Die Armeeabschaffung ist seit Anfang der 80er Jahre eines der Hauptziele der GSoA. Auf dem Weg dorthin setzten wir uns vehement gegen überteuerte Rüstungsprogramme, die Dienstpflicht und deren Ausweitungen sowie für einen starken Zivildienst ein.
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SiK-N beschliesst: Der Zivildienst soll sterben, damit die Armee (über)leben kann. Die GSoA wehrt sich!
Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrates hat an ihrer heutigen Sitzung der Änderung des Zivildienstgesetzes mit 16 zu 9 Stimmen zugestimmt, mit der Argumentation, dass die Alimentierung der Armee gefährdet sei. Das Gegenteil ist der Fall: Die Armee hat nach wie vor einen gesetzeswidrigen Überbestand. Die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) wehrt sich gegen diese Schwächung…
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Schuld ist immer der Zivildienst
Nachdem das Parlament im Jahr 2024 beschlossen hat, dass Zivildienstleistende gezwungen werden können, Einsätze im Zivilschutz zu leisten, steht der nächste Angriff auf den Zivildienst an:Die Revision des Zivildienstgesetzes. In der Sommersession wird der Nationalrat als Erstrat darüber entscheiden. Aus persönlichen Gesprächen kann ich sagen, dass die Aussichten für den Zivildienst nicht rosig sind. Von…
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Aufrüstung und Rhetorik
Es ist unmöglich, die Aufrüstung zu übersehen, die auf allen Seiten stattfindet. Es ist auch unmöglich, die Heuchelei des bürgerlichen Lagers zu übersehen, die auf gefährliche und vor allem falsche Argumente setzt, um die Aufrüstung zu rechtfertigen. Ein kurzer Rückblick. Die geopolitischen Umwälzungen der letzten Jahre haben die große Mehrheit der Länder dazu veranlasst, immer…
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GSoA fordert sofortige Einfrierung der Aufrüstungs-Milliarden
26.02.2025 – Das VBS hat heute die Armeebotschaft 2025 vorgestellt. 1,5 Milliarden Franken sollen zusätzlich in die Aufrüstung der Armee fliessen. Angesichts des VBS-Chaos ist es höchste Zeit, diese unsinnigen Ausgaben zu stoppen und eine nüchterne Bedrohungsanalyse vorzunehmen. Nach einem turbulenten Wochenstart mit dem RUAG-Skandal sowie den Rücktritten von Thomas Süssli und Christian Dussey hat…
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Frontalangriff auf den Zivildienst geht weiter
Die Botschaft des Bundesrates zum Zivildienstgesetz ist ein frontaler Angriff auf den Zivildienst. Anstatt hausgemachte Probleme der Armee anzupacken, soll der Zivildienst stückweise ausgehöhlt werden. Die GSoA wird sich mit allen Mitteln gegen diese Vorlage wehren. Mantraartig klammert sich der Bundesrat in der Botschaft für die Revision des Zivildienstgesetzes am Narrativ fest, dass Abgänge in…

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So sieht eine ungesunde Fehlerkultur aus
An einer kürzlich abgehaltenen Pressekonferenz nutzte Viola Amherd ihre letzten Momente als VBS-Chefin, um zu versuchen, das «Image» der Schweizer Armee «aufzupolieren». Aber wieso etwas retten, wo es nichts zu retten gibt? Die Schweizer Armee war nie für ihre Seriosität oder ihre gewissenhaften Einkäufe berühmt. Die GSoA hat sich immer dafür eingesetzt, aufzuzeigen, wie die…
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Sinnlos – amtlich bestätigt
Die «Neue Zürcher Zeitung» darf mit Fug und Recht als Sprachrohr der Schweizer Armee bezeichnet werden. Wenn dieses Sprachrohr in fetten Lettern titelt «das Militär hat ein Imageproblem», dann lässt das aufhorchen. Jedes Jahr entscheiden sich mehr als 6600 Armeeangehörige, dass sie keinen Militärdienst mehr leisten wollen – Tendenz steigend. Sie entscheiden sich für den…

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Transparente Intransparenz
Vergangenen Herbst fand wohl eine Premiere statt: Zwei GSoA-Sekretäre trafen Armeechef Süssli (noch vor seiner Kündigung, Anm. d. R.) und den Chef «Personelles der Armee» zum Austausch betreffend Armeebestand. Kurze Erinnerung: Die Armee klagt seit Jahren über Bestandsprobleme und hat gleichzeitig seit Anfang 2023 einen widerrechtlich zu hohen Bestand. Die GSoA kritisiert diesen Umstand seit…
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Nicht alle Angriffe auf den Zivildienst kommen planmässig voran
Hinweis: Dieser online-Artikel erscheint im Gegensatz zum gedruckten Artikel in aktualisierter Form. Bundesrat und Parlament greifen den Zivildienst an drei Fronten an. Der erste Angriff will den Zivildienst schwächen, der zweite will ihn beschädigen, der dritte abschaffen. Zum Glück schreiten die Angriffe nicht an allen Fronten planmässig voran. Der erste Kampf, allerdings, ist leider faktisch…
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Armee schaut bei sexualisierter Gewalt weg
Die Ergebnisse der Studie des Fachdienstes Frauen in der Armee und Diversity (FiAD) sind erschütternd und zeigen, dass genderbasierte Gewalt und Diskriminierung in der Armee sowohl weit verbreitet als auch fester Bestandteil der Organisationskultur der Armee sind (etwa die Hälfte der Befragten hat sexualisierte Gewalt erlebt). Seit 1995, also seit 30 Jahren, sind die Frauen…
