Die GSoA-Zeitung beleuchtet aktuelle sicherheitspolitische Themen aus einer antimilitaristischen Perspektive und erscheint viermal jährlich. Es sind leider nicht alle Artikel hier online verfügbar, aber du kannst sie abonnieren um nichts mehr zu verpassen. Eine Übersicht über alle Ausgaben findest du dort, in den dort verlinkten PDF finden sich teils auch hier fehlende Artikel. Die GSoA-Zeitung wird von Mitgliedern und Sympathisant*innen verfasst. Möchtest auch du mithelfen? Melde dich bei gsoa@gsoa.ch, um an den Redaktionssitzungen teilzunehmen (online).
-
Oligarchen-Gelder und Kriegsprofite für die Ukraine
Die Schweiz hat Putin mitaufgerüstet. Sie steht gegenüber der Ukraine schwer in der Schuld. Putins Krieg gegen die Ukraine bedeutet den Tod Tausender von Menschen und richtet in der Ukraine riesige Schäden an. Die Kosten des Wiederaufbaus wurden Ende 2022 auf 750 Milliarden Franken geschätzt. Putin zerstört die Ukraine mit einer Kriegsmaschine, die von der…

-
Whistleblower-Hotline zur konsequenten Umsetzung der Sanktionen!
Haben Sie gewusst, dass es bei der eidgenössischen Finanzkontrolle ein anonymes Meldesystem “für schädigendes Verhalten in der Bundesverwaltung, in bundesnahen Organisationen oder bei Subventionsempfängern” gibt? Nein? Ich auch nicht, bis diese Stelle durch den Ukraine-Krieg zu einer neuen Bedeutung emporgestiegen ist – zur Whistleblower-Hotline. Dank der GSoA und Nationalrat Fabian Molina (SP) wissen wir jetzt…
-
Gastbeitrag: Das Schweigen über den Einsatz von Chemiewaffen in Kurdistan
Seit fast zwei Jahren setzt der türkische Staat in Kurdistan, insbesondere in den Medya-Verteidigungsgebieten, Giftgas ein. Auch wenn die kurdische Bewegung und Nichtregierungsorganisationen den Einsatz von chemischen Waffen im Jahr 2021 auf die Tagesordnung gebracht haben, hat die europäische Öffentlichkeit kein Interesse an diesem Thema gezeigt. Die kurdische Gemeinschaft, die in Europa und in der…
-
Sie sagen, Geld falle nicht vom Himmel. Bomben gehen trotzdem nieder.
Von 2013 bis 2021 haben die 23 reichsten Länder 9.45 Billionen Dollar – 9’450 Milliarden oder in Worten: 109’628 Mal so viel wie die Schweiz an Gesamtausgaben für das Jahr 2023 budgetiert hat – in die Militarisierung ihrer Staaten investiert. Das sind 30 Mal so viel wie die 243.9 Milliarden Dollar an Klimafinanzierungsmittel für die…
-
Klimawandel und Sicherheit in der Entwicklungszusammenarbeit
Bei der Bewältigung von zusammenhängenden Umwelt- und Sicherheitsbelangen, stehen Entwicklungsakteur*innen vor diversen Herausforderungen. Mit einem Policy Brief will das Stockholm International Peace Research Institute Abhilfe schaffen. Der Klimawandel zerstört in zahlreichen Ländern menschliche Lebensgrundlagen. Besonders betroffen sind bereits vulnerable Entwicklungsländer. Die Folgen dieser Bedrohungen äussern sich oftmals in Gewalt und Konflikte, die wiederum die Anstrengungen,…
-
TPNW unterzeichnen – nicht morgen, sondern gestern!
Infolge der Annahme einer Resolution Ende 2016 hat sich die UN-Versammlung selbst damit beauftragt, einen Atomwaffenverbotsvertrag (kurz TPNW, für Treaty on the Prohibition of Nuclear Weapons) aufzugleisen. Dieser komplettiert den in den 60er Jahren aufgesetzten Atomwaffensperrvertrag (Non-Proliferation Treaty oder NPT), der trotz lauem Inhalt nie gänzlich eingehalten wurde. Der «neue» Atomwaffenverbotsvertrag fordert ein Verbot jeglichen…
-
20 Jahre Irak-Krieg
Irak/Ukraine – Wo sind die Parallelen? Vor zwanzig Jahren begann George W. Bushs Angriffskrieg im Irak. Wie damals protestierten letztes Jahr in der Schweiz zahlreiche Menschen gegen den Krieg in der Ukraine. Die Parallelen zwischen den zwei Konflikten sind vielfältig. Ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Ein Präsident, der die Bevölkerung seines Landes mithilfe von Lügen und medialer…
-
Editorial
Liebe Leser*innen Vor einigen Wochen nun schon hat Viola Amherd entgegen ihrem Versprechen im Februar, unsere Initiative zum F-35 abzuwarten, die Kaufverträge unterschrieben. In der Folge haben wir schweren Herzens unsere Initiative zurückgezogen, da wir für eine Pseudo-Abstimmung keine Hand bieten wollen. Eine Abstimmung mit unterschriebenen Kaufverträgen würde einzig und allein der Verteidigungsministerin zudienen, den…

-
Unterschriftensammlung Stop-F-35: schneller als ein Kampfjet!
350. So viele Tage sind zwischen der Lancierung unserer Initiative und deren Einreichung bei der Bundeskanzlei verstrichen. Das undemokratische Handeln von Bundesrätin Viola Amherd und des bürgerlichen Parlaments haben uns zwar gezwungen, die Initiative zurückzuziehen. Doch deren Geschichte und Erfolg bleiben unglaublich. Eine kleine Retrospektive. Bereits vor der Typenwahl hatte die GSoA verlauten lassen, dass…
-
Regionale Veranstaltungen in der Romandie
Im Herbst 2022 fanden in der Romandie zwei Veranstaltungen der GSoA statt. Nach der Pandemie und der Stop-F-35-Initiative war es an der Zeit, zusammenzukommen und verschiedene Themen zu diskutieren. So organisierten wir Anfang September eine Podiumsdiskussion in Neuenburg zur Abschaffung von Atomwaffen und einen Monat später eine Konferenz in Lausanne zum Schweizer Rohstoffhandel. In Neuchâtel…

