Kriegsmaterial

Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten oder zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.

Mehr Informationen zum Export von Kriegsmaterial.

Mehr Informationen zur Finanzierung von Kriegsmaterial.

  • Unrein-Metall: Schmutzige Geschäfte und der feige Bundesrat

    Es ist kaum überraschend, dass die Schweiz immer wieder in Rüstungsgeschäfte mit zwielichtigen Partner*innen involviert ist: Die rechtlichen Grundlagen für eine konsequente und geradlinige Politik sind schlicht zu löchrig. Und doch überrascht es, wenn der Bundesrat erklärt, was wir alle befürchten. Als der Westdeutsche Rundfunk im März seine Recherchen veröffentlichte, war niemand überrascht: Dokumente zeigen,…

  • Kein Schweizer «Game of Drones»

    Medienberichten zufolge planen Armasuisse und Beteiligte aus der Schweizer Drohnenindustrie ein Programm für Suiziddrohnen: Unbemannte Flugobjekte sollen mit Sprengstoff ausgerüstet werden, Ziele anfliegen und diese ferngesteuert vernichten. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee kritisiert dieses Vorhaben scharf und warnt vor den Konsequenzen. Sie fordert den Bund dazu auf, das geplante Programm zu stoppen und…

  • Russische Marschflugkörper töten mit Schweizer Chips

    11.07.24. Am Montag trafen russische Marschflugkörper eine Kinderklinik in Kiew. Bei dem Angriff wurden über 30 Menschen getötet. Recherchen der Financial Times haben ergeben, dass die verwendeten Marschflugkörper mit elektronischen Komponenten aus der Schweiz ausgestattet waren. Die GSoA fordert, dass die Schweiz ihre Verantwortung im Bereich der Dual-Use-Exporte endlich wahrnimmt.  Am Montag trafen russische Marschflugkörper…

  • GSoA kritisiert Entscheid für Weitergabe von Kriegsmaterial

    Die GSoA kritisiert den heutigen Entscheid der SiK-N, gewissen Ländern die Weitergabe von Kriegsmaterial zu erlauben. Damit können Schweizer Rüstungsgüter in Staaten landen, die die Schweiz ansonsten nicht beliefern könnte. Für die Unterstützung der Ukraine sollte sich das Parlament auf die wirksamen Hebel der Schweiz konzentrieren.    Hauchdünn stimmte die SiK-N heute einer parlamentarischen Initiative zu, welche…

  • Vollversammlung 2024: Die GSoA positioniert sich klar gegen Aufrüstung

    Heute hielt die GSoA ihre 44. Vollversammlung im Restaurant Kreuz in Solothurn ab. Die Mitglieder beschlossen die Unterstützung des Initiativtexts der Atomwaffenverbotsinitiative und positionierten sich mit einer Resolution gegen die Aufrüstungspläne der Bürgerlichen. Weiter wurden Resolutionen zum Krieg in der Ukraine und in Israel/Palästina verabschiedet. Zum 44. Mal trafen sich die Mitglieder der GSoA zu…

  • … und das Geschäft mit dem Tod geht weiter.

    Bei den Kriegsmaterialexporten gibt es keine grossen Überraschungen: Die Schweiz exportiert weiterhin an autoritäre Regimes, die Menschenrechte verletzen und das bürgerliche Parlament versucht immer noch unsere Korrekturinitiative auszuhebeln. Das Seco hat die meisten Kriegsmaterialexporte des ersten Quartals noch gar nicht veröffentlicht und trotzdem sieht es schon bestürzend aus: Besondere militärische Güter, also solches Kriegsmaterial, mit…

  • Atomwaffenfinanzierung aus der Schweiz

    Die AHV investiert mehr als 100 Millionen Franken in Atomwaffen, die UBS ist auf Platz 8 der Atomwaffeninvestoren ausserhalb der USA mit Investitionen von mehr als 3 Milliarden Franken und sogar die Schweizerische Nationalbank investiert fast 1,5 Milliarden in Atomwaffen. Wer meint, Atomwaffen seien kein Schweizer Problem, täuscht sich. Aus der Schweiz werden diese Massenvernichtungswaffen…

  • Darum ist die Atomwaffenvenverbotsinitiative dringender denn je

    Das Risiko einer nuklearen Eskalation wird immer realer, potenzielle Nuklearkrisen spitzen sich zu. Die Atomkriegsuhr ist eine Mahnung an alle Beteiligten, Massnahmen zu ergreifen, um die Welt sicherer zu machen. Angesichts dieser Situation wird die GSoA als Teil der Allianz für ein Atomwaffenverbot bald eine Atomwaffenverbotsinitiative zur Beitritt der TPNW (ein internationaler nuklearer Abrüstungsvertrag) lancieren. …

  • Hilf mit, Atomwaffen abzuschaffen!

    In wenigen Wochen lancieren wir die Atomwaffenverbotsinitiative. Das können wir nur mit deiner Hilfe!  Auf der ganzen Welt hat Aufrüstung aktuell Aufschwung, die weltweiten Rüstungsausgaben sind auf Rekordniveau. Wir kämpfen aber nicht auf verlorenem Posten. Mit unserer Initiative zeigen wir konkret und pragmatisch, wie globale Sicherheit richtig gemacht wird: Mit internationaler Zusammenarbeit. Unter Einbezug der…

  • Kriegsmaterialexporte bleiben auf hohem Niveau

    Heute präsentierte das Seco die Zahlen des 2023 exportierten Kriegsmaterials. Mit einem Gesamtwert von 696’826’602 Schweizer Franken bleiben die Ausfuhren auf einem hohen Niveau. Zu den Exportstaaten gehören nach wie vor Länder, die Menschenrechte verletzen. Ebenfalls auffällig sind die Exporte von Kriegsfahrzeugen sowie besonderen militärische Gütern nach Israel, das zurzeit im Gazakrieg verwickelt ist. Die GSoA…

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