Zeitungsartikel

Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).

  • Aufgaben und Herausforderungen für die Schweiz im UN-Sicherheitsrat

    Am 1. Januar 2023 wurde die Schweiz zum ersten Mal seit ihrem Beitritt zur UNO im Jahr 2002 Mitglied des UN-Sicherheitsrats.  In ihrer zweijährigen Amtszeit will die Schweiz einige wichtige Themen unserer Epoche in den Vordergrund stellen, wie etwa Friedensförderung, den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten und Klimasicherheit. So scheint die Mitgliedschaft im wichtigsten…

  • Flucht der Bürgerlichen auf Nebenschauplätze

    In den letzten Monaten hat der Nischen-Begriff «Nichtwiederausfuhr-Erklärung» den Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden. Nichtwiederausfuhr-Erklärungen sollen verhindern, dass Schweizer Kriegsmaterial in Staaten landet, in denen Menschenrechte schwerwiegend und systematisch verletzt werden. Das Prinzip ist einfach: wenn ein Staat wie Deutschland Kriegsmaterial in der Schweiz kauft, unterzeichnet dieser eine Erklärung, das Kriegsmaterial nicht weiterzuverkaufen. Zur…

  • Neutralität und Rohstoffhandel

    Die Schweiz wurde dank der Neutralität zu einem Zentrum des Rohstoffhandels. Auch des unanständigen. Nicht jeder Rohstoffhandel ist fragwürdig. Bis zur völkerrechtswidrigen Krimannexion 2014 war es auch nicht jedes russische Geschäft. Sehr wohl waren es von Anfang an jene Konzerne, die im direkten Dienste Putins standen wie Gazprom und Rosukrenergo in Zug oder Gunvor in…

  • E-Mail Betreff: Probleme in der Armee

    Neben der ganzen politischen Arbeit bietet die GSoA eine Soldatenberatung an. Täglich erreichen uns mehrere Leute, die Probleme mit dem Militärdienst haben. Somit erhalten wir auch Eindrücke, wie es im Militär so zu und her geht. Die Anzahl Personen, die sich aufgrund verschiedenster Erschwernisse in der Armee an uns wenden, ist schon beachtlich. Dass uns…

  • Militarismus in der Internetkultur

    Weibliche Influencerinnen sollen der psychologischen Kriegsführung der Armee dienen. Das ist für Antimilitarist*innen besorgniserregend.  Um die Frauenquote im Militär zu steigern, greift Bundesrätin Viola Amherd in der Kommunikation zu verschiedenen Mitteln. Seit Kurzem setzt sie unter anderem auf den Aufbau eines Netzwerks von Influencer*innen, die auf Social Media für den Militärdienst werben. Auf sozialen Netzwerken…

  • Unterbestand im Zivilschutz: Schuld ist die Armee, richten soll es der Zivildienst

    Es geht weiter mit den Angriffen auf den Zivildienst. Dieses Mal kommt der Vorschlag nicht aus dem Parlament, sondern vom Bundesrat. Zivildienstleistende sollen künftig gezwungen werden können, das Bestandsproblem des Zivilschutzes auszubaden. Das Zynische: Die Armee selbst ist hauptverantwortlich für ebendiesen Unterbestand. Wir sprachen in der letzten Ausgabe bereits von Angriffen auf den Zivildienst. Dieser…

  • Gastbeitrag: Nur schusswaffenfreie Küchentische? So bescheiden?

    Auf der Website der Gun Free Kitchen Table ist ersichtlich, mit welchen Organisationen die GFKT zusammenarbeitet und es wird schnell klar, da geht es um viel mehr. Da sind unter vielen anderen  –    die Achoti, eine Fraueninitiative gegen Femizid –    die Physicians for Human Rights, die in Israel/Palästina alle betreuen, die durch die Maschen der Gesundheitsversorgung fallen, die «sans…

  • Editorial

    Liebe Leser*innen Das neue Jahr geht turbulent weiter, denn National- und Ständerat versuchen einmal mehr den Zivildienst zu schwächen und die Armee weiter aufzustocken. So gedenkt man zum einen Zivildienst und Zivilschutz zusammenzulegen und propagiert zum anderen Gleichstellung mit dem Slogan «Sicherheit ist weiblich». Was das konkret heisst, erzählen wir euch auf Seite 3. Auch…

  • Klimawandel und Sicherheit in der Entwicklungszusammenarbeit

    Bei der Bewältigung von zusammenhängenden Umwelt- und Sicherheitsbelangen, stehen Entwicklungsakteur*innen vor diversen Herausforderungen. Mit einem Policy Brief will das Stockholm International Peace Research Institute Abhilfe schaffen.  Der Klimawandel zerstört in zahlreichen Ländern menschliche Lebensgrundlagen. Besonders betroffen sind bereits vulnerable Entwicklungsländer. Die Folgen dieser Bedrohungen äussern sich oftmals in Gewalt und Konflikte, die wiederum die Anstrengungen,…

  • TPNW unterzeichnen – nicht morgen, sondern gestern!

    Infolge der Annahme einer Resolution Ende 2016 hat sich die UN-Versammlung selbst damit beauftragt, einen Atomwaffenverbotsvertrag (kurz TPNW, für Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) aufzugleisen. Dieser komplettiert den in den 60er Jahren aufgesetzten Atomwaffensperrvertrag (Non-Proliferation Treaty oder NPT), der trotz lauem Inhalt nie gänzlich eingehalten wurde. Der «neue» Atomwaffenverbotsvertrag fordert ein Verbot jeglichen…

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