Schweiz…

  • Sonderbund Rüstung

    Einleitung zum 2. Bund dieser Zeitung: Rüstung Der Rüstungswahnsinn des kalten Krieges liegt hinter uns, und doch steigen die jährlichen Rüstungsausgaben weiter an. Die Ursachen liegen in George W. Bushs «Krieg gegen den Terror» in Afghanistan und Irak. Die massive Aufrüstung der USA seit dem 11. September 2001 kurbelt auch die Rüstungsmaschinerie in anderen Staaten…

  • Das Geschäft mit dem Tod

    Die Geschichte ist simpel: Ein kleines Land mit besonders grossem Unabhängigkeitsdrang muss sich gegen übermächtige Feinde verteidigen. Dazu braucht es eine Armee. Und eine Rüstungsindustrie. Und um eine überlebensfähige Grösse zu erhalten, muss die Rüstungsindustrie ihre Produkte auch ins Ausland verkaufen. Das ist wichtig. So wichtig, dass im Zweifelsfall die Moral hinten anstehen muss. Noch…

  • Kleinwaffen

    Während sich die internationalen Rüstungskontroll- und Abrüstungsbemühungen der zurückliegenden Jahrzehnte auf schwere Waffensysteme und das Arsenal an Atomwaffen konzentrierten, sind die sogenannten Kleinwaffen spätestens in den 90er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts zu den eigentlichen modernen Massenvernichtungswaffen geworden. «Es ist, als ob wir den Boden aufwischen, während der Wasserhahn läuft. Ein Kugelhagel dauert nur fünf Minuten, aber…

  • “Nicht tödliche” Waffen

    «Non lethal weapons» («nicht tödliche Waffen») und ihre härteren Verwandten «less lethal weapons» («weniger tödliche Waffen») sind ein weitgehend unerschlossenes und deshalb Profit versprechendes Feld auf dem internationalen Rüstungsmarkt. Angesichts Situationen wie der im Irak, wo die hoch technologisierte US-Armee zwar militärische Überlegenheit, aber keine Sympathie in der Bevölkerung erlangen kann, erwecken nichttödliche Waffen immer…

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