Waffen sind kein Produkt wie jedes andere. Sie werden hergestellt, um Menschen zu töten oder zu verletzen – möglichst viele, möglichst effizient. Auch die vermeintlich neutrale Schweiz mischt noch immer kräftig in diesem dreckigen Geschäft mit.
Mehr Informationen zum Export von Kriegsmaterial.
Mehr Informationen zur Finanzierung von Kriegsmaterial.
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Ein Schritt hin zu nuklearer Abrüstung
Ein Fortschritt in Sachen nuklearer Abrüstung durch die Schweiz wäre auch für Italien wichtig, denn das Ziel und der Weg sind global. FRANCESCO VIGNARCA – Geschäftsleitung Rete italiana Pace e Disarmo Die letzten drei Jahre haben nicht nur zu einer ernsthaften und dramatischen Zunahme von Konflikten und Kriegen in der Welt geführt, sondern auch den…
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VPOD: Avantgarde der Antiatomwaffen-Bewegung
In den späten 1950er und frühen 1960er Jahren waren die Gewerkschaften in der Frage der atomaren Bewaffnung der Schweiz tief gespalten. Während der SMUV zu den nuklearen Hardlinern gehörte, stand der VPOD an der Spitze der Antiatombewegung. Kurz nach der Gründung der Schweizerischen Bewegung gegen atomare Aufrüstung (SBgaA) am 18. Mai 1958 erschien am 9.…

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Änderung des Gesetzes ist eine bodenlose Frechheit
Die Umsetzung der Korrektur-Initiative war einer der grössten Erfolge in der Geschichte der GSoA. Nur wenige Jahre später will Mitte-Rechts im Parlament das Kriegsmaterialgesetz massiv aufweichen, sodass in Zukunft mit Schweizer Waffen Krieg geführt werden kann. Demokratiepolitisch ist das Manöver zur Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes von Mitte-Rechts höchst problematisch, leider aber durchaus dem Zeitgeist entsprechend und…

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Neun Länder, ein Geist
Obwohl sich alle einig sind, dass ein Atomkrieg nicht zu gewinnen ist und nicht einmal geführt werden sollte, wird weiterhin ins Atomarsenal investiert. Ein neuer Geist des Militarismus treibt die globalen Militärausgaben auf ein historisches Hoch. Diese „Euphorie“ hat auch die weltweiten Ausgaben für Atomwaffen erfasst, die laut dem neuen ICAN-Bericht (Hidden Costs: Nuclear Weapons…
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Zwischen Abschreckung und Abgrund
Neun Staaten verfügen über Nuklearwaffen oder nukleare Ambitionen. Jeder dieser Fälle offenbart spezifische friedenspolitische Risiken. USA und Russland Sowohl Washington wie auch Moskau besitzen jeweils Tausende Sprengköpfe. Ihre Sicherheitsdoktrin beruht auf nuklearer Abschreckung – dem Prinzip, dass ein Angriff zur gegenseitigen Vernichtung führt. Doch dieses «Gleichgewicht des Schreckens» ist kein Garant für Stabilität. Technisches Versagen…
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Uran: Ein Privileg des Reichen Nordens
Mit dem Beginn des nuklearen Zeitalters kam bei uns im reichen Norden allmählich auch die Angst vor einer nuklearen Katastrophe auf. Dabei haben wir meist nur die Schreckensbilder von Atomwaffen-Explosionen oder Kernschmelzen im Blick – von den grauenvollen gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus spricht bei uns hingegen fast niemand. Anjuschka Merki Nach dem Zweiten Weltkrieg begab…

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Die Drohnen der Schande
Die Schweiz hat 2019 sechs Hermes-900-Drohnen von der israelischen Firma Elbit Systems gekauft. Bis heute gab es Probleme mit Verzögerungen und Mängeln, ganz zu schweigen von der Schweizer Unterstützung des laufenden Völkermords auf diesem Weg. Nun wurde der Rechtsweg beschritten. Der Vertrag wurde für ursprünglich 250 Millionen Franken unterzeichnet und sah die Lieferung von sechs…

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Bundesrat Martin Pfister demaskiert sich endgültig
Bundesrat Martin Pfister hat heute die rüstungspolitische Strategie präsentiert. Die GSoA findet: Diese Strategie stammt direkt aus der Feder der Rüstungsindustrie und hat mit echter Sicherheitspolitik nichts zu tun. Ausserdem zeigt sich ein eklatanter Widerspruch, wenn es um die Beschaffung des F-35 Kampfjets geht. Der Bundesrat hat mit der heutigen Medienkonferenz zur rüstungspolitischen Strategie den…
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Der Ständerat will wieder Waffen an Bürgerkriegsländer exportieren. Das muss korrigiert werden!
Der Ständerat hat heute der Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes zugestimmt. Die vorgeschlagene Gesetzesänderung ermöglicht die Umgehung der gesetzlichen Kriterien und somit Waffenexporte an Länder, die an bewaffneten Konflikten beteiligt sind oder Menschenrechte verletzen. Damit würden die Errungenschaften der vor vier Jahren zurückgezogenen Korrektur-Initiative zunichte gemacht werden. Falls der Nationalrat diesen Entscheid nicht korrigiert, wird die GSoA mit…

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Resolution: Für eine humanitäre und solidarische Schweiz
Die Schweiz rühmt sich ihrer humanitären Traditionen. Dabei hat sie noch an fast allen Kriegen mitverdient. So sagte ein böses bonmot aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs: «Wir arbeiten sechs Tage für Hitler und am siebten beten wir für die Alliierten.» Von dieser Arbeit profitierten auch gewisse Schweizer wie Bührle. Heute führt Putin Krieg mit…
