Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Hilfe oder Geschäft?

    Die Solidarität mit der Ukraine nach dem 24. Februar war im Westen so gross wie wohl kaum einmal bei Ausbruch eines Kriegs. Alle wollten helfen und man war sich politisch schnell einig, dass ein Krieg als erste Hilfe Kriegsmaterial benötige. Die in Gang gesetzte Aufrüstung, nicht nur im Kriegsgebiet, scheint schon jetzt Gewinner hervorzubringen. Doch…

  • Illegale Kriegsmaterialexporte gehen fröhlich weiter

    Wenn die Waffenexporte im zweiten Halbjahr genauso weitergehen wie im ersten wird 2022 das erste Jahr sein, in dem die Schweiz mehr als eine Milliarde Franken mit Tötungswerkzeugen einnimmt. Dank der Korrektur-Initiative sind viele dieser Exporte seit dem ersten Mai sogar auf Gesetzesstufe statt auf Verordnungsstufe illegal. Wie immer kann man die Exporte grob in…

  • Wenn Kinder gegen Kinder kämpfen

    Über 150’000 getötete Menschen, 4 Millionen Vertriebene und 20 Millionen Menschen, die auf humanitäre Hilfe angewiesen sind: Dies ist die Bilanz von sieben Jahren Bürgerkrieg in Jemen. Dieser wurde losgetreten, als 2014 die vom Iran unterstützten Huthi die jemenitische Hauptstadt Sanaa einnahmen und die Regierung ins Exil zwangen. Eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition kämpft seit…

  • Die NATO, eine Bedrohung für den Weltfrieden

    Der Krieg in der Ukraine scheint der NATO neues Leben einzuhauchen. Doch wir sollten uns daran erinnern, dass die imperialistische Militärorganisation nicht nur eine Bremse für den Weltfrieden darstellt, sondern eine regelrechte Bedrohung. Der Ukrainekrieg hat alle Aufmerksamkeit auf die NATO gelenkt. Die Organisation wurde nach dem zweiten Weltkrieg durch die westlichen Mächte als Reaktion…

  • Mit Gesichtserkennung gegen die Bevölkerung

    Beim gewaltsamen Sturz der Regierung Myanmars am 1. Februar 2021 setzte sich der Oberbefehlshaber der Armee als Staatspräsident ein und versprach der Bevölkerung freie Wahlen. Mit der Auflösung des Parlaments und der gewaltsamen Festnahme gewählter Volksvertreter*innen trat er jedoch alle bisherigen Demokratisierungserfolge mit Füssen. Die Militärjunta macht seither keine Anstanden ihr zynisches Versprechen einzulösen –…

  • Milliarden für die Armee

    Anfang Mai folgte der Nationalrat dem Wunsch der sicherheitspolitischen Kommission, das Armeebudget jährlich um 2 Milliarden CHF aufzustocken. Dass es sich um einen willkürlichen und unrealistischen Geldbetrag handelte der niemandem hilft, interessierte weder das Parlament, noch VBS-Vorsteherin Viola Amherd.  Keine Woche dauerte es, bis die bürgerlichen Parteien nach Putins Angriff auf die Ukraine nach Aufrüstung…

  • Editorial

    Liebe Leser*innen In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns inten­siv mit Putins schrecklichem Angriffskrieg in der Ukraine und insbesondere mit der Rolle der Schweiz in dieser Krise. Wir beleuchten aber auch die Situation russischer Soldaten und Kriegsdienstverweigerer, diskutieren, weshalb Antimilitarismus und Abrüstungsforderungen gerade auch in Kriegszeiten wichtig sind und gehen auf die Verbindung zur Klimakrise ein.…

  • Klimaschutz und Kriegsprävention gehören zusammen

    Der Schweizer Finanzplatz ist nicht nur für ca. zwei Prozent der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich, sondern finanziert nebenbei auch Putins blutigen Angriffskrieg. Privatbanken wie auch Kantonalbanken tauchen immer dann auf, wenn Menschen sterben, wenn unsere Umwelt und Lebensgrundlage zerstört wird. Daten der Wirtschaftsdatenbank Refinitiv zeigen, dass Schweizer Finanzinstitute kurz vor Kriegsbeginn Investitionen im Wert von mindestens…

  • Ein skandalöser Machtmissbrauch und Aufrüstungsgelüste

    Dass bürgerliche Politiker*innen Krisensituationen ausnutzen, um in der Gesellschaft Angst für ihre Interessen zu schüren, ist nichts Neues. Was sich aber angesichts des Krieges in den letzten drei Monaten im und ums Bundeshaus abgespielt hat, ist ein demokratiepolitischer Skandal. Ein chronologischer Rückblick auf die bürgerliche Aufrüstungspropaganda und den gnadenlosen Machtmissbrauch, den die Bundesrätin Viola Amherd…

  • Das Militär gegen die Demokratie

    Während der Blick Europas auf die Gräueltaten im Osten des Kontinents gerichtet ist, neigt man fast dazu, zu vergessen, dass die katastrophalen Folgen von Krieg und Waffen auch im Rest der Welt sehr wohl vorhanden sind. Ein aktuelles Beispiel unter vielen: Im Sudan massakriert die Armee Demonstrant*innen, die den Militärputsch anprangern. David Raccaud Zur Erinnerung:…

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